Die Übersetzung der Rennräder für Schüler/Jugend ergibt sich aus der Sportordnung der DTU.
Danach sind für die unterschiedlichen Altersklassen verschiedene so genannte Entfaltungen vorgeschrieben.
Die Entfaltung bezeichnet den Weg, den das Fahrrad bei einer Kurbelumdrehung zurücklegt.
Mit den passenden Bauteilen können die entsprechenden Entfaltungen erzeugt werden.
Bei regionalen Wettkämpfen ist es auch möglich, die Übersetzung des Fahrrades durch
Sperren von größeren Gängen zu begrenzen.
Mehr Details habe ich mal hier zusammengefasst.
http://www.net-picture.de/Bike/Rennrad-Uebersetzungen.pdfWenn die Kinder mit dem Traithlon anfangen scheuen die Eltern oft die Ausgaben für ein Rennrad. Gebrauchte, kindgerechte Räder sind sehr wertstabil und fangen so bei 350,-€ an. Man kann die ersten Wettkämpfe auch mit einem MTB bestreiten, sollte sich dann aber ein Paar dünne Straßenreifen draufmachen. Es gibt z.B. den Continental Grand Prix auch in 26 Zoll für MTB (ACHTUNG, da muss 26 Zoll draufstehen und nicht 571 oder 650) der auf die üblichen MTB-Felgen passt.
Wenn irgendwann mal ein "richtiges" Rennrad gekauft werden soll, ist vorsicht angesagt. Ein kindgerechtes Rennrad hat andere Komponenten als ein "kleines" Rennrad.
Bei den Kinder/Jugendrädern sollte man sehr genau die Oberrohrlänge prüfen. Oft werden die Rennräder auf "Zuwachs" gekauft und dann wird mit einem kurzen Vorbau versucht, das viel zu lange Rad zu bändigen.
Ein kindgerechtes Rennrad soll verstellbare Brems/Schalthebel haben (z.B. Shimano ST-R600), sonst fühlen sich die Kinder unsicher. Es sollten möglichst kurze Kopaktkurbeln (z.B. Shimano FC-3450 in 165mm) und unbedingt ein sehr kleiner Lenker (z.B. Piega Lady 36cm oder FSA Omega OS shallow compact 38cm) verwendet werden.