20 Kilometer Radfahren – „das kann doch fast jeder“, werden sich die meisten denken. Das stimmt natürlich. Aber um das Beste aus euch rauszuholen, müsst ihr das Radtraining anders in Angriff nehmen als das Schwimmtraining. Wie ihr eure knappe Zeit optimal einsetzt könnt ihr hier lesen.

Drei in einem
Die drei Triathlon-Disziplinen können verständlicherweise nicht völlig getrennt voneinander betrachtet und jede Sportart für sich trainiert werden, um die nötige Wettkampfleistung beziehungsweise -länge zu erreichen. Am Tag X muss schließlich alles in einem Wettkampf direkt hintereinander absolviert werden.
Bei einer Sprintdistanz muss also insgesamt je nach Leistungsfähigkeit des Athleten eine Ausdauerleistung über circa ein bis zwei Stunden erbracht werden. Im Training sollte man sich darauf deshalb gezielt vorbereiten.
Cross-Trainingseffekte nutzen
Zwischen den Trainingseffekten der einzelnen Sportarten bestehen bedeutende Wechselwirkungen, die in der Sportwissenschaft auch als „Transfer oder Cross-Training“ bezeichnet werden. Nach einem Grundlagenausdauertraining auf dem Rad ist also auch eine gewisse Verbesserung der Ausdauerleistung beim Schwimmen oder Laufen zu erwarten. Der Grund hierfür ist, dass Leistungszuwächse immer einen sportartspezifischen und einen sportartunspezifischen Anteil haben.


