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Einmal cremen und rasieren

Hautpflege für den Hintern:
Einmal cremen und rasieren

4. April 2010 von Brigitte Schmailzl

Hautpflege für lange Radeinheiten - Einmal cremen und rasierenBesonders Triathleten, welche noch nicht so viele Radkilometer gesammelt haben, kennen die Fragen um schützende Hautpflege. Sehr leicht ist die Haut nach kurzer Zeit im Sattelbereich gereizt, wund und rissig. Damit Euch das nicht passiert, hier ein paar Tipps zur vorbeugenden Hautpflege fürs liebe Sitzfleisch.


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Die Prophylaxe beginnt mit der richtigen Sitzposition auf dem Rad. Idealerweise seid Ihr vermessen worden und habt somit die besten Voraussetzungen für schmerzfreies Sitzen. Auch die Wahl des Sattels solltet Ihr nicht dem Zufall überlassen. Eine gut gepolsterte Radhose von einem guten Hersteller ist Pflicht. Wettkampfanzüge oder dünne Hosen bieten zu dieser frühen Trainingsphase im Jahr nicht den ausreichenden Schutz vor dem Druck auf die Sitzfläche.

Da Damen noch ganz andere Probleme als die Herren haben, bitte ich den geneigten Leser einfach die Elemente zu entnehmen, die für das jeweilige Geschlecht zutreffen.

Rasur hinten unten
Ich persönlich empfehle eine komplette glatte Rasur auf der Sitzfläche mit einer neuen, guten Klinge und Rasiergel oder –schaum ohne Druck ins Gewebe. Ganz trocken könnte die Haut durch die Klinge gereizt reagieren. Es gibt jedoch auch Triathleten/innen, die eben auf die komplette Rasur nicht gut reagieren und lieber zwei bis drei Millimeter Haarlänge mit dem Langhaarschneider „stehen“ lassen. Die Gefahr einer Haarbalgentzündung durch Reibung auf dem Sattel zu bekommen, ist jedenfalls ohne Anpassung der „Sitzfrisur“ erheblich.

Auf die Haut solltet Ihr dann ein bis zwei Teelöffel Sitzcreme verteilen. Am meisten braucht Ihr im Bereich der Sitzbeinhöcker und dem Damm. Fahrt Ihr in Aeroposition, dann auf alle Fälle noch weiter Richtung Schambein etwas Creme auftragen. Hierzu verwendet Ihr am besten eine gute Sitzcreme extra für Radfahrer oder nach Eigenversuch auch jede andere gute Wundcreme für Babys. Sie haben in aller Regel den besten Schmier- und Haftfaktor, werden vom Polster der Hose gut aufgenommen, so daß auch auf der Sitzfläche Reibungsschutz gegeben ist.


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Brigitte Schmailzl ist Autorin des Artikels und seit 1990 Physiotherapeutin. Nach ihrer leitenden Tätigkeit in einer Klinik ist sie seit 1997 selbständig in eigener Praxis. Sportlich war sie schon immer. Triathlon betreibt sie seit 1995. Infos zur Praxis. Im Forum ist sie als Physiofee unterwegs.
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