Gravity Zero: Leichte Scheibe, direkte Nabe
Aus Australien ist die Marke Gravity-Zero. Und damit die Schwerkraft gegen Null tendiert braucht man deren Rocket Scheibenrad oder/und die X-One – Nabe.

Das Rocket Scheibenrad ist 16 Millimeter dünn und besteht aus 12 Karbon-Matten. Die Bremsflanke ist dementsprechend aus Karbon. Als Kassette ist sowohl Shimano als auch Campagnolo möglich. Sehr gering ist vor allem das Gewicht: 875 Gramm sind sehr wenig. Lightweight Scheiben wiegen 800 Gramm und auch bei Zipp gibt es eine Sub900 Scheibe.
Die Gravity-Zero Rocket kostet etwa 1.600 Euro.
Die X-One-Nabe (Serie III) soll an alle Laufräder passen und zum Einen den Totpunkt beim Pedalieren beseitigen und zum Anderen vor
allem die Kraft des Radfahrers sofort auf das Rad übertragen.
Quasi soll die (vor allem) Hinterradnabe direkt reagieren, wie bei einem Bahnfahrrad, als wäre keine Schaltung dazwischen. Dadurch soll der Drehmoment, der Beine, direkt über die Pedalen auf das Hinterrad übertragen werden. Und das in jeder Position, also 360 Grad.
Im schlechtesten Fall (bei normalen Naben) dreht sich die Kassette erst bis zu 23 Grad bevor das Rad reagiert. Diesen Nachteil haben klassische Freilaufnaben, da die Feder in der Nabe erst greifen muss. Bei der X-One-Nabe sind es Rollen, die sich um eine glatte Achse drehen, deswegen macht sie auch keine Geräusche wie eine übliche Nabe, wenn man nicht in die Pedale tritt. Gewöhnungsbedürftig und für uns Triathleten insgesamt auch nicht relevant. Eher für Sprinter, wo es auf Zentimeter ankommt.
Auf diese Technik hat Gravitiy Zero ein weltweites Patent.
Die Hinteradnabe wiegt 292 Gramm, die Nabe für das Vorderrad wiegt 94 Gramm.
Info: Gravity-Zero









