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Funktionsbekleidung: Schichtlook funktioniert immer

11. Januar 2012 von Christoph Steurenthaler

Jeder weiß, dass sich drei Grad minus und trocken-kalte Luft besser ertragen lassen als fünf Grad und Nieselregen. Ob strahlender Sonnenschein oder trüb-graues und nass-kaltes Schmuddelwetter, mit der richtigen Bekleidung fällt keine Trainingseinheit ins Wasser. Wer sich ein wenig mit Funktionsbekleidung und den verschiedenen Materialien beschäftigt, wird es kennen: das Zwiebelprinzip – mehrere Schichten werden übereinander getragen. Baumwolle ist out, es lebe die Kunstfaser. Doch auch die modernste Faser hilft nicht, wenn man bei der Kombination Fehler macht. Wir zeigen euch, was ihr bei der Kleiderwahl beachten solltet.


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Ein paar allgemeine Infos vorab:

Baumwolle

Baumwolle hat ganz besondere Eigenschaften. Im Vergleich zur Kunstfaser ist sie sehr saugfähig. Sie kann bis zu 65 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind Gewebe aus Baumwolle allerdings einmal nass geworden, trocknen sie nur sehr langsam. Und das ist der große Nachteil der Naturfaser. Kleidung aus Baumwolle klebt am Körper, statt die Feuchtigkeit von der Haut abzuleiten.

Das Zwiebelprinzip

Das Zwiebelprinzip ist eigentlich ganz simpel und nach dem Beispiel aus der Natur gut vorstellbar. Eine Schicht liegt über der anderen. Übertragen auf die Bekleidung bedeutet das, man kombiniert lieber mehrere dünne Schichten, als eine dicke zu tragen. Allerdings müssen die Schichten auch miteinander funktionieren.

Funktionsweise

Das Prinzip ist ganz einfach. Egal ob warm oder kalt, wenn wir uns bewegen produzieren wir Feuchtigkeit in Form von Schweiß. Funktionswäsche hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit von innen (von der Haut) nach außen (an die Umgebung) abzuleiten und dort zu verdunsten. Hydrophil und hydrophob sind die Fachbegriffe. Je mehr wir uns bewegen, desto mehr Feuchtigkeit (Schweiß) produzieren wir. Kunstfasermaterialien eignen sich besonders, da sie im Vergleich zur Baumwolle kaum Feuchtigkeit speichern können und diese dadurch prima weiterleiten.

Wie funktioniert der richtige Schichtlook?


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