Der tägliche Weg zur Arbeit – Radtraining für Minimalisten?
Diese Situation kennen einige von uns. Wie das Radtraining in dieser Jahreszeit, wo es eben nur begrenzt hell draußen ist, in den Alltag integrieren? Für viele die einzige Lösung: Den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Rad bewältigen.

Aber kann man diesen als effektives Training nutzen? Klar, man kann. Natürlich sind einige Details zu beachten, damit wir auch wirklich einen Trainingsreiz setzen und so unsere Formkurve in die Höhe treiben können.
Hauptsache reizen
Das Stichwort ist hier „Trainingsreiz“. Ein Trainingsreiz ist eine kurzfristige Überbeanspruchung des Organismus, mit dem Ziel der verbesserten Anpassung an diese Situation. Nur so werden wir auf Dauer ein höheres Leistungsniveau erreichen.
Daraus ist abzuleiten, das es längerfristig nicht viel Sinn macht die Strecke zur Arbeit immer locker, im gleichen Tempo zu bewältigen. Was als regenerative Einheit in dieser Form funktionieren mag, erfüllt aber nicht die Anforderungen an einen effektiven Trainingsreiz. Nach gewisser Zeit hat sich der Körper an diese einseitige Belastung gewöhnt und wird nicht mit einem weiteren Leistungszuwachs reagieren. Ergo, Abwechslung muss her. Und da diese in dieser Situation meist schlecht durch Umfangssteigerung zu erreichen ist, bleibt nur noch die Möglichkeit von qualitativen Trainingsinhalten.
Welche abwechslungsreiche Inhalte man in den Arbeitsweg einbauen kann, hängt natürlich auch maßgeblich von Länge und Profil der Strecke ab. So sollte die einfache Strecke doch wenigsten 10 bis 15 Kilometer betragen oder auf diese Distanz ausgebaut werden.
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