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Alt 24.11.2010, 16:26   #11
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
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AW: Rollen training

ist doch ne super sache wenn du auf die rolle gehst. und 1h oder 1,5h sind sicher besser als "kein radfahren"... jedenfalls auch zum disziplinspezifischen formerhalt. natürlich kann man auch laufen oder schwimmen. aber die spezifischen fähigkeiten bauen trotzdem ab. und dem kann man damit doch super entgegenwirken.

ich würd allerdings jetzt noch nicht so "ballern". sonst hast du bei ausreichender grundlage sicherlich ganz schnell ganz viel frühform und wenns dann drauf ankommt, ist damit schon wieder vorbei.
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Alt 24.11.2010, 16:32   #12
tharmuth
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AW: Rollen training

Zitat:
Zitat von amigo Beitrag anzeigen
Ich will im nächsten Jahr ausnahmsweise nur bei kurzen Distanzen starten. Deshalb kann ich schönes kurzes Zeug bolzen
Wann ist der 1. Wettkampf, dass "Im-Winter-kurzes-ZEugs-bolzen" irgendeinen Sinn ergbit? Am 1. Januar?
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Alt 24.11.2010, 17:58   #13
Marsupilami
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AW: Rollen training

im winter kurzes zeug zu bolzen macht immer sinn. egal in welcher disziplin, egal wann der wettkampf ist und egal wie lange.

im gegenteil verschenkt derjenige meiner meinung nach potential, der im winter nur rumschlurft
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Alt 24.11.2010, 18:38   #14
Tricody
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AW: Rollen training

Jo, ich denke man muss hier unterscheiden zwischen "Bolzen" im Sinne von intensiver muskulärer und HKS-Belastung und "Bolzen" im Sinne von intensiver koordinativer Belastung. Ersteres macht halt tatsächlich jetzt keinen Sinn, weil der Körper ab ner gewissen Zeit einfach die Regenration braucht und mit Leistungsabfall antwortet (es können nicht immer alle Strukturen permanent im Höchstleistungszustand sein). Letzteres ist jedoch gerade im Winter wichtig, weil es die Voraussetzung für den möglichst wirkungsvollen Transfer auf die Zielbewegung ist, der später durch die Umfänge und Intensitäten vollzogen wird. Bolzen heißt in dem Fall koordinative Grundfähigkeiten in ihrer "Grundform" wie Schnelligkeit und Kraft. Und die kann man nicht easy trainieren, sondern - v.a. bei der Schnelligkeit - nur am Maximum. D.h. Sprints und Trittfrequenzorgien an der bewegungskoordinativen Grenze. Da das nur sehr kurz dauert (wenige Sek), ist die Belastung für das HKS und die regenerativen Prozesse rel. gering., man muss also keine Frühform fürchten. Da diese Strukturen aber langfristig und nur in Zeiten verminderter Allgemeinbelastung effektiv aufgebaut werden können, muss man das jetzt im Winter machen. Wenn ich damit im Mai anfange, dann haben sich die Bewegungsmuster durch das ausdauerdominierte Training schon wieder so eingeschliffen, dass ich da nicht mehr viel optimieren kann.
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Alt 24.11.2010, 19:41   #15
Marsupilami
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Zitat:
Zitat von Tricody Beitrag anzeigen
Jo, ich denke man muss hier unterscheiden zwischen "Bolzen" im Sinne von intensiver muskulärer und HKS-Belastung und "Bolzen" im Sinne von intensiver koordinativer Belastung. Ersteres macht halt tatsächlich jetzt keinen Sinn, weil der Körper ab ner gewissen Zeit einfach die Regenration braucht und mit Leistungsabfall antwortet (es können nicht immer alle Strukturen permanent im Höchstleistungszustand sein). Letzteres ist jedoch gerade im Winter wichtig, weil es die Voraussetzung für den möglichst wirkungsvollen Transfer auf die Zielbewegung ist, der später durch die Umfänge und Intensitäten vollzogen wird. Bolzen heißt in dem Fall koordinative Grundfähigkeiten in ihrer "Grundform" wie Schnelligkeit und Kraft. Und die kann man nicht easy trainieren, sondern - v.a. bei der Schnelligkeit - nur am Maximum. D.h. Sprints und Trittfrequenzorgien an der bewegungskoordinativen Grenze. Da das nur sehr kurz dauert (wenige Sek), ist die Belastung für das HKS und die regenerativen Prozesse rel. gering., man muss also keine Frühform fürchten. Da diese Strukturen aber langfristig und nur in Zeiten verminderter Allgemeinbelastung effektiv aufgebaut werden können, muss man das jetzt im Winter machen. Wenn ich damit im Mai anfange, dann haben sich die Bewegungsmuster durch das ausdauerdominierte Training schon wieder so eingeschliffen, dass ich da nicht mehr viel optimieren kann.
sehe ich teilweise anders: natürlich machen auch sämtliche sachen, die die koordination schulen, jetzt sinn (wie z.b. trittfrequenz oder runder tritt), aber ich mach genauso auch anaerobe intervalle, kraft-intervalle und "ballertraining". allerdings alles in kurzen einheiten. wer jetzt monatelang nur rumschlurft, der bekommt meiner meinung nach ein problem, wenn er im frühjahr auf einmal die intensitäten erhöht.
ich hab letztes jahr im laufen im winter gebolzt, im radfahren nur GA1 (warum ich das so gemacht hab ist ein anderes thema). die folge war dass ich dann im frühjahr nach den harten radeinheiten verdammt lange regenerieren musste, während ich die 35km-läufe teilweise auf einer arschbacke gelaufen bin darum passe ich nun grob gesagt mein radtraining dem lauftraining an.

