Der lange Lauf –
Wie lang sollte lang sein?
Trainingsreiz einer extensiven Umfangseinheit
Lange Ausdauereinheiten in einem Stoffwechselbereich bis maximal 2 mmol/l Laktat dienen hauptsächlich der Herz-Kreislauf Ökonomisierung, wie zum Beispiel einer ökonomischeren Herzarbeit, einer verbesserten peripheren Durchblutung und der Regulierung des vegetativen Nervensystems. Eine zweite wichtige Adaptation findet im Substratstoffwechsel statt.
Primäres Ziel ist natürlich die Optimierung des Fettstoffwechsels, welcher für Langzeitbelastungen unabdinglich ist. Zudem wird bei sehr langen Einheiten auch die Glukoneogenese trainiert, also die Fähigkeit des Körpers aus Produkten des Eiweiß- und Fettsäurestoffwechsel, aber auch aus Laktat wieder Zucker herzustellen. Lange lockere, aber auch kürzere intensive Einheiten, durch welche die Zuckerreserven aufgebraucht werden, fördern die vermehrte Einlagerung von Glykogen in die Arbeitsmuskulatur (Stichwort Carboloading).
Weitere Folgen des Grundlagentrainings sind Regenerationsbeschleunigung, Ökonomisierung der Bewegungsmuster, Stärkung des Immunsystems und die Stabilisierung eines erreichten Leistungsniveaus.
Betrachtet man diese sicher nicht vollständige Auflistung der Anpassungen, die ein extensives Umfangstraining mit sich bringt, erkennt man das eigentlich alle Anpassungen, welche wir für einen Triathlon benötigen hier zu finden sind.










