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| Triathletisches und Allgemeines zum Triathlon Alles rund um unsere Sportarten Triathlon, Schwimmen, Rad fahren, Laufen, ... |
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| | #1 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 07.12.2005 Ort: hessen;Rhein-Main Alter: 47
Beiträge: 92
| Nächster Wettkampf davor wie der Gang zum Schafott - am Start/im Ziel ist wieder gut Wenn ich an den 25. Juli denke...(Anm. IM Switzerland) Obwohl ich doch nun über hinreichend Triathlonerfahrung verfüge, fühle ich mich, als wenn meine Hinrichtung bevorsteht. Ich habe keine Lust, möchte alles hinschmeißen. DAS geht mir jetzt schon seit einigen Jahren so. War zuletzt auch vor der Challenge Kraichgau so. Das Gefühl ist weg, sobald der der Start erfolgt ist. Aber die Zeit davor ist der Horror. Wochen vorher kreisen die Gedanken ständig um den WK. Dabei geht es für mich um nichts: bin kein Profi, strebe keine Quali an, niemanden (außer mich) interessiert meine Zeit... Und ich weiß´, daß ich genug trainiert habe. Darum geht es bei dem Gefühl nicht. Hinterher bin ich froh und glücklich gestartet zu sein und gefinished zu haben. Das ist irgendwie so eine Art "Haß-Liebe". Kennt Ihr das Gefühl?
__________________ Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit! Geändert von Dreisportler (08.07.2010 um 20:01 Uhr) |
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| | #2 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 26.10.2007 Ort: Heidelberg Alter: 26
Beiträge: 756
| AW: Gang zum Schafott Ja das geht mir vor großen Wettkämpfen auch so, oder wenn ich mich an etwas Neues wage! Du müsstest mal meine Freunde und Arbeitskollegen fragen, wie ich die im Mai vor meinem ersten Marathon genervt habe. Allerdings geht bei mir das erst in den Tapering Wochen los, da denke ich auch immer, ich habe zu wenig gemacht, ich bin zu fett. Dann leide ich immer an allen möglichen Krankheiten von Knieschmerzen bis Halsweh. Ganz schlimm ist es dann auch immer am letzten Tag vorher, vor der Challenge Kraichgau (meine erste MD) wollte ich mich Samstags abmelden, weil ich dachte, dass ich mit meinen wenigen Rad-KM sterben werde Naja und wie auch bei dir läuft dann im WK alles total glatt.
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| | #3 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Gang zum Schafott Es ist ja auch eine riesige Herausforderung, das darf man nicht übersehen. Man muss sich da glaube ich mit ein paar Psychotricks helfen: Erstens allen Vereinskollegen erzählen, dass man null trainiert hat, verletzt ist o.ä. Das senkt den Leistungsdruck. Zweitens wissen, dass man jederzeit aussteigen kann, wenn es doof ist. Drittens versuchen, sich darauf zu freuen. Stell Dir vor: Endlich auf der Radstrecke keine Ampeln, dummen LKWs usw. Das wird alles nur für Dich abgesperrt. Und wenn Du mal die Hälfte der Laufstrecke hinter Dir hast, ist es eh egal ... Und viertens hast Du doch sicher gut trainiert. Wenn das stimmt, verlass Dich einfach darauf, dass es klappt. Ich hab übrigens schon wirklich öfters bei Marathons hingeschmissen, wenn es zu blöd war. Habe am Abend vorher entschieden, beim Marathon nicht zu starten, sondern lieber zu feiern, bin bei km 30m ausgestiegen usw. Man muss da flexibel sein |
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| | #4 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 26.10.2007 Ort: Heidelberg Alter: 26
Beiträge: 756
| AW: Gang zum Schafott Super Einstellung, sehe ich auch so! Manchmal ist das Social Life doch mehr wert als ein "blöder" Wettkampf! Ich rede mir immer ein, Aufgeben gibt es nur bei Verletzung/ Sturz oder Kreislaufkollaps. Wenn man schon so viel Geld bezahlt wie wir, dann muss man da auch durch
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| | #5 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Gang zum Schafott Ach Quatsch, wenn es keinen Spaß macht, warum nicht schwimmen und radeln und dann den lieben Gott einen guten Mann sein lassen? Wenns passt, prima, aber wieso, bitteschön, muss ich mich beispielsweise durch strömenden Regen oder 36 Grad durchkämpfen? Wenn ich dazu noch Bock habe, fein, dann hab ich hinterher was zu erzählen, wenn nicht, dann sehen wir uns beim Bier! |
