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Interview Marino Vanhoenacker: Beim Gedanken an Hawaii bekomme ich Gänsehaut

14. September 2008 von Christian Friedrich

Wie laufen die Vorbereitungen für Hawaii in Deinem Sierra Nevada Camp?

Seit sieben Jahren absolviere ich in diesem Camp meine Hawaii-Vorbereitung. Es ist mit Abstand das härteste Training der gesamten Saison. Abends bin ich immer total ausgepowert, esse nur noch und gehe sofort schlafen.


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Am nächsten Morgen spüre ich die Erfolge des Trainings und kann noch mehr Kräfte entwickeln. Je mehr ich in meinen Trainingsrhytmus komme, desto mehr wird es ein motivierender Kreislauf. Der Endspurt hier in der Sierra Nevada bietet mir optimale Bedingungen,mit konstanten Wetterverhältnissen und idealem Terrain für mein Training.

Können die Fans noch mehr von Dir erwarten, als im letzten Jahr?

Meine Fans können immer das Maximum von mir erwarten. Ich versuche mich immer und in jeder einzelnen Disziplin zu verbessern. Letztes Jahr habe ich in Hawaii als Fünfter gefinisht – ein Platz besser als 2006. Die Siege beim Antwerp IM und der dritte Sieg in Folge beim IM Austria beflügeln mich und geben mir enorm viel Selbstvertrauen. Am 11. Oktober zählt jeder Meter. Ich werde alles dafür geben, um meine Familie, Freunde und Fans zu begeistern.

Was bedeutet Hawaii für Dich?

Hawaii ist das absolute Highlight. Seit 30 Jahren trifft hier die Weltelite des Triathlons zusammen und ich bin wieder mit dabei. Die Stimmung ist mit keinem anderen Event vergleichbar. Schon bei dem Gedanken Hawaii bekomme ich Gänsehaut und meine Vorfreude steigt. Glauben Sie mir, ich frage mich auch manchmal, warum ich mir das antue. Es ist der besondere Kick, bei einer Außentemperatur von 40° Grad im Pazifik 3,86 km zu Schwimmen, dann in der glutheißen Lavawüste 180,2 km Radzufahren und dann noch einen Marathon zu Laufen.

Wer supportet Dich auf Hawaii?

Das gesamte Dresdner Kleinwort Triathlon Team befindet sich ab dem 30. September auf Hawaii. Wir Motivieren und Pushen uns gegenseitig. Zudem unterstützen mich meine hawaiianischen und belgischen Freunde. Viele können leider nicht dabei sein, aber ich spüre, wie sie an mich denken und das gibt mir Kraft. Auf den letzten hundert Metern auf dem Alii-Drive wird man dann von der Welle der Fans über die Ziellinie getragen.

Info: Dresdner Kleinwort Team

Bild: Tobias Wandinger

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