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Ironman 70.3 World Championship Las Vegas: Starkes deutsches Aufgebot

6. September 2013 von Christine Waitz

Foto: Jörg Schüler freiLas Vegas, 6. September 2013 – Am Sonntag schaut die Triathlon-Welt auf das „Spielerparadies“ Las Vegas. Beim dortigen IM 70.3 werden die besten Mitteldistanz-Triathleten 2013 gesucht. Der Titelverteidiger kommt aus Deutschland. Sebastian Kienle will wie in 2012 auch in diesem Jahr wieder die Ziellinie als Erster überqueren. Doch die Konkurrenz ist groß, auch aus dem deutschen Lager.


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DTU-Kaderathlet und Peking-Olympiasieger Jan Frodeno sowie der Deutsche Meister über die Mittel-Distanz, Boris Stein, stehen ebenso am Start wie eine Reihe internationaler Topleute. Bei den Damen wird ein deutsches Duo mit dabei sein. Neben Sonja Tajsich strebt auch Svenja Bazlen im Jahr nach ihrer Olympiateilnahme in London für die DTU ein weiteres Renn-Highlight an.

Frodeno steht ganz oben auf der Rechnung

Foto: Jörg Schüler, freiVor allem auf Frodeno werden viele Blicke gerichtet sein. „Ich habe Jan ganz oben auf meiner Rechnung“, sagt beispielsweise Sebastian Kienle. Zwar hat er „gut 15 Leute“ auf seiner Favoritenliste, doch Frodenos Auftritt über die gleiche Distanz in Wiesbaden, als er Rang zwei belegte, hat Eindruck hinterlassen. Allerdings fühle er selbst sich auch gut. „Die letzten Monate liefen gut, so dass ich zuversichtlich für das Rennen bin.“ Mit diesem Gefühl geht auch Boris Stein ins Rennen. Der Deutsche Meister über die Mittel-Distanz sagt vor dem Rennen: „Wenn ich bei einer Weltmeisterschaft antrete, will ich konkurrenzfähig sein.“

Mangelnde Erfahrung als Hindernis?

Diese Philosophie gilt natürlich auch für Frodeno, der neben dem Respekt vor den Gegnern auch Respekt vor der Hitze hat. „Die Hitze wird auf jeden Fall eine mitentscheidende Rolle spielen, da man sich einfach nicht so erholen kann. Ironischerweise wäre hier viel Erfahrung hilfreich, aber es gibt wohl keinen Starter, der so wenige Mittel-Distanz-Rennen im Petto hat wie ich.“ Im Vertrauen auf seine gute Form geht er dennoch optimistisch in den Wettkampf. „Die Anpassung war ehrlicherweise sehr schwierig. Ich habe mich tagelang nicht wiedererkannt und musste mich mit dem Wissen begnügen, dass man eine Bombenform nicht von heute auf morgen verlieren kann.“ Aber „die neue Zeitfahrmaschine passt und ich bin gespannt“, zumal ihm „viele Dinge aus 2008 wieder in den Kopf kommen, etwa was die Renneinteilung angeht.“

Zahlreiche deutsche Profis am Start

Die wird sicher ein wichtiger Faktor sein: für die weiteren deutschen Starter, Andreas Dreitz und Swen Sundberg, wie auch für die vielen internationalen Sieganwärter wie Bart Aernouts oder den vielfachen Hawaii-Sieger Craig Alexander .

Ingo KutscheBei den Damen treffen Svenja Bazlen und Sonja Tajsich ebenfalls auf starke Konkurrenz, darunter die noch amtierende Kurz-Distanz-Weltmeisterin Lisa Norden aus Schweden. Doch gerade Bazlen, zu Beginn dieses Jahres aus dem DTU-Kader auf längere Distanzen gewechselt, hat schon mit einigen tollen Resultaten aufhorchen lassen. „Ich gehe mit einem guten Gefühl in meinen Saison-Höhepunkt 2013.“

Zur Website des Rennens.

Fotos: Jörg Schüler, Ingo Kutsche

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