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Fit für den Volkstriathlon: Schwimmen – Von 0 auf 500 Meter

31. März 2016 von Philipp Peter

So langsam nähern wir uns der Triathlon-Saison. Ihr seid heiß auf euren ersten Triathlon, aber steht mit dem Schwimmen noch auf dem Kriegsfuß? triathlon.de zeigt euch wie ihr systematisch an die Sache ran gehen solltet. Beim Schwimmen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Von 0 auf…


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…400, 500 oder 750 Meter. Wir sagen Euch wie Ihr es schaffen könnt. Vier Schritte – Acht Wochen. Auf geht´s.

Technik ist essentiell

Schwimmen ist eine sehr technikbetonte Sportart. Das bedeutet, dass man durch Verbesserung und Ökonomisierung der eigenen Schwimmtechnik enorme Leistungsfortschritte erzielen kann. Der erste Schritt ist also nicht ins Wasser zu springen und zu versuchen, ob man es irgendwie schafft die 500 beziehungsweise 750 Meter am Stück zu schwimmen.

Anfängervorteil nutzen

Vor allem für Einsteiger ist es besonders wichtig von Anfang an eine saubere Technik zu erlernen. Dabei haben Anfänger sogar einen entscheidenden Vorteil: Neue Bewegungsmuster lassen sich relativ leicht aneignen und festigen, wer sich hingegen schon über jahrelange Schwimmeinheiten einen falsche oder ineffektive Technik „eingeschliffen“ hat, der kann nur mit sehr viel Mühe seine Bewegungen verändern.

Kompetente Hilfe

Die Schwierigkeit beim Techniktraining besteht darin, dass man seine eigenen Bewegungen insbesondere im Wasser kaum selbst beobachten kann. Optimal ist es deshalb zumindest für die ersten Einheiten sich von einem erfahrenen Schwimmtrainer/in begleiten zu lassen. Zur Selbstbeobachtung kann dabei auch eine Videoaufzeichnung der eigenen Technik von Vorteil sein. Eine andere Möglichkeit ist auch die Teilnahme am Schwimmtraining in einem Triathlon- oder Schwimmverein. Wichtig ist dabei sich zuvor zu erkundigen, ob ein kompetenter Trainer zur Verfügung steht, der sich auch speziell um Anfänger kümmert.

fit-fur-die-volksdistanz-schwimmen-technikBrust ist unökonomisch

Bei Triathlonwettkämpfen darf im Freistil geschwommen werden. Man kann sich also im Prinzip seine Schwimmtechnik aussuchen. Bei Volkstriathlons kann man oft Teilnehmer beobachten, die den Bruststil verwenden. Beim Brustschwimmen unterliegt der Körper jedoch technikbedingt sehr großen Schwankungen in der Vortriebsgeschwindigkeit und die Beinmuskulatur wird relativ stark beansprucht. Beides ist sehr unökonomisch für einen Triathleten.

Triathlonspezifische Technik

Die Beinmuskulatur soll beim Schwimmen so wenig wie möglich ermüden, da sie später noch fürs Radfahren und Laufen gebraucht wird. Die Arme müssen dagegen nur noch Haltearbeit leisten und können deshalb beim Schwimmen schon stark belastet werden. Bei der Kraultechnik leisten dagegen die Arme den Großteil des Antriebs und richtig ausgeführt ist man auch deutlich schneller als beim Brustschwimmen. Der Beinschlag kann dabei so dosiert werden, dass er fast nur für eine gute Wasserlage sorgt.

Alternative Rückenschwimmen

Aufgrund der erleichterten Atmung stellt die Rückentechnik für Anfänger eine Alternative zumindest für kurze Streckenabschnitte dar, sie ist aber deutlich langsamer als die Kraultechnik und es lässt sich dabei schlechter orientieren. Ziel für jeden Triathleten ist es also die Kraultechnik so zu beherrschen, dass möglichst die komplette Strecke durchgeschwommen werden kann.

Auf der nächsten Seite: 4 Schritte zum Wettkampf


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