| |||||||
| Triathlonanfänger und viele Fragen? Ihr seid Anfänger und habt 1000 Fragen? Dann immer her damit! |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
| | #1 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Vom Schwer- zum Idealgewicht: Probleme und Lösungen Hallo, ich bin 33 Jahre alt, und im vergangenen Jahr zum Triathlon gekommen. Ich hatte damals ein Kampfgewicht von 130 KG Ich habe also im Juni 2009 angefangen mit dem Training und die Pfunde purzelten auch sogleich. Mittags gab es kein FastFood mehr etc. Schon im September standen nur noch 115 KG auf der Waage. Aber seit September habe ich nur noch ca. 3 KG abgenommen. Inzwischen stagniert mien Gewicht komplett. ICh weiß dass ich Muskelmasse zugenommen habe, aber das Gesamtgewicht muss noch weiter runter. Mein Ziel sind 99 KG also ein UHU Könnt Ihr mir Tipps geben wie man in Sachen Ernährung alles richtig macht? Mehr Training geht aus beruflichen Gründen nicht. Ich trainiere ca. 3-4Mal die Woche jeweils 60-90 Min. Ich esse z.Z: Morgens: Entweder 2 Scheiben Toast oder Brot mit Käse und Honig oder eben Müsli mit Joghurt. Mittags: Meistens nichts, und wenn doch dann Müsli oder Quark mit Obst Abends: hier hibt es dann warmes Essen, weil meine Frau auch den ganzen Tag arbeitet und dann kocht. Wir essen dann die üblichen Gerichte (Nudeln mit Sauce , Reis mit Geflügel und auch mal eine Pizza) Ich trinke sehr viel Mineralwasser (5 Liter am Tag) und morgens Saft. Alkohol trinke ich nur noch in Ausnahmefällen. ![]() Ich danke Euch schon mal im Voraus |
|
| | #2 |
| Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig... Registriert seit: 30.08.2009 Ort: kopenhagen Alter: 32
Beiträge: 926
| Re: Das Idealgewicht und die dazugehörigen Probleme hallo jens, also erstmal ich finde deine leistung schon klasse. ich denke, dass mit steigender muskelmasse irgendwann auch mehr fett abgebaut wird und ich würde mir keinen zu großen kopf machen. außerdem musst du bei dem rapiden gewichtsabbau auch mal drauf achten, dass es nicht nur das fett sein muss, was dir wegschmilzt. mir würden noch drei sachen einfallen, über die du mal nachdenken könntest. 1. die kohlenhydrathaltigen sachen wegzulassen beim essen und damit die insulinproduktion zu reduzieren. 2. vielleicht eine lange einheit einbauen, in der du nur ga1 trainierst. vielleicht am sonntag (jetzt wird das wetter ja besser) mal 2-x h aufs rad setzen. 3. stagniert dein trainingspensum? kannst du vielleicht mehr/schneller trainieren und so noch zusätzliches fett verbrennen? man sollte halt immer nur so viele kalorien zu sich nehmen, wie man verbraucht, resp. in deinem fall etwas weniger. wie gesagt, bin begeistert und drücke weiter die daumen. schöne ostern noch! |
| |
| | #3 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Re: Das Idealgewicht und die dazugehörigen Probleme Hallo, danke für die Blumen. Man vergisst manchmal, was man erreicht hat. Ich merke natürlich an der weite meiner Hosen etc, dass ich weiter abnehme. Ich denke aber nicht, dAss ich muskelmasse verloren habe. Die lange Einheit ga1 mache ich fast jedes we. Entweder 15 - 20 km lAufen, 4 km schwimmen oder 50 k radfahren. Tut mir auch wirklich gut. Die Sache mit de Kohlehydraten werde ich mal versuchen. Ich wünsche ebenfalls noch schöne Ostern. |
|
| | #4 |
| Leihfahrradfahrer lass ich links liegen Registriert seit: 09.07.2009 Ort: Zwickau Alter: 40
Beiträge: 182