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| | #6 | |
| Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner Registriert seit: 09.05.2004 Ort: Bodensee Alter: 45
Beiträge: 491
| AW: Gang zum Schafott Mir geht's ähnlich. Wenige Wochen vor der LD habe ich keinen Bock mehr auf Training, zähle die langen Radeinheiten rückwärts. Die letzten beiden Wochen (jetzt!) mache ich kurze Einheiten und fühle mich bei denen schon schwach und unrund. Letztes Jahr beim IM Zürich hatte ich direkt am Vortag den Tiefpunkt. Hab mich gefühlt als könnte ich keine 300m am Stück kraulen. Der Knoten ist dann nachts um zwei geplatzt und die Wettkampffreude kam zurück. Läuft aber dieses Jahr genau wieder in die gleiche Richtung. Zitat:
__________________ fka "snoopy_0/42/226" | |
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| | #7 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Gang zum Schafott Das stimmt schon. Deshalb melde ich mich immer zu mehreren Wettkämpfen an. In diesem Jahr nicht IM Frankfurt (ging aus gesundheitlichen Gründen nicht), dafür Cologne 226. Wenn ich zur Langdistanz kein Bock habe, buche ich auf Mitteldistanz um und sehe zu, dass ich eine super Zeit raushole. |
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| | #8 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 07.12.2005 Ort: hessen;Rhein-Main Alter: 47
Beiträge: 92
| AW: Gang zum Schafott Na ja, wg. einer Feier o.ä. nicht an den Start zu gehen oder nur teilweise zu finishen - dafür ist mir der vorherige Aufwand zu hoch. Jedenfalls bei einer LD. @Betty: Mit Deinen "Psychotricks" hast Du ja Recht. Die funktionieren meist während des WKs. Aber mit seiner "Leistungsfähigkeit" zu untertreiben ist eine typische Tria-Manie. Ob ich das mag?
__________________ Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit! |
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| | #9 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 01.11.2004 Ort: Bonn Alter: 54
Beiträge: 593
| AW: Nächster Wettkampf davor wie der Gang zum Schafott - am Start/im Ziel ist wieder Ich kann mir vorstellen, dass da einiges auch an einem zu geplanten Training liegt. Trainingsplan, der im November beginnt und der dann sklavisch eingehalten wird. Für die Effektivität des Trainings, d.h. Zeiteinsatz und Leistungssteigerung mag das gut sein. Ich trainier aber eher nach der Spaßmethode. Natürlich notier ich auch die Kilometer, mach im Winter Grundlagen, zum Frühjahr/Sommer hin Tempotraining Technik im Schwimmen etc. Ich hab da aber keinen festen Plan dafür, nehme aber die Angebote des Vereins an. Dadurch gibt's im Laufen automatisch ne Entwicklung an die Jahreszeit angepaßt, zumindest im Bahntraining. Im Winter, gerade im vergangenen, konnte ich schön Schilanglauf integrieren und MTB im Rahmen meiner fahrtechnisch begrenzten Möglichkeiten. Das läuft auch nicht immer nach der reinen Trainingslehre. Z.B. bin ich 1 Woche vor dem Bonn-Tria noch Bonn - Eupen - Bonn mitgefahren, mit An- und Abfahrt 255 km. Die Vorbereitung auf den Tria hätte besser sein können. Aber Spaß hat's gemacht, motiviert bin ich in den Wettkampf gegangen und für meine Langdistanz weiß ich, dass ich ne lange Strecke auf jeden Fall sauber abschließen kann, auch wenn man schneller radeln/laufen und effektiver dafür trainieren kann. Ich sollte auch mehr lange Läufe machen. Aber bei dem heißen Wetter fahr ich lieber zum nächsten See, schwimm dort ne Runde und ab geht's auf's Rad. Die nassen Klamotten kühlen und wenn sie wieder trocken sind, fahre ich wieder zum See zurück. Bei dem Spaßprinzip fällt es mir auch nicht schwer, im Schnitt auf ne für mich angemessene anständige Kilometer- und Wochenstundenzahl zu kommen. Die schreibe ich wie gesagt zur Übersicht immer mit. Nur aufgegeben hab ich erst einmal: Als mir Arzt und Physio gesagt haben, ich solle mit der Wade nicht starten, hab ich's erst nach 1 km eingesehen, dass sie recht haben. War ziemlich am Anfang meine Wiedereistiegs. Also vielleicht mal einfach weniger Planung und mehr Spaßfaktor. |
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