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Ironman 70.3 Texas: Lionel Sanders und Helle Frederiksen vorne

27. April 2015 von Christine Waitz

Bert Stephani,   einmaligGalveston Island, 27. April 2015 – Während in Europa auf Fuerteventura die Form getestet wurde, traf man sich andernorts beim Ironman 70.3 Texas zum „Warmmachen“. Nach einem italienischen Führungs-Intermezzo im Männerrennen gab es hier jedoch keine Überraschung. Lionel Sanders behauptete sich auf der Laufstrecke. Ebenso machte es Helle Frederiksen bei den Damen.


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Über 60 Profiathleten starteten an einem trüben und bedeckten Morgen in den Ironman 70.3 Texas. Angeführt von Andy Potts stieg nach 24:05 Minuten eine Gruppe von fünf Sportlern aus dem Wasser. Auch die schnellste Dame lag nicht weit zurück. Lauren Brandon benötigte 25:06 Minuten für die Auftaktdisziplin und hatte sich damit rund 40 Sekunden Vorsprung vor Favoritin Helle Frederiksen verschafft.

Ein italienisches Wochenende?

Die Radstrecke entlang der Küste des Golf von Texas ist zwar als besonders windanfällig bekannt, weißt sonst jedoch keine Schwierigkeiten auf. David Giardini, der zusammen mit Potts auf das Rad gewechselt hatte, hatte dort von Beginn an die Führung übernommen. Hinter ihm versuchten Andy Potts, Greg Bennett, Cody Beals, Evert Scheltinga und Lionel Sanders die Lücke nicht zu groß werden zu lassen. Dennoch standen über sieben Minuten auf der Uhr, bevor die Verfolgergruppe hinter dem Italiener Giardini auf die Laufstrecke ging.

Bert Stephani, einmaligIm Rennen der Damen hatte sich Helle Frederiksen nach 40 Kilometern an die Spitze gesetzt. Doch so leicht ließ sich Lauren Brandon erst einmal nicht abschütteln und verfolgte die Dänin hartnäckig bis in die Wechselzone. Einmal in den Laufschuhen, zeigte sich Frederiksen jedoch überlegen. 1:19:39 Stunden benötigte sie für den Laufpart, blieb damit unangefochten an der Spitze und konnte nach 4:07:52 Stunden ihren Sieg feiern. Hinter ihr hatte sich die Kanadierin Angela Naeth auf Platz zwei geschoben und die Dritte, Emma-Kate Lidbury, deutlich distanziert.
Helle Frederiksen nach dem Rennen: „Ich hatte einen tollen Tag. Ich wollte heute einige Dinge testen. Schon das Schwimmen war großartig, auf dem Rad fuhr ich die ersten 45 Kilometer richtig hart, danach etwas lockerer. Mein Plan für die Laufstrecke war, zu versuchen, wirklich hart zulaufen – das hat geklappt.“

Sanders macht das Rennen

Andy Potts, Lionel Sanders und Cody Beals machten sich auf der Laufstrecke auf, den Italiener einzufangen. Dessen Vorsprung schmolz dann auch kontinuierlich dahin. Sanders machte das Tempo, konnte nach 14 Kilometern die Führung übernehmen und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Nach 3:45:39 Stunden blieb die Uhr stehen. Andy Potts und Cody Beals belegten Platz zwei und drei.

Ergebnisse Damen

1. Helle Frederiksen, 4:07:52
2. Angela Naeth, 4:13:50
3. Emma-Kate Lidbury, 4:17:58
4. Kelly Williamson, 4:18:39
5. Sarah Piampiano, 4:20:19

Ergebnisse Herren

1. Lionel Sanders, 3:45:39
2. Andy Potts, 3:47:22
3. David Giardini, 3:51:29
4. Barrett Brandon, 3:55:19
5. Greg Bennett, 3:56:41

Zu den Ergebnissen.

Foto: Bert Stephani

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