| Re: Das Idealgewicht und die dazugehörigen Probleme Moin, erstmal Glückwunsch zum schon erreichten! Aus meiner Erfahrung (104 auf rund 75): Lass die Säfte weg, zumindest nicht täglich. Kohlehydrate nach Möglichkeit nur morgens, evtl. mittags, abends auf keinen Fall. Eiweißreich essen. Ausnahme sollten die Abende vor langen Einheiten oder WKs sein, da kannst du dir gern KHs reinpfeifen. Mach lange Ausfahrten auf dem Rad 4h+ oder lange Läufe 2h+, am besten am WE wenn du Zeit hast. Strampel die nicht stur GA1, bau Abwechslung ein oder Berge, ein bezwungener Berg stärkt das "Ich hab was geleistet" Gefühl mehr als noch ne Stunde GA1. Mach ruhig auch Krafttraining im Studio, aber nimm Gewichte mit denen du ca 20 bis 30 Wiederholungen schaffst, ein trainierter Muskel hat nen größeren Grundumsatz und verbrennt auch in Ruhe mehr. Die hohe Wiederholungszahl stellt sicher, dass du den Muskel zum effizienten Arbeiten anstelle zu starkem Wachsum anregst. Zwing dir keine Radikaländerungen auf, hinter denen du mental noch nicht stehst. Step by step! Und gib dir Zeit, es gibt Plateauphasen, da scheint nix zu passieren. Das ist normal. Und dann sind die Hundert und weniger nicht mehr so fern. Dranbleiben, Henning
__________________ Leichter wird es nie, du wirst höchstens schneller! |
| |
| | #5 |
| Physioexpertin Registriert seit: 18.01.2009 Ort: München Alt Riem
Beiträge: 1.513
| Re: Das Idealgewicht und die dazugehörigen Probleme Hai Hai.... Super Leistung so fare.... Du schreibst was Du isst, aber nicht wieviel davon Wenn Du von September bis April 3 kg abgenommen hast, scheint die kcal Bilanz noch im "positiven" Bereich zu liegen. Würde auch eher morgens die KH´s essen, da sollten 50 - 100 gr. Trockenmasse Vollkorn Flocken (keine Fertigmüslis!!) mit Naturjoghurt fettarm und "etwas" frischem Obst reichen. Toast kannst Du meiner Meinung weglassen. Der glukämische Index ist zu hoch. Mittag nix ist schlecht. Quark mit Obst ist super. Aber das Gemüse und der Salat fehlen. Gerne mit Fisch oder Fleisch. Abends? TJa. Wenn Du Sport getrieben hast, brauchst Du etwas KH´s. Aber vor allem fettarm und Eiweiß. Säfte brauchst Du nicht. Würde einfach nochmal anfangen, den Stoffwechsel über 3 Mahlzeiten und Eiweiss reich und KH nach Verbrauch zu steuern. Dann geht das Gewicht immer runter. Wir hatten aber schon mal nen super Fred zu dem Thema. Aber von hier aus (Südsee) find ich des ned mit dem Netz) Grüsslis |
| |
| | #6 |
| Nordic Walker-Hinterherhechler Registriert seit: 22.09.2008 Ort: WIEN / AUT
Beiträge: 14
| Re: Das Idealgewicht und die dazugehörigen Probleme Hi, Pflichte den anderen gerne bei Super Leistung !! Bei mir warens einmal 133kg, binnen 3jahre dann 85kg, "übliches Rezept", ordentlich Bewegen und dann vernünftig Essen Und kann Dir nur den Tipp geben, KH zu reduzieren, respektive dem Training des nächsten Tages anzupassen. lg, martin |
| |
| | #7 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Re: Vom Schwer- zum Idealgewicht: Probleme und Lösungen Die Sache mit den KH am Abend werde ich wie gesagt angehen. Mittags esse ich oft nicht, da ich wegen meiner Selbsständigkeit einen sehr stressigen Arbeitstag habe. Aber ich gelobe Besserung. Natürlich kann ich die Trainingspläne, die manch einer hier vorweisen kann, zeitlich gar nicht hinbekommen. Ich habe wie gesagt einen stressigen Job und werde im Mai auch noch Vater. Ich werde Euch aber über meine Fortschritte auf dem laufenden halten. Vorsorglich habe ich mich schon mal zum Hamburg Triathlon (Sprintdistanz) angemeldet. Das ist bestimmt eine gute Motivation nicht als Presswurst |
|
| | #8 |
| Selber Radfahren ist schon toll Registriert seit: 28.07.2008 Ort: München
Beiträge: 60
| Re: Vom Schwer- zum Idealgewicht: Probleme und Lösungen Tolle Leistung! Super das Du soviel trinkst, 5l sind sehr viel. Hast Du manchmal das Gefühl Unterzucker zu haben, z.B. direkt nachdem Sport? Du solltest unbedingt bei größerer Gewichtsabnahme einen Hausarzt- Check machen. HbA1c Test ( 3 Monatszuckerwert), Blutdruck, EKG kontrollieren. Die Empfehlungen der Andern kann ich nur zustimmen. Viel Erfolg Nörchen |
