Hawaii Special 2011: Auf Silvia Felt wartet als Krönung der ersten Profi-Saison der Start auf Hawaii
Silvia Felt hat vor dem Rennen schon alles richtig gemacht: In ihrem ersten Profijahr hat sie es unter anderem mit einem Sieg beim Ironman in Nizza geschafft, sich als eine von nur zwei deutschen Profi-Frauen für die Ironman Weltmeisterschaft auf Big Island zu qualifizieren. triathlon.de hat die 34-jährige im legendären Java Lava in Kona getroffen und mit ihr über die Saison und das anstehende Rennen geplaudert.

Eigentlich verdankt Silvia Felt ihren kometenhaften Aufstieg als Profitriathletin einem ihrer Förderer und Unterstützer, Michael Wagner vom Radsport Wagner in Weinheim, denn er war es, der Silvia nach der Saison 2010, in der sie noch als Altersklassenathletin und unter ihrem Mädchennamen „Buhlbach“ unterwegs war, davon überzeugte, es 2011 doch mal als Profiathletin zu versuchen. Warum eigentlich nicht, dachte sich auch Silvia, nachdem sie beim Challenge Kraichgau Dritte gesamt und beim Ironman Frankfurt vierte Frau geworden war und damit etliche Profidamen hinter sich gelassen hatte. Ihr Arbeitgeber adidas ermöglichte ihr zudem ein Sabbatical Jahr und schon konnte das Profidasein losgehen.
Voll durchgestartet
„Dass die Saison, dann allerdings gleich so gut laufen würde, hatte niemand erwartet, am wenigsten ich selbst,“ gibt die großgewachsene schlanke Athletin aber gerne zu. Beim Ironman in Südafrika wurde sie Vierte. Beim 70.3 auf Mallorca sprang der erste Treppchenplatz heraus. Danach folgte der absolute Triumph beim Ironman in Frankreich und ein siebter Platz bei der Ironman EM in Frankfurt, der das Hawaii-Ticket sicherte.
Das Wetter und die Sonne sind genau meins
Die erste Saison als Profi-Athletin ist sozusagen perfekt für Silvia gelaufen und der Start auf Hawaii ist nun das Sahnehäubchen oben drauf … egal wie das Rennen ausgehen wird. „Ich bin fit für Samstag, obwohl ich merke, dass ich dieses Jahr einiges geleistet habe. Der Körper braucht auf jeden Fall nach dem Ironman Hawaii Erholung, um ein, zwei kleinere Wehwechen auszukurieren. Aber ich freu mich auf alle Fälle auf das Rennen – ich bin voll motiviert und die Tage vor dem Rennen waren einfach nur schön. Ich mag die Strecken und das Wetter hier und wenn alles gut läuft, werde ich nach dem Schwimmen – was meine vermeindlich schlechteste Disziplin ist – auf dem Rad und beim Laufen noch die eine oder andere Athletin einsammeln und dann schauen wir einfach mal, was drin ist,“ während Silvia erzählt, merkt man wirklich, wie sie sich auf das Rennen freut und dabei völlig entspannt ist und das sind ja bekanntlich die besten Voraussetzungen für ein gutes Rennen. Und egal, welche Platzierung am 8. Oktober 2011 abends für sie zubuche stehen wird, sicher ist, dass Silvia auch 2012 wieder als Profitriathletin unterwegs sein wird.










