Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Tipps und Tricks für das richtige Koppeltraining

Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Beitragvon Ralle am Di 13. Okt 2009, 07:33

Wie immer ... das kommt drauf an ;)
Im Winter, wenn man ziemlich weit von dem eigentlichen Saisonhöhepunkt entfernt ist, sollte man eher nicht so viel koppeln. Kurz vor dem Wettkampf ist das Koppeltraining ein wesentliches Trainingsinstrument.
Das Koppeltraining ist für den Körper relativ belastend, daher sollte man überlegen, was in der jeweiligen Trainingsperiode wichtiger ist: "Umfänge oder Koppelfähigkeit".

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Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Beitragvon Dr.Langdistanz am Di 13. Okt 2009, 07:50

Zuallererst: Das wichtigste Koppeltraining ist und bleibt der Wettkampf ;) Also, gleich mal zu den WinTris anmelden, das Wetter passt ja mittlerweile auch.
ich habe in den vergangenen Jahren einiges durchprobiert was Koppeltrainig angeht. 2006-2008 habe ich nach dem prinzip von Gordo Byrn trainiert, das sah u.a. in den letzten acht Wochen vor der Langdistanz 2 Koppeltraining/Woche vor, einmal kurz (1.5-2h Rad/30-60min Lauf) und einmal lang (3-4.5h Rad/90-120min Lauf). Das macht Dich fertig ! Gerade nach dem langen KT brauch man schon sehr viel Zeit für die Regeneration, da muss man schon sehen, ob man das verkraftet.
Grundsätzlich schadet es nichts, nach einer langen radtour 10-15min Lauf anzuhängen, um die Beine an den Übergang zu gewöhnen.
Dieses Jahr habe ich im Training nie länger als 45 min Lauf an eine Radeineinheit dran gekoppelt, die wichtigsten KT vor meinem Saison-Highligh waren die Wettkämpfe vorher.
Aber ich bin ja auch nur ein mittelprächtiger LD-ler und ein sehr schlechter KD-ler, für die OD und den Sprint sieht das anders aus (Ich drücke mich zB grundsätzlich vor den Wechseltrainings a la 5x(4km Rad /1 km Lauf), aber ich gelobe besserung.
Bei OD und Sprint hat man keine 5km Zeit, um sich mal einzulaufen, da muss man gleich vom ersten Meter an richtig gas geben beim Laufen - und das geht nur, wenn man es fleissig trainiert (aber dafür bin ich glaube ich schon zu alt :prost: )
Übrigens: Es gibt keine bestimmte Jahreszeit für KT: Im Winter nach dem Spinning noch 15min aufs Laufband und dann Quäl Dich Du S.. !!
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Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Beitragvon Dreisportler am Di 13. Okt 2009, 08:06

Ich glaube (aber ich bin ja kein Trainer) wenn man das eigentliche Wechseln (der Muskulatur) trainieren will sollte man schnell radfahren und danach schnell anlaufen und da dürfen die Distanzen dann auch sehr kurz sein.....5 km rad 1 oder 2 km lauf.
Einfach nur Spaß haben - und schnell sein ;-) - Sag niemals nie - Sub10:30 in Tagen.
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Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Beitragvon Symphy am Mi 14. Okt 2009, 23:00

Ralle hat geschrieben:Das Koppeltraining ist für den Körper relativ belastend, daher sollte man überlegen, was in der jeweiligen Trainingsperiode wichtiger ist: "Umfänge oder Koppelfähigkeit".


Wie gesagt, ich bin ja noch „grün“ im Triathlon. Aber hier meine ersten Erfahrungen mit dem KT:

Hatte vorher gelesen, dass die Umstellung vom Radfahren auf das Laufen Probleme bereite. Bei meinem ersten KT dann folgende Überraschung: Bin nach 40 km Rad (1:18 Std.) „gefühlt“ mit normaler Anfangsgeschwindigkeit (5:00 min/km) für eine mittel-intensive 10 km-Runde losgelaufen. Nach einem Kilometer (laufe auf ausgemessenen Strecken) dann der Blick auf die Uhr: 40 Sekunden schneller als geplant und gefühlt! Also Tempodauerlauf (4:20 min/km) statt mittel-intensives Training. Auch auf den folgenden 9 Kilometern bei gleich bleibendem Tempo nicht das Gefühl einer höheren Herzfrequenz. Hatte leider keinen Brustgurt um, so dass ich keine objektiven HF-Werte habe.

Diese erstaunliche Erfahrung, dass mir das Laufen im flotten Tempo nach dem Wechsel leichter fällt als z.B. nach einem längeren Einlaufen vor einem Tempolauf oder einem Intervalltraining hat sich bei allen folgenden KT-Einheiten wiederholt. Habe schon scherzhaft zu den Kollegen im (Lauf-)Verein gesagt, dass ich mich vor dem nächsten Wettkampf nicht mehr einlaufe, sondern einfahre.

Auch nach den Trainingseinheiten spürte ich keine stärkere Belastung als z.B. nach einem langen Lauf mit Endbeschleunigung.

Gerade diese überraschende Erfahrung hat bei mir die Lust auf den Triathlon geweckt.

Nun meine Frage:
Was sollte – bei den geschilderten Erfahrungen – gegen häufiges KT sprechen, vorausgesetzt man vernachlässigt die langen Fahrten und Läufe nicht?

Vielleicht habe ich als Neuling aber ganz falsche Vorstellungen vom richtigen Koppeln. Dann belehrt mich eines besseren!

P.S. Koppeln macht Spaß 8-) , und alles was Spaß macht, ist m.E. auch förderlich im Training - vorausgesetzt man übertreibt es nicht.
Symphy
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Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Beitragvon ironstephan am Do 15. Okt 2009, 16:04

Symphy hat geschrieben:...Bin nach 40 km Rad (1:18 Std.) „gefühlt“ mit normaler Anfangsgeschwindigkeit (5:00 min/km) für eine mittel-intensive 10 km-Runde losgelaufen. Nach einem Kilometer (laufe auf ausgemessenen Strecken) dann der Blick auf die Uhr: 40 Sekunden schneller als geplant und gefühlt! Also Tempodauerlauf (4:20 min/km) statt mittel-intensives Training. Auch auf den folgenden 9 Kilometern bei gleich bleibendem Tempo nicht das Gefühl einer höheren Herzfrequenz. Hatte leider keinen Brustgurt um, so dass ich keine objektiven HF-Werte habe...


Das kommt halt immer auf den jeweiligen Leistungsstand an :!:
Ich hätte nach ner gemütlichen Radrunde (40Km/1:18Std.) auch keine Probleme ne 4er Zeit pro Km zu laufen :D Viele sehen das jedoch als Problem an und somit haben diese dann ein knallhartes KT :o
Hier muss man halt wie bei allen Trainingsarten die Belastung sprich den Puls berücksichtigen, hast Du den schon mal geprüft :?: Und wie Doc und auch Dreisportler schon geschrieben haben gibt es beim KT große Unterschiede.
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