Zurück   Triathlon Community - triathlon.de > Allgemein > Triathletisches und Allgemeines zum Triathlon


Triathletisches und Allgemeines zum Triathlon Alles rund um unsere Sportarten Triathlon, Schwimmen, Rad fahren, Laufen, ...

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
Alt 08.09.2010, 00:40   #1
highlander
Im Laufen Pinkler
 
Benutzerbild von highlander
 
Registriert seit: 16.06.2004
Ort: rodgau
Alter: 49
Beiträge: 2.544
Diffamierung von Triathleten

Hallo,
ich hab folgendes Zitat von Herrn Manfred Siering (dem Vorsitzenden der Ornithologischen Gesellschaft für Bayern) lesen müssen: "Da fahren so viele Leute, die keinem Verein angehören und nur ihrer Ironman-Mentalität frönen. Die schwarzen Schafe sind eindeutig in der Mehrheit." Die Äusserung stand im Zusammenhang mit einer Diskusion über den "Isar-Trial"
Fragt sich, ob der Mann keinerlei Ahnung hat, oder ein sehr sehr befremdliches Weltbild.

Quelle: Kampf um den "Isartrail"
highlander no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 08.09.2010, 06:45   #2
JENS-KLEVE
Tri-Oger: What a man!?
 
Benutzerbild von JENS-KLEVE
 
Registriert seit: 09.09.2008
Ort: KLEVE
Alter: 35
Beiträge: 1.184
AW: Diffamierung von Triathleten

in dem artikel geht es nur um mountainbiker und nicht um Triathleten. auch wenn das wort ironman fällt hat dies nix mit triathlon zu tun. er hätte genauso gut "Boxkampf-mentalität" sagen können und trotzdem egoisitische mountainbiker gemeint.
JENS-KLEVE no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 08.09.2010, 08:57   #3
Lightning Bolt
Tri-Oger: What a man!?
 
Benutzerbild von Lightning Bolt
 
Registriert seit: 07.03.2009
Ort: Braunschweig und Umgebung, faaaaast an der Grenze!
Alter: 21
Beiträge: 1.494
AW: Diffamierung von Triathleten

Letztendlich verbindet uns in fernerem Sinne die Leidenschaft zum Biken, wenn gleich auch die "Spezifität" unserer "Trainingsgeräte" ziemlich weit auseinander liegt - aber es sollen auch bekanntlich Anhänger der Xterra-und Crossergemeinschaft in der Community hier rumgeistern, die ihre "Dirt-Matsch-und Regen"-Philosophie in der Welt der Triathleten verbreiten.

Spaß bei Seite, was den Onlineartikel zum Thema "antrophogener Einflüsse" auf die bayerische Flora und Fauna anbelangt, so solle man sich in den Bezirken lieber einmal mit der Eutrophierung natürlicher Fließ-und Stehgewässer beschäftigen, die durch übermäßige Anwendung synthetischer, anorganischer Düngermittel (Nitraten und Phosphaten) und Kuhdung verursacht wird. Außerdem wird durch Kanalisierung verschiedener Fließgewässer und der Begradigung ihres Fließverlaufes die natürliche Umgebung zerstört - ergo fallen Flußbetten, Altarme und und Wiesenflächen, die normalerweise zu Hochwasser überflutet werden und als Puffer dienen, einfach weg. Wenn dann noch landwirtschaftlich intensiv genutzte Anbauflächen direkt am Wasser grenzen (-bessere Wasserversorgung), sind Umweltverschmutzungen vorprogrammiert. Von den verheerenden Verschmutzungen von Massenzüchtereien und Schweine-und Geflügelfarmen wollen wir gar nicht erst sprechen, denn das grenzt schon am Kriminalität, was die Betreiber dort machen. Naturschutz? Darauf wird großkotzig geschissen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Die ganze Debatte ist demnach absolut lächerlich, offensichtlich fühlen sich die dortigen Naturschützer ihrer Handlungsfähigkeit gegenüber den Bezirksverwaltungen und Umweltämtern beraubt und versuchen nun ihre "Macht" gegen Mountainbiker-und Breitensport-Gruppen zu demonstrieren - in meinen Augen ein Trauerspiel besonders lächerlicher und verzweifelter Art. Prozentual würde ich den Umwelteinfluss von diesen Freizeitsportlern im niedrigen, einstelligen Bereich sehen. Fakt ist natürlich, dass es sich hierbei um ein Naturschutzgebiet handelt - demnach kann man die Regularien bzgl. der Touren-Zeiten und der Offroad-Saison stärker einschränken. Wie im Jagd-und Fischereisport gilt es Schonzeiten während der Brut-und Laichphasen einzuhalten, ein Schutzkonzept, das man durchaus in die Schutzbestimmungen dieses Naturschutzgebietes übertragen kann. Außerdem bin ich der Meinung, dass die MTB-Fraktion auf unsinnige Nachtfahrten verzichten und zum Schutz der dortigen Natur beitragen kann, indem sie entweder Arbeitsstunden ableisten (-Aufräumaktionen und Unterstützung der dortigen Förstereien) und für die Offroad-Saison einen Pauschalbetrag zahlen sollten, der dem Naturschutz zu Gute kommt.

Einige von Euch werden meine Wut nicht nachvollziehen können, aber bei uns im Lapp-und Elmwald-Gebiet haben wir ein großes Problem mit Umweltverschmutzung und als treuer Naturfreund bin ich nicht der Meinung, dass man solche Probleme unter den Tisch der Ignoranz kehren sollte.
Lightning Bolt no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:17 Uhr.