Echt Krell – Hör auf Dich,
sonst legst Dich nieder
Wie ich über Weihnachten mal wieder am eigenen Leib erfahren musste, streckt es doch auch ab und an mal kerngesunde Triathleten nieder. Da hilft auch die ganze tägliche Bewegung und die tollste Ernährung nix. Denn oft sind es fiese Viren die man sich einfängt oder schlimmer noch; das Problem ist hausgemacht.

Wie oft musste ich beispielsweise erleben dass irgendjemand meiner Trainingskollegen die ohnehin schon lange Triathlonsaison noch mit einem Herbstmarathon abschließen wollte. In vielen dieser Fälle ging der Schuss nach hinten los und Überlastungsschäden oder -verletzungen waren die Folge.
Warum? Anstatt dem Körper Ruhe zu gönnen wird immer noch eins drauf gehauen und weiter trainiert. Speziell für uns Beruftstätige kann das sehr gefährlich werden, da unsere Erholungsphasen eh schon knapp bemessen sind. Bevor es also zu spät ist und man mehrere Monate Trainingsausfall verkraften muss, gilt es zu lernen auf den eigenen Körper zu hören. Auch wenn es abgelatscht klingt, je besser ihr das könnt, desto mehr minimiert ihr euer Verletzungs- und Krankheitsrisiko.
Wenn erste Symptome auftreten kann man es meist noch mit ein paar Tagen Ruhe wieder in Ordnung bringen. Wenn man diese Symptome ignoriert, dann wird es in 99 Prozent der Fälle nur schlimmer.
Kratzt also der Hals und ihr schlaft nachts schlecht beziehungsweise schwitzt sehr stark, ist das kein Zeichen für ein zu warmes Schlafzimmer sondern für leichtes Übertraining.
Das gleiche gilt bei erhöhter Reizbarkeit, schlechter Laune und keinen Bock auf Training. Fragt mal eure Partner, die wissen es meist eher als ihr ;)











