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| Schwimmen Luft anhalten und durch ist nicht immer die richtige Taktik. Das richtige Gefühl und Techniktraining sind der Schlüssel zum Erfolg. |
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| | #1 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 14.10.2009 Ort: Wetterau Alter: 43
Beiträge: 119
| Körperstabilität beim Kraulen - Welche Übungen um den Körper ruhiger zu halten? Hallo, mein Problem ist die Körperstabilität beim Kraulen. Ich habe das Gefühl, dass während des Armzuges mein Körper zu sehr „schaukelt“ – das ganze wird noch schlimmer beim Luftholen. Der Becken dreht sich zu sehr was hat zu Folge dass die Beine ziemlich auseinander gehen und sich wie eine Schere bewegen. Dadurch wird der Wasserwiderstand größer und der Vortrieb deutlich reduziert. Was könnt mir für Übungen (Maßnahmen) empfehlen um mein Körper ruhiger, stabiler zu halten?
__________________ Gruß moser Geändert von Dreisportler (16.06.2010 um 08:36 Uhr) |
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| | #2 |
| Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 464
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Nimm evtl. nen alten Fahrradschlauch, knote ihn dir um die Knöchel und begrenze damit die Beinschlagamplitude oder versuche beim Beinschlag immer eine kleine Berührung der großen Zehen zu erreichen. Viel Erfolg, Frank |
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| | #3 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 09.11.2009 Ort: Kloten, Schweiz Alter: 36
Beiträge: 124
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag hallo moser das wird dir wenig helfen, aber dein problem ist auch mein problem. ich kann 1 zu 1 nachfühlen, weil ich genau die gleichen schwierigkeiten habe. gruss |
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| | #4 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 14.10.2009 Ort: Wetterau Alter: 43
Beiträge: 119
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Ich versuche schon mehr mit Pullboy zu schwimmen damit die Beine neher aneinander bleiben - es ist schwierig ... Was kann das schaukeln (drehen) im Becken verursachen? Beim Armzug achte ich schon darauf dass zu keinem Übergreifen kommt - trotzdem mein Körper ist ziemlich unruhig ... Beinschlag ist bei mir ganz minimal - eigentlich nur um die Satbilität wieder zu bekommen.
__________________ Gruß moser |
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| | #5 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 09.11.2009 Ort: Kloten, Schweiz Alter: 36
Beiträge: 124
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag moser ich kann nur von mir ausgehen. (da ich die gleichen probleme habe) auch ich trainiere ziemlich viel mit dem pullboy. ich habe auch ehrlich das gefühl, dass es etwas besser geworden ist. ich hatte zudem ein grösseres problem mit dem übergreifen, dass mir aber erst bei der analyse von videoaufnahmen aufgefallen ist. trotz der besserung habe ich ebenfalls das gefühl, dass ich mich immer noch durch das "wasser schlängle" und "drehe" ... ich werde sicherlich die nächsten tage die von kromos vorgeschlagene (bein zusammenbinden) variante versuchen. gruss |
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| | #6 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 14.10.2009 Ort: Wetterau Alter: 43
Beiträge: 119
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Ich vermutte dass es ehe an der sogenannten Körperspannung liegt, aber wie kann man die verbessern, oder wie erkenne ich sie überhaupt ...??? Mann soll ja im Wasser locker sein - ... und hier kommt die Körüerspannung, was für mich anspannen der Musuklatur bedeutet .... passt irgendwie nicht zusammen... Was ist in dem Fall die Körperspannung? Wie "erzeuge" ich sie??? ... oder liege ich mit der Körperspannung doch flasch ...??? Was meinen die guten Schwimmer ???
