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Faure und Csomor gewinnen Embrunman

17. August 2011 von Christoph Steurenthaler

Embrun, 15. August 2011 – Der Franzose Herve Faure und die Ungarin Erika Csomor konnten am vergangenen Montag einen der härtesten Langdistanz-Triathlons der Welt gewinnen. Faure siegte in 9:34:10 Stunden mit nur drei Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Julien Loy und dem Spanier Victor Del Corral Morales. Csomor hatte nach 11:15:41 Stunden im Ziel fünfzehn Minuten Vorsprung auf die Französin Isabelle Ferrer und eine halbe Stunde Vorsprung auf die Siegerin des Ironman Nizza 2007 Alexandra Louison.


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Das Rennen der Männer bei der 28. Auflage des Embrunman in den französischen Alpen verlief äußerst spannend. Nach über 5000 Höhenmetern trennten den Sieger Herve Faure nur die Winzigkeit von etwas mehr als drei Minuten von seinem Landsmann Julien Loy. Dieser war als erster aus dem Wasser gestiegen. Direkt aus der Wechselzone folgte der erste Anstieg mit über 500 Höhenmetern und 7 – 12% Steigung. Die härteste Prüfung folgte mit dem 2360 Meter hohen Col d´Izoard und 1500 Höhenmetern am Stück. Loy behielt auf der gesamten Radstrecke die Führung, musste sich aber beim Marathon dem besseren Läufer Faure geschlagen geben. Dieser siegt schließlich in sehr guten 9:34:10 Stunden. Loy wurde in 9:37:55 Zweiter. Victor Del Corral Morales vervollständigte in 9:42:22 Stunden das Podium. Nur diese drei blieben unter zehn Stunden. Vierter wurde der Australier David Dellow in 10:07:34 Stunden. Der Österreicher Max Renko wurde in 10:17:16 Fünfter.

Csomor läuferisch top

Die Ungarin Erika Csomor beeindruckte einmal mehr durch ihre Laufstärke. Nach 11:15:41 Stunden konnte sie sich als Siegerin feiern lassen. Als Zweite vom Rad gestiegen konnte sie beim Marathon die bis dahin führende Französin Isabelle Ferrer noch abfangen. Nach 11:31:34 Stunden hatte auch Ferrer es schließlich geschafft. Dritte wurde Alexandra Lousion in 11:44:05 Stunden. Auf Platz vier erreichte Linda Guinoiseau in 12:01:05 Stunden das Ziel. Fünfte wurde Laura Mazzucco in 12:24:18 Stunden. Beste deutsche Teilnehmerin war Simone Schwarz in 13:13:49 Stunden auf Platz 9.

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Foto: Ingo Kutsche

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