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Für Offroad-Freunde: 2013er Mountainbikes vorgestellt

7. Dezember 2012 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz/freiJetzt ist sie wieder da die Zeit, in der man wetterbedingt sein edles Rennrad im Keller abstellt und sein altes Mountainbike hervorholt. Die erste Tour verläuft eher unruhig und endet mit einem Plattfuß. Kein Wunder, das schlecht gewartete Arbeitsrad ist in die Jahre gekommen. Für all diejenigen, die sich nun ein neues Mountainbike gönnen wollen, geben wir einen Überblick über aktuelle Modelle.


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Zum Radhändler zu gehen und nach einem Mountainbike zu fragen ist ungefähr so wie beim Metzger 2 Pfund Fleisch zu verlangen. Man bekommt bestimmt etwas, nur ob es das ist, was man sich vorgestellt hat, ist fraglich.

Deswegen gilt es sich im Vorfeld zu überlegen, was das neue Rad können soll oder muss und was nicht.

Foto: Christine Waitz, frei26 Zoll oder auf großem Fuß

Immer häufiger sieht man die Mountainbikes auf großem Fuß, also mit 29 Zoll Bereifung. Die Vorteile, die dem potentiellen Käufer versprochen werden sind verlockend. Ein geringerer Rollwiderstand und einfacheres Handling besonders in gröberem Gelände. Doch nicht ohne Grund werden im Mountainbikesport noch 26 Zoll Räder gefahren – neben dem niedrigeren Gewicht besticht die geringere Trägheit der kleinen Laufräder.

Hardtail oder Fully

Die Frage, die die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen wird heißt „Hardtail oder Fully“? Ein Hardtail besitzt zwar eine Federgabel, doch im Vergleich zum Fully ist der Hinterbau ungefedert.
Damit bewegen sich Hardtails preislich und auch gewichtstechnisch deutlich unter den vollgefederten Rädern und verlangen zudem weniger intensive Wartung. Dennoch macht die „full suspension“ für einige Einsatzzwecke durchaus Sinn. Neben dem zusätzlichen Komfort, den das Rad bietet, gelingen auch technische Abfahrten leichter.

Foto: Christine Waitz, freiHardtail Mountainbikes

Die triathlontauglichste Variante im Bereich Hardtail ist wohl das Cross-Country-Mountainbike. Egal ob die Tour ins Gelände, über Forstwege oder über die Straße geht. Das Mountainbike, das auf die schwere Federung verzichtet und sehr leicht daherkommt ist der perfekte Allrounder für Triathleten.
Die Federgabel verrichtet mit ihrem geringen Federweg perfekt ihre Arbeit auf den Touren – sie fängt Stöße ab, führt aber zu keinen großen Energieverlusten.

Fully Mountainbikes

Auch im Bereich der vollgefederten Räder wird es einen eindeutigen Favoriten für Triathleten geben: das Marathon Fully ist mit seinem Federweg um die 120 Millimeter der perfekte Partner für Trainingstouren.

Foto: Christine Waitz, frei

Das All Mountain, das wie der Name schon sagt überall zu Hause ist, wartet bereits mit rund 140 Millimetern auf und ist schon eher auf Downhill orientierte Fahrten ausgerichtet. Von der gemütlichen flachen Ausfahrt hin zum Spaß im Gelände machen beide Varianten jedoch alles mit. Außerdem variieren die Bereiche und Bezeichnungen von Marke zu Marke, sodass die Grenzen mittlerweile fließend sind.

Bei Fullys muss zwar grundsätzlich ein etwas größeres Gewicht in Kauf genommen werden, gleichzeitig steigt aber auch der Fahrkomfort. Wer vor der berühmten Schaukel und entsprechendem Kraftverlust zurückschreckt, der betätigt einfach den Lockout der modernen Federungen und fährt zum Beispiel bergauf ohne lästiges Wippen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir euch einige Modelle aus den Katalogen 2013 vor.
Zu den Mountainbikemodellen von Storck.
Zu den Mountainbikemodellen von Cannondale.
Zu den Mountainbikemodellen von Fuji.
Zu den Mountainbikemodellen von Giant. 


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