Cyclocross-Räder 2012: Die Welt ist eine Scheibe
Endlich ist sie erlaubt, die Scheibenbremse im Crossbereich. Puristen rümpfen die Nase angesichts der Neuerung, aber die Technik geht stetig voran und für die kommende Saison sind die Discs endlich auch von der UCI erlaubt. Crossrennräder sind bei Radsportlern und Triathleten als Wintertrainingsrad sehr beliebt, denn gerade in der dunklen Jahreszeit ist man nicht auf asphaltierte Straßen angewiesen und genießt dennoch Rennrad-Feeling.

Der Nachteil des höheren Gewichts der Scheibenbremse und deren Aufnahme an der verstärkten Gabel bzw. am Rahmen wird durch die bessere Bremswirkung deutlich ausgewogen. Durch die breitere Bereifung im Cyclocrossbreich kann die Bremskraft zudem auch besser auf den Boden gebracht werden. Die Cross-Laufräder sind stabiler und verkraften eine größere Belastung als normale Rennrad-Laufräder.
Nachdem die UCI die Regeländerung bekannt gab, konnten viele Hersteller schon lange vorliegende Pläne für Modelle mit Scheibenbremse aus der Schublade holen. Wir stellen euch Modelle von Stevens, Focus, Specialized, Merida, Gunsha, Look und Giant vor. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Anbieter. Auch Rose und Poison bieten Crosser mit Scheibenbremse an.
Stevens hat mit dem Vapor einen alltagstauglichen Crosser mit der BB7 Road Disc von Avid im Angebot. Ausgestattet ist das Bike aus Hamburg mit einem Ultegra-Schaltwerk und Shimanos CX70-Kurbel mit einer 46-36 Übersetzung. Easton XC-Laufräder mit Schwalbes Rocket Ron-Bereifung sorgen für den nötigen Halt. 9.3 Kilogramm wiegt das Rad und ist in fünf Größen zu haben. Ab Mitte November wird es im Handel erwartet und kostet 1699 Euro.
Foto: Stevens Vertriebs GmbH