| |
| | #9 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Re: Vom Schwer- zum Idealgewicht: Probleme und Lösungen Hallo, ich habe gesundheitlich alles durchchecken lassen. Es ist alles in Ordnung mit mir Jedenfalls habe ich kein Gefühl des Unterzuckerns. Das ich mich nach 20KM nicht wie das blühende Leben fühle versteht sich wohl von selbst. Ich habe aber von vorne herein darauf geachtet, dass ich immer im optimlalen Pulsbereich trainiere. So habe ich auch das Gewicht verloren, ohne das die Haut in Lappen von mir hängt. |
|
| | #10 |
| Mit Stützrädern-Fahrer Registriert seit: 28.09.2008 Ort: Marburg
Beiträge: 16
| Re: Vom Schwer- zum Idealgewicht: Probleme und Lösungen Hallo Jens1302, erstmal Hut ab.. das Gewicht runter zu bekommen ist schon nicht schlecht. Ich kenne eine ähnliche Situation von mir selbst und habe auch viel rumexperimentiert, was bei mir esstechnisch funktioniert. Ich bin 32 und habe vor 2 Jahren 107 Kilo bei 1.90 gewogen. Ich habe früher recht gut Tennis gespielt und hatte dabei ein Wettkampfgewicht von 90 Kg und da waren 107 schon nicht mehr so richtig toll. Nachdem ich mit Radfahren angefangen habe und damit schon mal etwas das Gewicht runtergegangen ist, habe ich dann angefangen meine Ernährung recht stark umzustellen von essen was mir schmeckt auf eine etwas ausgewogenere und wie ich meine gesündere Ernährung. Jetzt bin ich wieder bei meinen 90 Kg und fühle mich schon recht gut dabei. Ein bißchen Fett ist noch übrig, aber das wird im Laufe des Sommers wahrscheinlich auch noch verschwinden. Meine üblicher Tag sieht jetzt ernährungstechnisch wie folgt aus: Morgens gegen 9:00 Uhr Obstteller (Apfel, Birne, Kiwi, Möhre, und zum Teil nach Jahreszeit auch noch manchmal Apfelsinen) Vormittag gegen 11:30 Uhr Selbstgemixtes Muesli aus Allnatura Früchte-Müsli, Allnatura Basis-Müsli, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, gerösteten Sojabohnen, Cranberries (weil sie gut schmecken, aber eigentlich zu viel KH...) und manchmal auch noch Weinbeeren dazu. Das ganze mit 250ml Milch. Üblicherweise habe ich dann als Mittagessen irgendetwas warmes so gegen 13:30 Uhr. Das geht von Pasta, Reisgerichten manchmal aber auch geräuchte Forelle mit einem leckeren Weißbrot (ich weiß... eigentlich auch nicht gut, aber Forelle auf Vollkornbrot ist nicht so der Hit). Gegen 15:30 - 16:00 Uhr gibt es dann noch einmal zwei VK-Brote mit jeweils 2 Scheiben (1 mit Schinken und 1 mit Käse). Abendessen ist bei mir meistens erst gegen 19:00 Uhr, wobei ich da eigentlich versuche, die KHs größtenteils wegzulassen und z.B. einen Quark mit Walnüssen und etwas Honig zu essen. Eigentlich versuche ich auch noch 20:00 nicht mehr viel zu essen, aber das funktioniert nicht so richtig toll, gerade wenn man abends dann noch mal eine Einheit macht. Am Wochenende gönne ich mir dann auch mal Leckereien. Generell würde ich noch sagen, dass meine Ernährung eher noch gemäßigt ist und ich noch vieles esse, weil es mir schmeckt, was bei anderen aber schon tabu wäre Mein Wochenpensum ist bei ca. 4-6 Tagen, wobei ich eher mehr Rad fahre und schwimme als Laufen. Wenn ich normal trainiere komme ich so auf 8-12 Stunden pro Woche. Allerdings habe ich jetzt verletzungsbedingt eine Pause von fast 8 Wochen nehmen müssen und habe in dieser Zeit das Gewicht mit derselben Ernährung halten können. Vielleicht gibt Dir das noch ein paar Ideen, was Du machen könntest. Ich denke, dass es bei meiner Ernährung bestimmt noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, aber ich muß nicht hungern, habe ein für mich annehmbares Gewicht und es geht mir gut dabei. Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles gute bei Deinem Vorhaben. Gruß, Alex |
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| |