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Ironman Regensburg

Dressed for Success:
Ironman Regensburg

27. Juli 2010 von Christian Friedrich

Bild: Aerodrink von Profile Design

Trinksystem: Profile Design Aerodrink befestigt mit Kabelbindern. Außerdem ein Normalfalschenhalter am Sitzrohr. Letzterer dient nur zur Zwischenlagerung direkt nach den Verpflegungsstationen, bis ich alles in den Aerodrink umgefüllt habe. Das ganze ist ja kein Wettbewerb im „Wer kann am meisten Getränke die Steigungen hoch schleppen“. Es macht einfach keinen Sinn 2000 Euro mehr für leichte Teile auszugeben, wenn man dann 500 Gramm an unnötigen Getränken dranhängt ..

Flickzeug: Bringe ich in einer Bontrager Aero Bottle unter. Drinnen sind 1 Ersatzschlauchreifen, 1 Ersatzventil, 1 Taschenmesser, 2 Reifenheber, 2 Imbussschlüssel, 2 Kartuschen und eine SKS Airchamp Pro Kartuschenpumpe.

Sattel: Selle Italia SLR Titan, 135 g, ausgewählt nach der Devise: der Hintern muss sich dem Sitz anpassen und nicht umgekehrt.

Reifen: Continental Grand Prix 4000 Schlauchreifen. Um es mit einem mir namentlich nicht mehr bekannten Profi zu sagen: „Continentals never flat.“

Reifendichtmittel: darüber sollte ich vielleicht noch mal nachdenken …

Bild: Andrej Heilig

Ernährung: Morgens vor dem Rennen eine große Tasse Kaffe, zwei weiße Semmeln mit Nutella und eine Butterbreze, dazu bis zum Start 4 Ultra Sports Bar, 1 Ultra Sports Gel und ausreichend Ultra Buffer Getränk. Im Rennen nach dem Schwimmen 1 Riegel und ein Gel, danach alle 15 – 20 min ein Gel und regelmäßiges Trinken. Ich mische dem Getränk eine Salz-Aminosäure (Ultra Sports AddOnAmino)-Mischung bei, die ich einer Nathan-Getränkegürtelflasche mitführe. Beim Laufen alle 3 km ein Gel und an jeder Getränkestation Cola plus Wasser. Ich verwende beim Laufen außerdem einen Nathan 4618NGY mit zwei Flaschen. In der einen befindet sich das Salz-Aminosäure-Gemisch, die andere enthält Reserve-Cola und wird regelmäßig nachgefüllt. Generell setze ich auf Ultra Sports, aber im Rennen muss ich auch mit dem zu Recht zu kommen was angeboten wird, da ich so flexibel und unabhängig agieren kann.

Pacing: Auf dem Rad fahre ich ohne Tacho oder Wattmessgerät, da mein Rennen auf dem Rad eher taktisch geprägt ist. Als verhältnismäßig guter Schwimmer werde ich nach 90 – 120 km von den starken Radlern aufgefahren, und ab dann heißt es überwiegend dranbleiben oder untergehen, egal was die Technik anzeigt. Ich weiß genau wen ich von den Jungs halten kann und wen ich fahren lassen muss, um nicht hochzugehen. Auf der Laufstrecke verwende ich einen Polar RS 800 CX mit S3 Laufsensor. Dieser ist auf einen km-Schnitt von 4:07 +/- 0:05 eingestellt und hilft mir mein Tempo bis km 30 konstant zu halten. Und ab da heißt es: wenn nicht jetzt, wann dann!?!

Info: Andrej Heilig


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