Zurück   Triathlon Community - triathlon.de > Wettkampfszene > Langdistanz und halbe Sachen > Triathlon Wettkampf Berichte


Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
Alt 07.08.2009, 18:43   #1
Dreisportler
Einer muss es ja tun
 
Benutzerbild von Dreisportler
 
Registriert seit: 15.03.2008
Ort: København
Alter: 38
Beiträge: 2.695
OstseeMan 2009 - Wildcard mit glücklichem Finish

Wettkampfbericht von Rainer Schikora - dem Gewinner des Wildcard-Gewinnspiels

Spontane Langdistanz
Nachdem ich am Mittwoch den 29. Juli 2009 die freudige Botschaft erhalten hatte, das ich einen Startplatz beim OstseeMan gewonnen habe, setzte eine wilde Planungshektik ein. Mein Chef musste mir zwei Tage freigeben, für laufende Projekte musste eine Vertretung gefunden werden. Trotzdem entwickelte sich Glücksburg für mich zu einer an einer Aneinanderreihung von Glückstreffern.

Glück im Überfluss

Erst gewann ich die Wildcard der Flensburger Brauerei, dann wurde ich sofort vom Triathlon-Team des SV Schermbeck flankiert, die mich bei der zweitägigen Vorbereitungszeit unterstützen, und es endet damit, dass am Startmorgen die Quallen fast alle abgetaucht waren.

Am Wettkampftag war 04:30 Uhr wecken und Frühstücken angesagt, um 05:30 Uhr Abfahrt zum Startbereich. Um 06:45 Uhr buchte ich mich am Start im Strandbereich ein und wartete auf den erlösenden Startschuss, der in dem Fall nicht geschossen sondern runtergezählt wurde.

Da ich kein guter Schwimmer bin ordnete ich mich hinteren Bereich ein und konnte so in aller Ruhe meinen Takt finden, außerdem hatte ich den Hintergedanken, die Kampfschwimmer der Marine werden einen Kanal durch die Quallen pflügen.

Als ich nach 1:36:51 Std aus dem Wasser kam, stand mir die Freude ins Gesicht geschrieben, wie man mir berichtet. Nun ging es auf wackligen Beinen in das Zelt zum umziehen, hier halfen mir hübsche Frauen beim ausziehen des Neo und beim anziehen der Radbekleidung (man(n) könnte sich dran gewöhnen).

Nicht ganz einfach
Die Radstrecke kann man als Anspruchvoll bezeichnen, mit den nötigen Trainings-Kilometern in den Beinen könnte ein hoher Geschwindigkeitsdurchschnitt aufrechterhalten werden. Da ich diese nicht vorweisen konnte, war ich glücklich, dass ich einen Schnitt von knapp 30 Km/h erreichte. Einige Anstiege waren recht giftig und mussten mit dem nötigen Schwung genommen werden, dafür ging es dann in der Abfahrt mit Tempo 50 Km/h in Richtung Verpflegungspunkt 2 durch Glücksburg hindurch, beim nachfolgenden Anstieg standen die Zuschauer dicht an dicht, so dass nur eine schmale Gasse zum durchfahren da war, dadurch ließ ich mich animieren die giftige Steigung im Stehen zu nehmen, die Quittung kam dann später mit nur einem Zinsaufschlag, Glück gehabt.

Dann ging es wieder in Schussfahrt, unter dem Jubel der Zuschauer, in Richtung Wechselzone. Überall an der 30 km langen Radrunde standen Menschen, die mich dann auf meiner letzten Runde mit einer Gasse verabschiedeten. Nach 6 Std, 9 min war auch das vorbei, das Rad wurde einem am Eingang der Wechselzone abgenommen, dann ab ins Wechselzelt zum Umziehen.

"Nur noch" laufen
Nach nun insgesamt 8 Std und 4 Min (inkl. Wechselzeiten) ging es auf die Laufstrecke, das Publikum stand auch hier dicht an dicht und feuerte die Läufer auch hier an vielen wichtigen Punkten an, besonders an den kurzen steilen Rampen wurde man Lautstark unterstützt.

Am Ende tut es nicht mehr weh
Die letzte Runde zum Zieleinlauf gestaltete sich zum Triumpflauf, die Zuschauer erkannten an den Rundenkordeln, dass ich mich Richtung Ziel bewegte und man rief mir mutivirende - und auch Abschiedsworte zu, auch mein Triathlon-Team war mit ihren Familien am Ziel versammelt, so wurde nach 12:34:58 Std. der Zieleinlauf zu einem starkem emotionalen Erlebnis.

Große Freude löste die Platzierung in der Gesamtwertung, Platz 327 und in der Altersklasse M50, Platz 22, bei mir aus, denn das ich im guten Mittelfeld landete damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich persönlich habe mich auf der Rad- und Laufstrecke damit motiviert, dass ich die Anstiege bei jeder Runde runterzählte. (diesen Anstieg nur noch 3 x, 2x , 1x )

Super Orga

Der Organisationsgrad des Glückburger Veranstalters war hoch, hier waren Profis am Werk. Die Betreuer sehr freundlich und ich speziell, fühlten mich sofort gut aufgenommen. Jeder freute sich, dass ich meinen ersten Triathlon so gut meisterte und die Betreuer feuerten mich auf der Strecke an.

Meinen Dank gilt allen, die mich vor und während des Wettkampfes unterstützt haben und somit den Erfolg damit garantierten. (Aussage von anderen Teilnehmern, „du hast da aber ein tolles Team zur Unterstützung“)

Rainer Schikora
__________________
Triathlon in Dänemark
Dreisportler no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen
Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:07 Uhr.