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| Verhalten im Wettkampf: Taktik, Strategie & Troubleshooting Das beste Training nutzt nicht viel, wenn der Motor am Renntag ins Stocken gerät. Hart anfahren oder gemächlich loslegen - die beste Taktik und Hilfe zur Selbsthilfe: Hilfe, es klemmt! Im Training bin ich der Größte aber am Wettkampftag bekomme ich Probleme... |
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| | #41 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 09.09.2008 Ort: KLEVE Alter: 35
Beiträge: 1.184
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? schön, dass es funktioniert hat. es zeigt dass man für triathlon mehr als nur 3 dinge üben muss. man könnte es auch tausendlon nennen. |
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| | #42 |
| Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig... Registriert seit: 17.11.2005 Ort: Taunus
Beiträge: 804
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? Kurze Rückmeldung von mir - auch IM Frankfurt: Vor gut drei Wochen in Moret bei der Halbdistanz völlig "abgesoffen" - nach gut 1 km plötzlich Atempanik, Hektik, Enge in der Brust, Hyperventilieren ..... das ganze Programm. Sehr unangenehm, aber dennoch an Land und später auch ins Ziel gekommen. Danach: Dreimal bei den Swim-Nights am Waldsee gewesen - zweimal mit, einmal ohne Neo - und mich dem "Massenstartgefühl bzw. -getümmel" gestellt - ging immer ziemlich gut. Keine Panikattacken, relativ bald Rhythmus gefunden, einfach mein (lahmes) Ding gemacht. Sonntag, 04.07.: Das bekannte Neoverbot, nun ja..... über die 3,8 km werde ich schon kommen, das war mir klar. Hatte in diesem Jahr das Schwimmtraining aufgrund galoppierender Lustlosigkeit eher vernachlässigt und wusste, dass da nicht mit einer glänzenden Vorstellung zu rechnen war. Einige Aufregung vorher (Chip war daheim und im blauen Beutel unauffindbar, Ersatzchip ging aber flott). Hinten rechts eingeordnet - und von dort gemütlich losgezogen. Am Ponton wurde es außen rechts dennoch ziemlich eng, Stop-and-Go im Wasser. Einige versuchten dabei sogar, verbal die Meute zu beruhigen ("keine Panik", "langsamRhe bewahren") - fand ich schon ziemlich klasse. Bin die ganze Strecke mehr oder weniger weit außen rechts ziemlich unangefochten durchgeschwommen - muss aber zugeben, da waren auch nicht mehr allzu viele hinter mir. Bis auf ekliges Sodbrennen auf der ersten Runde keine wirklichen Probleme. Und auf der letzten langen Gerade war ich dann völlig entspannt, konnte das Schwimmen richtig genießen. Die Zeit war letzendlich völlig indiskutabel, aber der Wettkampf für mich somit gerettet. Habe das Feld der AK von 34 über 24 bis 13 aufgerollt - und genau das wollte ich. Meine These: Schwimmen wird völlig überbewertet - hat sich bewahrheitet. Für mich ist ein ruhiges, langsameres Schwimmen viel sinnvoller, als der Versuch, schnell bzw. über meine Verhältnisse zu Schwimmen und mir den restlichen Wettkampf völlig zu verderben. Also - bleibt dran am Schwimmen, vieles ist wirklich Taktik und Nervensache. CiaoCiao Rennmaus4444 |
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| | #43 | |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 19.06.2008 Ort: Pirmasens
Beiträge: 136
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? Zitat:
ja jetzt wollen wir es aber wissen, wie lange hast du gebraucht? lg katzaau | |
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| | #44 |
| Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts Registriert seit: 24.09.2008 Ort: Andechs (Oberbayern)
Beiträge: 374
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? Frankfurt bin ich 2009 im Neo geschwommen, heuer mach ich "nur" Immenstadt als LD. Frankfurt ist als Massenstart eigentlich ganz anders als die vielen anderen Triathlonwettkämpfe, in denen in Wellen gestartet wurde oder bei denen der Massenstart nur wenige hundert Athleten bedeutete. Ich bin in FFM aussen gestartet. Erst kam die Hymne und dann plötzlich und unerwartet irgendwann einmal der Startschuß. Da war ich erschrocken und für mich viel zu weit vorne, ich wußte auch den Weg in dem Augenblick nicht mehr und bin einfach mit dem Mob mitgeschwommen, aber immer aussen. Das wurd dann aber ziemlich angenehm, weil durch die Größe des Feldes eigentlich immer ein Wasserschatten vor mir war und ich merklich Kraft sparte. Als Orientierung bin ich eigentlich immer parallel zu den anderen Schwimmern geschwommen und hab lange Zeit gar nicht geschaut. So kamen die Bojen auch immer dann, wenn gerade Stau war. Meine Zeit war für meine Verhältnisse gut (1.26h auf dem ersten IM, ich wollte sub 1.40h). Angst hatte ich keine. Beim Chiemseedurchschwimmen, wo ich bei 300 Mann sehr schnell ganz hinten war und immer alleine geschwommen bin bei Kälte und Welle war es ganz anders. Aber Frankfurt mit der Meute war eher locker. Und so rein mental schwamm ich an dem Tag auch nicht von Boje zu Boje oder vom Start zum Ziel sondern eher von Athlet zu Athlet. Vielleicht hat das auch geholfen. Ich hatte auch das Gefühl, noch schneller zu können - aber nicht alleine. Von daher ist wohl ein Vordermann wichtiger als Schwimmhilfe für mich als ein Neo (unbewiesene Vermutung).
