Klagenfurt, 01. Juli 2012 – Mit der schnellsten jemals erzielten Zeit bei einem Ironman in 07:45:59 verabschiedete sich Marino Vanhoenacker vorerst im letzten Jahr von seiner größten Triumphstätte. „Kärnten ist meine zweite Heimat geworden, aber mich mit Andreas Raelert in Frankfurt zu messen, hat einfach einen unglaublichen Reiz.“ Zuvor hatte Vanhoenacker sechs Mal in Folge das Rennen in Klagenfurt für sich entscheiden können. Es wird also spannend, wer am 01. Juli das “Machtvakuum” nach der Regentschaft von Vanhoenacker füllen kann.

In seine Fußstapfen könnte als großer Favorit der amtierende Ironman-Europameister Faris Al-Sultan treten. Aus deutscher Sicht zählen als größte Herausforderer Michael Göhner und Markus Fachbach. Göhner war 2011 Dritter in Frankfurt und Fachbach konnte den Ironman Regensburg für sich entscheiden, verpasste aber die Qualifikation für Hawaii. Aus internationaler Sicht gilt es ein Auge auf die jungen Wilden zu haben. Der junge Brite Philip Graves, der mit einem Sieg beim Ironman 70.3 UK nach Österreich kommt, muss noch seine Qualitäten als Läufer unter Beweis stellen. Der Ironman 70.3 Italy Sieger Daniel Fontana sowie der laufstarke Spanier Jose Villanueva gehören zum erweiterten Favoritenkreis.
Bei den Profidamen zeichnet sich ein spannendes Duell zwischen der ungarischen Triathletin Erika Csomor und der ehrgeizigen Herausforderin Linsey Corbin aus Amerika. Aus deutscher Sicht möchte Nicole Woysch ums Podium mitkämpfen. Nach einem 5.Platz beim Ironman Lanzarote 2012 hatte sie eine kleine Pechsträhne mit einer sturzbedingten Absage beim Ironman 70.3 Rapperswil-Jona und einem Ausstieg beim Challenge Kraichgau zu verkraften. Aus österreichischer Sicht halten Simone Fürnkranz und Simone Helfenschneider-Ofner die rot-weiß-roten Farben hoch.
Schwimmen
Um 7 Uhr wird die Meute ins Wasser gelassen. Es gilt, 1.300 m bis zur ersten Wendeboje zu schwimmen. Von dort aus geht es retour zum Strandbad in den Lendkanal. Die letzten 1.000 m werden von zahlreichen Zuschauern begleitet.
Radfahren
Beim Radfahren muss zweimal die altbewährte 90 km Schleife absolviert werden. Die Radstrecke führt am Wörthersee entlang Richtung Südufer nach Velden am Wörthersee. Von dort geht es Richtung Faaker See und über einen Anstieg nach Ledenitzen Richtung Velden zurück. Danach führt die Strecke Richtung Schiefling zum berühmten Ruperti Berg, der den Athleten nochmal alles abverlangt. Über das Kärntner Hinterland geht es zurück nach Klagenfurt.
Kursänderung: Auf der Radstrecke entfällt die Radwende in Rosegg, stattdessen wird es eine Radwende in der ersten Radrunde hinter dem Stadion geben.
Laufen
Die schnelle Laufstrecke führt am Nordufer zum Wendepunkt am Krumpendorfer Strandbad. Wieder auf der Höhe der Ironmancity angekommen, geht die Strecke in die Innenstadt, wo das Klagenfurter Wahrzeichen der Lindwurm zu umlaufen ist. Die Laufstrecke wird zweimal absolviert.
Info für Zuschauer: Es gibt einige kleinere Veränderungen der Laufstrecke. Am besten vorab den Streckenplan anschauen.
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Fotos: triathlon.de, Ingo Kutsche – sportfotografie.biz, Helmut Grammer



