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Ironman 70.3 WM: Heißes Rennen in Las Vegas

8. September 2012 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche freiLas Vegas, 07. September 2012 – Nicht nur die Starterliste verspricht am Sonntag ein heißes Rennen um die 70.3 Krone in der Wüstenstadt. Mit Temperaturen an der 40 Grad Marke darf man gespannt sein, wer nicht nur fit ist, sondern auch mit den Bedingungen am besten zurechtkommt. Einige deutsche Profis sind angereist, setzen nicht auf Glück sondern auf gute Vorbereitung und erhoffen sich einen Platz in dem Bereich, in dem es Münzen regnet.


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Allen voran führt Michael Raelert das Feld der Podiumshoffnungen an. Auf die Starnummer Eins, die Craig Alexander mit in das Rennen nimmt, dürfte sein Blick ausgerichtet sein. Dennoch, ein Duell darf man wohl nicht erwarten – unter den 47 männlichen Profis finden sich noch so einige Kandidaten, die an der Spitze mitspielen wollen.

Bart Aernouts konnte vor wenigen Wochen den Ironman 70.3 Antwerp gewinnen, Andy Potts ist auf der Mitteldistanz immer für ein starkes Rennen zu haben, Timothy O’Donnel hat dieses Jahr bereits zwei 70.3 Siege zu verzeichnen und auch Filip Ospaly, der bisher nur einmal geschlagen wurde in diesem Jahr, sollte man im Auge behalten.
Für Raelert ist die Zielsetzung klar: „Dieses Rennen ist für mich neben dem Ironman Hawaii am 13. Oktober einer der ganz großen Höhepunkte der Saison“, sagt der 32 Jahre alte Rostocker. „Meine Zielsetzung ist ganz klar: Ich möchte dort anknüpfen, wo ich 2010 aufgehört habe.“ 2010 konnte er seinen Titel von 2009 verteidigen. Neben Raelert stellen sich zwei weitere deutsche Topstarter dem Hitzerennen, Sebastian Kienle will vorne mitspielen und auch Faris al Sultan will sich den Bedingungen stellen.

Schnelle Damen gegen Routiniers

Foto: Helmut Grammer frei

Auch in der Damenkonkurrenz will ein stark besetztes Feld die Dame mit der Nummer 60 und Titelverteidigerin, Melissa Hauschildt, in Bedrängnis bringen. Jodie Swallow will an ihre starke Leistung von 2010 anknüpfen, Kelly Williamson gewann 2012 zwei aus drei Mitteldistanzen, Lindsey Corbin ist bekannt stark bei Hitzerennen und auch Emma-Kate Lindbury hat dieses Jahr bereits zwei Siege zu verzeichnen.
Routiniers wie Natascha Badmann, Joanna Lawn und Yvonne van Vlerken hoffen die jungen Damen aufmischen zu können. Die deutschen Karten hat Julia Gajer in der Hand, die gegen eine starke Konkurrenz antritt.

Strecken ohne Abkühlung

Schon der Schwimmpart wird für wenig Abkühlung sorgen, hat der Lake Las Vegas doch häufig um die 27 Grad Wassertemperatur. Die schattenlose Radstrecke wartet noch dazu mit einigen Hügeln und Anstiegen auf, die die Starter ordentlich ins Schwitzen kommen lassen dürften. Und auch die drei Mal zu durchlaufende Laufrunde zeigt sich alles andere als flach.

Ein spannendes Rennen ist also vorprogrammiert. Für die Athleten dürfte vor allem eines gelten – „Stay hydrated“!

Zur Homepage des Ironman 70.3 Las Vegas.

Zur Profi-Starterliste.

Fotos: Ingo Kutsche – sportfotografie.biz, triathlon.de

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