__________________ Gruß moser |
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| | #7 |
| Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 464
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Vielleicht hilft auch eine konkrete Vorstellung den Oberkörper ins Wasser zu drücken(Stichwort "Pressing the T" oder bergab schwimmen) um übermäßige komplette Rotation zu vermeiden. Nur aus dem Schultergürtel rotieren und sich vlt. vorstellen, das das Becken starr gemauert im Wasser liegt etc... @Jtaboas schlängeln wäre ja wieder was anderes, dass wird ja oft durch "übergreifen" oder überziehen des Zuges über die Körpermitte ausgelöst, was dann der Unterkörper/Beine wieder ausgleichen müssen. Dann kommt man ins schlängeln. |
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| | #8 |
| Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 464
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Dann halte ich mich besser raus ![]() Stichwort ist Spannung nicht Verspannung, wenn ich bewusst etwas schneller schwimme und bewusste längere Züge mache, merke ich bei mir was Körperspannung bedeutet. Leider kann ich diese nicht das ganze Training über halten, deswegen schwimme ich nicht auf der ganz rechten Bahn Vieleicht helfen Übungen in denen du mal bewusst Züge zählst und dich zu verbessern versucht. Da musst du dich dann "lang" machen und das geht ohne Spannung nicht. Aber es werden sich bestimmt noch ein paar echte Schwimmer hier noch einklinken... |
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| | #9 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 03.06.2009
Beiträge: 519
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Mach ein Video! So kann niemand eine Aussage treffen die dir weiter hilft... Kleine Anmerkung: Du sollst ja bis zu einem gewissen Grad im Wasser "rotieren". Beispielsweise dreht man zum Atmen nicht den Kopf aus dem Wasser (Drehung kommt aus dem Hals) sondern rotiert den Körper (Drehung des ganzen Körpers aus der Hüfte) . Dadurch reduziert sich der Wasserwiderstand da die Schulter aus dem Wasser und damit aus der Strömung kommt und die Wasserlage bleibt stabieler. Das ist zumindest eine Technik. Ob es die Bessere ist sei dahin gestellt... |
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| | #10 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 24.04.2005 Alter: 27
Beiträge: 628
| AW: Körperstabilität durch Beinschlag Viel Beinarbeit trainieren. Sowohl kurze, schnelle Einheiten als auch lange, lockere Einheiten. Immer und immer wieder, in fast jedem Training. Bei den meisten fehlt es an Flexibilität im Fußgelenk oder an der falschen motorischen Ausführung. Die Bewegung kommt "peitschenartig" aus dem Oberschenkel, der Unterschenkel und der Fuß dient dabei nur als Verlängerung und schwingt quasi locker (!) hinterher. Den Großteil würde ich mit Brett schwimmen, ab und an kurze Einheit mal ohne versuchen 8d.h. Arme vorne liegen lassen). Zur Abwechslung auch mal Brust/Delfin/Rücken-Beine schwimmen. Wegen der Drehung: Kopf und Blickrichtung nach vorne (!) ausrichten. D.h. nicht stur auf den Boden gucken, sondern in etwa schräg nach vorne zum Beckenrand. Dadurch wird die Armbewegung nach vorne erleichtert (ergo weniger Rotation), das Wasser fließt besser unter deinem Körper hindurch (ergo Beine höher) und die Atembewegung wird enorm erleichtert, du musst deinen Kopf zum Luftholen nicht mehr ewig weit rumreißen (ergo weniger Rotation). Auch öfter mal einarmig schwimmen. Kannst dabei einen Arm auf ein Brett legen und mit dem anderen ziehen, dabei auf oben genanntes achten. Optimaler ist es dann ohne Brett und einen Arm vorne liegen lassen. Musst gucken, wie sauber du das hinbekommst Pullboy ist ne zwiespältige Sache. Als Anfänger würde ich eher versuchen, darauf zu verzichten. Bei häufigem Gebrauch gewöhnst du sich an die optimalere Wasserlage, die dieser vortäuscht und haust dir dadurch jede Menge Technikfehler rein. Achte lieber darauf, dass deine Blickrichtung wie beschrieben nach vorne zeigt und deine Beine locker hinterherschwingen, wobei das Fußgelenk sehr gestreckt und locker schwingt und die Kraft aus den Oberschenkeln kommt. |
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