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Ironman 70.3 Luxemburg: Gajer souverän, bei Küng klappt’s

20. Juni 2015 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiRemich, 20. Juni 2015 – Zur dritten Auflage des Ironman 70.3 Luxemburg hatte sich als Favorit Andreas Raelert angekündigt. Neben ihm war jedoch ein kleines aber feines Feld an schlagkräftiger Konkurrenz am Start. Allen voran Alessandro Degasperi, Bas Diederen oder Manuel Küng. Letzterer wurde dieses Mal für seine Rad-Flucht belohnt und lief erleichtert als Sieger ins Ziel. Das Damenrennen gestaltete sich unaufgeregt: Julia Gajer siegte souverän vor Natascha Schmitt.


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1.700 Sportler starteten bei kühlem und bewölktem Wetter in das Rennen. Die 1,9 Schwimmkilometer in der Mosel bei Remich konnten vom Ufer aus bestens verfolgt werden. So sah das Luxemburger Publikum nach 21:29 Minuten Pieter Heemeryck, dicht gefolgt von Manuel Küng, aus dem Fluss steigen. Sebastian Veith führte ein deutsches Trio mit Patrick Lange und Andreas Raelert kurz darauf in die erste Wechselzone.

Das Rennen der Damen hatte schon im Wasser Julia Gajer an sich gerissen. Nach 23:50 hatte sie die Auftaktdisziplin absolviert und machte sich vor Landsmännin Natascha Schmitt und Sofie Goos auf die Radstrecke.

Küng macht Ernst

Lukas Bartl, frei

Manuel Kueng

Wie schon vor wenigen Wochen beim Ironman 70.3 Schweiz, machte Küng auf der Radstrecke Ernst. Gegenüber der mittlerweile sieben Mann starken Verfolgergruppe fuhr er zunehmend Vorsprung heraus. Die vier Deutschen, Raelert, Lange, Breuer und Herbst hielten sich gemeinsam in der Verfolgung, bevor im letzten Drittel kleinere Lücken entstanden.
Während Küng nach 2:08:07 Stunden auf dem Rad die Laufschuhe schnürte, hatten sich hinter ihm Marcus Herbst und Denis Chevrot zusammengetan und erreichten mit fast fünf Minuten Rückstand den zweiten Wechsel. Bas Diederen, Marcus Herbst, Denis Chevrot folgten, Andreas Raelert war auf Platz sieben zurückgefallen.

Jagd auf die Spitze

Kaum vom Rad, begannen Küng nächste Verfolger Boden gut zu machen. Der Vorsprung des Schweizers schrumpfte. Von weiter hinten preschte jedoch Andreas Raelert heran und machte nicht nur Sekunden, sondern auch Plätze gut. Bald schon fand er sich auf dem dritten Rang wieder, den er kurz darauf wieder abgeben musste – das Ränge-Roulette drehte sich.

Indes freute sich Manuel Küng an der Spitze über seinen dieses Mal geglückten Ausreißversuch. Nach 3:49:35 Stunden lief er über die Ziellinie, gefolgt von Bas Diederen und Denis Chevrot. Raelert und Lange mussten sich mit den Folgeplätzen zufrieden geben.

Damen souverän

Die Dramatik im Damenrennen war geradlinig. In der Reihenfolge, in der die Sportlerinnen auf das Rad stiegen, stiegen sie auch wieder ab. Julia Gajer baute ihre Führung gegenüber Natascha Schmitt auf der Halbmarathonstrecke noch aus und erreichte nach 4:17:25 Stunden das Ziel.

Ergebnisse Herren

1. Manuel Küng, 3:49:35
2. Bas Diederen, 3:51:03
3. Denis Chevrot, 3:52:03
4. Andreas Raelert, 3:52:32
5. Patrick Lange, 3:53:18

7. Marcus Herbst, 3:58:46
8. David Breuer, 4:01:03

Ergebnisse Damen

1. Julia Gajer, 4:17:25
2. Natascha Schmitt, 4:20:40
3. Sofie Goos, 4:24:46
4. Alexandra Tondeur, 4:32:52
5. Anna Halasz, 4:35:05

Zu den Ergebnissen. 

Fotos: Lokas Bartl, Ingo Kutsche

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