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Jimmy Johnsen – Schnelles Rad

Ironman 70.3 Geelong:
Jimmy Johnsen – Schnelles Rad

9. Februar 2009 von Christian Friedrich

jimmy-johnsen-2Beim Ironman 70.3 Geelong konnte Jimmy aus Dänemark einen neuen Radrekord setzen, allerdings nicht ohne die Folgen zu spüren. Hier sein Bericht.


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Info über Jimmy
Jimmy Johnsen ist Profi-Triathlet aus Dänemark und bereits bei einigen Ironman-Rennen erfolgreich am Start gewesen. Seit 1994 betreibt Jimmy schon den Triathlonsport und hat uns hier einen kleinen Erlebnisbereicht vom Ironman 70.3 geliefert, den wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Stark besetztes Feld

Ich bin heute (Sonntag den 8. Februar 2009) beim Ironman 70.3 Geelong dabei gewesen, bei dem das Männer- und Frauenfeld ja sehr gut bestetzt war. Bei den Männern war unter anderem der Hawaiisieger 2008 Craig Alexander dabei. Aber auch viele andere Topathleten aus Australien waren bereit Craig das Rennen so schwer wie möglich zu machen.

Schnelle Füße, nicht schnell genug
jimmy-johnsen
Der Schwimmstart bei mir (Jimmy Johnson) war gut ohne große ”Schlägereien” und ich fand recht bald schnelle Füße, an die ich mich heften konnte. Allerdings so schnell nun auch wieder nicht, da ich aus dem Wasser an zwölfter Position kam mit etwa 1:19 Minuten Rückstand auf die Spitze. Also musste ich gerade am Anfang etwas mehr Arbeit in den Radsplit investieren, um in die erste Gruppe vorzustoßen. Die Radstrecke besteht aus 3 x 30 Kilometern mit einer kleinen Steigung am Anfang und einer 800 Meter langen beim Wendepunkt.

Guter Schnitt
Nach 40 Kilometern mit 273 Watt und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,6 km/h im Schnitt, glückte es mir die erste Gruppe zu erreichen, die aus Craig Alexander, Davod Dellow, Luke Bell und Cameron Watt bestand.

Ich konnte mich nach dem Radspit kurzzeitig an Platz 2 setzen und hab zudem einen neuen Streckenrekord auf dem Radkurs mit 2:12:38 Stunden für die 90 Kilometer aufgestellt, wohlwissend das ich für diese Leistung noch auf dem abschließendem Halbmarathon noch bezahlen sollte. Der bestand aus drei Runden mit jeweils einer kürzeren und einer längeren Steigung.

Es gelang mir den vierten Platz bis zur dritten Runde zu halten. Allerdings kam dann erst Matty White und etwas später Joe Gamples an mir vorbei gelaufen. Ich schaffte es zwar noch auf den folgenden zwei Kilometern wieder an Matty heranzulaufen, allerdings hatte der zum Schluß mehr Kraft übrig und konnte wieder mehr Abstand zwischen uns bringen. Am Ende reichte es für den sechsten Platz, etwa 21 Sekunden hinter Matty White.

Zwei mit einem Streich
Ich bin recht zufrieden mit meinem Resultat, da ich mich nun sowohl für die Ironman70.3 Weltmeisterschaften in Clearwater, als auch für den Ironman Hawaii qualifiziert habe. Und die Form ist auch schon sehr gut für mein nächstes Ziel im April: Der Ironman Australien.

Der Gewinner wurde Craig Alexander, der David Dellow und Luke Bell auf die folgenden Plätze verwies. Bei den Frauen gewann Samantha Warriner vor Yvonne Van Vlerken und Rebekah Keat.

Ironman70.3 Geelong: Schön, aber teilweise extrem
Obwohl es erst die zweite Austragung des 70.3 Geelong war ist die Organisation bereits sehr gut, wie auch im Rest der Ironman 70.3 Serie. Das Wetter war allerdings sehr abwechselungsreich: Am Vortag waren es noch 45 Grad, während es am Wettkampftag mit 19 Grad, leichter Bewölkung und etwas Regenwetter geradezu angenehm war.

Endergebnis
1 ALEXANDER, Craig / 00:21:38 / 02:14:03 / 01:12:07 / 03:50:51
2 DELLOW, David / 00:21:39 / 02:13:57 / 01:14:18 / 03:53:02
3 BELL, Luke / 00:21:35 / 02:14:00 / 01:15:06 / 03:53:52
4 GAMBLES, Joe / 00:22:44 / 02:16:09 / 01:13:54 / 03:56:13
5 WHITE, Matty / 00:22:40 / 02:15:05 / 01:16:17 / 03:57:23
6 JOHNSEN, Jimmy / 00:22:47 / 02:12:38 / 01:18:54 / 03:57:44

Technische Daten
Name: Jimmy Johnsen
Geburtstag: 30-05-1978
Gewicht Sommer/Winter: 65/68kg.
Größe: 177cm.

Mehr Infos über Jimmy Johnsen

Auf der nächsten Seite: Die dänische Originalfassung :-)

På næste side: Jimmy Johnsen´s Ironmanrapport på dansk


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