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Verhalten im Wettkampf: Taktik, Strategie & Troubleshooting Das beste Training nutzt nicht viel, wenn der Motor am Renntag ins Stocken gerät. Hart anfahren oder gemächlich loslegen - die beste Taktik und Hilfe zur Selbsthilfe: Hilfe, es klemmt! Im Training bin ich der Größte aber am Wettkampftag bekomme ich Probleme...

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Alt 20.07.2011, 12:54   #11
Lilly Marleen
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Registriert seit: 17.08.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 41
AW: Mentales Training

Stimmt alles. Ich glaube man muss sich vor allem auf "kein DNF" polen, oder um es positiv auszudrücken: Ins Ziel kommen. Egal, was passiert, man macht das zu Ende. Und wenn man die Brille verliert, Wadenkrämpfe bekommt, einen Platten hat, eine Zeitstrafe bekommt, overpaced hat und auf der Laufstrecke gehen muss. Ich bin ja auch wirklich stolz auf meine Vereinskollegen, die in Roth dann einfach 5 1/2 Stunden für den Marathon gebraucht haben, weil sie gehen mussten. Aber gefinished!
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Alt 21.07.2011, 07:59   #12
Milorz
Inaktiv oder gelöscht
 
Registriert seit: 07.08.2006
Beiträge: 1.212
AW: Mentales Training

Good luck and best wishes, have fun
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Alt 27.07.2011, 14:00   #13
Chevallier
Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts
 
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AW: Mentales Training

also beim Hamburger Dextro wollte ich meine 8 Minuten in der Sprintdistanz schwimmen. Fast 14 wurden es, weil ich komischerweise genau in die F**sse bekam und mich an der Alster satt getrunken hatte. Resultat waren extreme Aggressionen als ich aus dem Wasser kam. Aber einfach tief durchatmen und das beste dann auf dem Rad und beim Laufen rausholen. Die Zeit die ich verloren habe kann man recht schlecht wieder auf dieser kurzen Distanz rausholen aber für eine passable Radzeit und gute Laufzeit hat es gereicht, so dass ich die meisten eh wieder überholen durfte.
Wenns im Schwimmen nicht läuft oder man nicht so gut ist, sollte man sich nicht selber verrückt machen sondern versuchen ruhig anzufangen und dann sich steigern. Beim Schwimmen entscheidet sich noch nicht wirklich viel (normalerweise ) also wird man dann seine Stärken eben wo anders zeigen.
Wenn der Startschuss fällt und hunderte Athleten ins Wasser stürmen, ruhig vorbei lassen. Die können sich selber schlagen und teilweise auspowern Du holst dir die dann mit frischen Beinen und unverbrauchter Kraft auf dem Rad oder spätestens beim Laufen.
Ich denke mal die Kernaussage von diesem riesigen Text ist einfach: Mach das Negative einfach mal positiv und stütze dich aufs Positive
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Alt 27.07.2011, 14:26   #14
Lilly Marleen
Mit Stützrädern-Fahrer
 
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Ort: Berlin
Beiträge: 41
AW: Mentales Training

Feedback. Ich habe Frankfurt überstanden trotz widrigster Wetterbedingungen. Ich hatte mich die letzten Tage allein darauf konzentriert, mir klarzumachen, dass ich finishen werde, egal was passiert. Das Schwimmen war eine Katastrophe, schlechteste Schwimmzeit jemals, wahrscheinlich aufgrund von schlechter Startposition und Angst (nicht richtig durchgezogen und das Pack vermieden). Der Rest war durch das Wetter bedingt wirklich schlimm, und ich habe in 1 1/2 Stunden schlechter gefinished als geplant. Am Ende stellt man sich die Frage, ob man nicht doch hätte aufgeben sollen, aber das mentale Training beweist, dass man sich durchbeißt, wenn man alle negativen Faktoren wie miese Zeiten schon im Kopf hat und sich selbst auf das Finishen polt. Man muss sich das vorher überlegen. Hinterher jammern gilt nicht.
Lilly Marleen no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 11:39   #15
STREET
Mit Stützrädern-Fahrer
 
Benutzerbild von STREET
 
Registriert seit: 25.07.2011
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Beiträge: 20
AW: Mentales Training

Hut ab, Lilly.

gefinished is auf alle Fälle (man überlege mal, wie viel da nach dem Radfahren ausgefallen sind, u.a. die Frau von Leder, etc.)

ansonsten:
ich hab zwar keine LD gemacht, aber so als "mentaler Aufbau" dient bei mir immer, das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Irgendwie hat man immer im Hinterkopf so was wie "wenn du hier jetzt nicht mit Topzeit finishest, wirste erschossen" oder so ähnlich.

beim Römerman/Ladenburg, Wasserstart vor der Ziellinie da, der ganz Pulk; die ganze Kappen im Wasser warteten auf den Start. Wir guckten uns nochmal alle so an und da meinte einer nur so: "sind wir nicht alle ein Haufen Bekloppter?" Also, mich hatte das echt positiv beeinflußt, ob man´s glaubt oder nich..

Gruß, Ralf
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