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Alt 09.01.2011, 14:06   #1
ender
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"Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

.......sagt niemand anderes als einer der efolgreichsten sportler unserer zeit und nein, kein deutscher oder gar ostdeutscher: Ole Einar Björndalen: Ich bin der erfolgreichste Schneemann der Welt - Sport - Bild.de
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Alt 09.01.2011, 16:53   #2
speeedo
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

mit der trainingsphilosophie km, km, km, km.... sind viele große sportler hervorgegangen, warum also nicht er.
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Alt 09.01.2011, 17:55   #3
ender
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

Zitat:
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mit der trainingsphilosophie km, km, km, km.... sind viele große sportler hervorgegangen, warum also nicht er.
ich staune, wie gut ein österreicher über trainingskonzepte der ddr bescheid weiß..........
aber wenigstens schon mal besser "km, km, km", als "doping, doping, doping"
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Alt 09.01.2011, 18:14   #4
speeedo
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

Zitat:
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ich staune, wie gut ein österreicher über trainingskonzepte der ddr bescheid weiß..........
aber wenigstens schon mal besser "km, km, km", als "doping, doping, doping"
die grundidee der alten ddr pläne ging doch hauptsächlich über lange einheiten mit niedrigen pulsbereich....
..hatte zu radfahrerzeiten auch einen trainer der mich danach trainieren lassen hat.
weiß noch eine woche anfang april. das ganze neben meinem 40stunden job...
mo - 1:00 rolle - reg
di - 3:00 rolle
mi 3:00 rolle
do 3:00 rolle
fr 4:00 straße
sa 5:00 straße
so 6:00 straße

ich wurde zwar nie stark als radler, dafür müde
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Alt 09.01.2011, 18:25   #5
ender
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

Zitat:
Zitat von speeedo Beitrag anzeigen
die grundidee der alten ddr pläne ging doch hauptsächlich über lange einheiten mit niedrigen pulsbereich....
..hatte zu radfahrerzeiten auch einen trainer der mich danach trainieren lassen hat.
weiß noch eine woche anfang april. das ganze neben meinem 40stunden job...
mo - 1:00 rolle - reg
di - 3:00 rolle
mi 3:00 rolle
do 3:00 rolle
fr 4:00 straße
sa 5:00 straße
so 6:00 straße

ich wurde zwar nie stark als radler, dafür müde
naja, ich denke schon, das auch damals schon das prinzip von be- und entlastung bekannt war. klar wurden hohe umfänge gemacht, und sicher gab es auch teilweise exzesse, die huete keine rmehr machen würde, aber das allein kanns ja nicht gewesen sein, denn sonst könnte es ja jeder. denke mal, das die ddr vor allem auch in der leistungsdiagnostik und trainingssteuerung mit führend war.
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Alt 09.01.2011, 19:45   #6
speeedo
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

Zitat:
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naja, ich denke schon, das auch damals schon das prinzip von be- und entlastung bekannt war. klar wurden hohe umfänge gemacht, und sicher gab es auch teilweise exzesse, die huete keine rmehr machen würde, aber das allein kanns ja nicht gewesen sein, denn sonst könnte es ja jeder. denke mal, das die ddr vor allem auch in der leistungsdiagnostik und trainingssteuerung mit führend war.
die erfolge zeigen, dass sie sicher nicht alles falsch gemacht haben.
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Alt 10.01.2011, 16:02   #7
captain hook
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AW: "Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR"

je nachdem an wen man geraten ist und wie die steuerung erfolgte...

einige der sportmediziner hatten da echt was auf dem kasten. und bei einigen bin ich sogar der meinung, man hätte sich trotz deren vergangenheit (was sie persönlich jetzt genau damit überhaupt zu tun hatten steht eh auf einem ganz anderen blatt) einen gefallen getan, sie weiter zu beschäftigen oder sich wenigstens von ihnen ein bischen was abzuschauen bevor man sie zum teufel jagt.

durfte (durfte hier absichtlich gewählt) 3 jahre lang die betreuung eines "solchen ost-arztes" genießen. wenn dir einer über 5000m 3 jahre lang im winter auf 5sec plus/minus die zeiten für den sommer vorraussagen kann, dann hat das sicherlich nicht mehr viel mit einem onlinetrainingsplan gemeinsam. die haben halt einfach alles regelmäßig genutzt, was sie am start hatten. spiro, laktat, feldtest... und erst die summe gab das ergebnis und alles wurde regelmäßig aktualisiert. und wenn man 30 jahre so gearbeitet hat, dann kann man mit solchen zahlen offensichtlich auch ziemlich viel anfangen.

ich kann nur für mich persönlich sprechen, aber mit doping kam ich dabei nicht in berührung dafür mit so schicken sachen mit homöopathie, akkupunktur, autogenem training und so lustigen sachen.

zumindest was die marathonläufer angeht, haben sie im osten ja durchaus auch mal gezeigt, dass 2:10er zeiten keine frage der hautfarbe sind oder vom geburtsland "kenia" abhängen.

mal ganz abgesehen davon, dass es auch hierbei nur um eine weitere spezialisierung bekannter trainingsmethoden ging, die grundprinzipien führen ja so gut wie immer auf dieselbe quelle(n) zurück. um die es wohl kaum einen weg herum geben wird. (van aacken, lydiard, freiburger modell - jeweils in diversen abwandlungen und varianten und mischungen)

wer in einer ausdauersportart spitzenleistung bringen will, muss in der lage sein, eine hohe qualität bei einem gerade noch zu verkraftendem umfang erbringen zu können... dann kommt halt das meiste raus. das spannende ist, den schmalen grad zu finden.

und wenn man die leute sieht (im spitzenbereich), die behaupten, sie hätten wenig umfänge gemacht und würden nur über die qualität kommen, dann wird man erkennen, dass diese in der vergangenheit bereits hohe umfänge absolvierten und die folgende intensivierung darauf aufbaut.
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