__________________ www.tridevils.com |
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| | #45 | |
| Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig... Registriert seit: 17.11.2005 Ort: Taunus
Beiträge: 804
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? Zitat:
CiaoCiao Rennmaus4444 | |
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| | #46 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben - Panik - Hat irgendeiner schon sowas erlebt? Ich sollte Euch vielleicht meine neue IM-Geschichte erzählen, die ich jetzt mal in die Kiste der furchtbaren Schwimmanektdoten packe. Es war für mich nur ein Trainingsdurchlauf. weil ich eh wegen Verletzung nicht finishen konnte (Laufen nicht möglich). Erste 1200 m chicco, alles super, guter Startplatz, keine Panik. Dann Brillenleck. Ich musste bis zum Landgang dreimal die Brille zurechtrücken, Rückenschwimmen, keine Orientierung etc. Beim Landgang Stau. Dahinter lauter elend langsame Schwimmer, die mich komplett blockiert haben - die Brillenpause hat zu viel Zeit gekostet! Die letzten 500 m jemand, der mir dauernd auf die Füße gehauen hat. Er wollte wohl Wasserschatten schwimmen, aber wusste nicht, wie das geht. Ich hatte keine Chance, ihn abzuschütteln. Ca. 80 m vor dem Ziel kriege ich von dem dauernden Füßehauen Wadenkrämpfe auf beiden Seiten und muss ein Boot rufen. Ich habe am Boot meine Wadenkrämpfe in Ordnung gebracht und bin echt noch ins Ziel geschwommen (dabei ist die Brille nochmal bis zum Rand vollgelaufen ...). Ergebnis: Fast 1:45. Ich schwimme im Neo 1,5 km in 27,5 min, ohne Neo so 30-31 min. Es können soooooo viele Dinge auf der Schwimmstrecke schief gehen, es ist unvorstellbar. Man kann nur lernen. |
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| | #47 |
| Nichtschwimmer Registriert seit: 11.01.2011 Ort: Görlitz Alter: 32
Beiträge: 5
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben |
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| | #48 |
| Mit Stützrädern-Fahrer Registriert seit: 24.06.2005 Ort: Berlin Alter: 42
Beiträge: 38
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben Kurz Rückenschwimmen, Neo ausiehen, am Rettungsboot abgeben (eine Verwarnung kassieren) - dann normal weiterschwimmen. So mach Ick das. |
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| | #49 |
| Jedermännchen Registriert seit: 28.06.2009 Ort: Tegernsee Alter: 42
Beiträge: 299
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben Wie zieht man denn einen Neoprenanzug im Wasser aus? Und eine Verwarnung für das entgegennnehmen des Neos? Am Boot oder an Boje verweilen ist ja erlaubt ebend nur keine Hilfe annehmen sonst droht die Disq.
__________________ Alles was man übertreibt verwandelt sich in Traurigkeit |
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| | #50 |
| Mit Stützrädern-Fahrer Registriert seit: 24.06.2005 Ort: Berlin Alter: 42
Beiträge: 38
| AW: Beim Schwimmen aufgegeben Ausziehen - Reißverschlüsse auf runterkrempeln, am Boot festhalten und den Bootsinsassen die Beine entgegenstrecken und am umgeschlagenem Oberteil ziehen lassen. Verwarnung - es ist eben fremde Hilfe, aber da mir ja kein Zeitvorteil enstand war es eben nur eine Verwarnung. |
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