für beide disziplinen sei erwähnt: ich hab nicht gesagt, dass ich IMMER rumbolze. ich mache auch Ga1, aber eben nicht NUR
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Alt 24.11.2010, 21:16   #16
tharmuth
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Na gut, man sollte erst mal definieren, was man unter "bolzen versteht". Für mich heißt das, aufs Rad setze, warm fahren, und dann einfach nur drauftreten, Tacho übers gesamte Training möglichst hochhalten. Dann 10 Minuten ausfahren, Ende. DAS versteh ICH unter Bolzen. Darin sehe ich keinen strukturierten Trainingsreiz. Und wenn ich das im Winter tue, wie will ich dann im Frühjahr die Intensität noch steigern?
Aber jeder wie er es mag und wie er es für richtig hält.
tharmuth no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2010, 21:38   #17
Marsupilami
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Zitat:
Zitat von tharmuth Beitrag anzeigen
Na gut, man sollte erst mal definieren, was man unter "bolzen versteht". Für mich heißt das, aufs Rad setze, warm fahren, und dann einfach nur drauftreten, Tacho übers gesamte Training möglichst hochhalten. Dann 10 Minuten ausfahren, Ende. DAS versteh ICH unter Bolzen. Darin sehe ich keinen strukturierten Trainingsreiz. Und wenn ich das im Winter tue, wie will ich dann im Frühjahr die Intensität noch steigern?
Aber jeder wie er es mag und wie er es für richtig hält.
sogar sowas mache ich jetzt schon, allerdings ist die zeit zwischen dem ein- und ausfahren nie länger als 1h, eher nur ne halbe.
dennoch hast du was gesagt was auch ich immer im hinterkopf habe: ich muss in der lage sein, sowohl umfang als auch intensität bis zum wettkampf hin kontinuierlich steigern zu können
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Alt 25.11.2010, 03:06   #18
mblanarik
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AW: Rollen training

Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
ist doch ne super sache wenn du auf die rolle gehst. und 1h oder 1,5h sind sicher besser als "kein radfahren"... jedenfalls auch zum disziplinspezifischen formerhalt. natürlich kann man auch laufen oder schwimmen. aber die spezifischen fähigkeiten bauen trotzdem ab. und dem kann man damit doch super entgegenwirken.
hmmm; theoretisch hoert sich das plausibel an, praktisch habe ich andere Erfahrungen gemacht:
Betrachte ich den Rad-Gesamtumfang, der in Summe etwa gleich hoch war, von meinen 4 LDs mit 26-woechiger Vorbereitung, dann sind die besten Ergebnisse (sowohl Rad-Teilsplit als auch Gesamtergebnis) bei den 2 Rennen erzielt worden, in denen ich "nur" 17 Wochen auf dem Rad sass (inkl Rolle); dh erst ab etwa letze Feb/erste Maerz Woche, wenn wir einen Anfang-Juli-WK betrachten. Im Winter habe ich viel Alternativsport gemacht (2x Woche Eishockeytraining sowie am WE Langlauf bzw Skitouren).
Das 3. beste Ergebnis geht sogar auf das Konto einer nur 12-woechiger Radvorbereitung (dort war die Radgesamttrainingszeit nur etwa 75% verglichen mit den anderen 3), da war's dann aber nichts mehr mit Alternativwintersport, weil ich schon in den Tropen war.

Ich finde, dass man sich im Winter einfach mal entspannen sollte, und an Themen arbeiten sollte, wo sehr viel Verbesserungspotential liegt (bei den meisten werden es Schwimmen und Kraft/Stabi sein).
mblanarik no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2010, 11:12   #19
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
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AW: Rollen training

Zitat:
Zitat von mblanarik Beitrag anzeigen
hmmm; theoretisch hoert sich das plausibel an, praktisch habe ich andere Erfahrungen gemacht:
Betrachte ich den Rad-Gesamtumfang, der in Summe etwa gleich hoch war, von meinen 4 LDs mit 26-woechiger Vorbereitung, dann sind die besten Ergebnisse (sowohl Rad-Teilsplit als auch Gesamtergebnis) bei den 2 Rennen erzielt worden, in denen ich "nur" 17 Wochen auf dem Rad sass (inkl Rolle); dh erst ab etwa letze Feb/erste Maerz Woche, wenn wir einen Anfang-Juli-WK betrachten. Im Winter habe ich viel Alternativsport gemacht (2x Woche Eishockeytraining sowie am WE Langlauf bzw Skitouren).
Das 3. beste Ergebnis geht sogar auf das Konto einer nur 12-woechiger Radvorbereitung (dort war die Radgesamttrainingszeit nur etwa 75% verglichen mit den anderen 3), da war's dann aber nichts mehr mit Alternativwintersport, weil ich schon in den Tropen war.

Ich finde, dass man sich im Winter einfach mal entspannen sollte, und an Themen arbeiten sollte, wo sehr viel Verbesserungspotential liegt (bei den meisten werden es Schwimmen und Kraft/Stabi sein).

denke, das es da unterschiedliche empfindungen gibt. von meiner freundin kenn ich das auch. die geht im winter ins studio, läuft, macht krafttraining... und dann fährt sie im frühjahr ins radtrainingslager und reißt endlos km ab. wenn ich das so mache, sitz ich da auf dem rad und komm mir vor wie falschgeld.

was bei mir allerdings garnicht gut kam war, wenn ich im winter schon sehr sehr viel gefahren bin. wie schon mehrfach angesprochen, war dann keine luft mehr zum steigern und dann stagnierte es. ausserdem hatte ich dann probleme mit absoluter überform im winter. viel grundlage gemacht und dann ergabs sich innerhalb der trainingsgruppe, dass mal zwei wochen intensiver gefahren wurde... da hätten die wk so ca. an weihnachten anfangen müssen.

grade deshalb finde ich den ansatz mit den 1-1,5h ab und zu im winter auf dem rad garnicht schlecht. man kommt nicht aus dem rhythmus, überzockt aber auch nicht. und wenn man dann noch diese zeiten nutzt um vielleicht an der frequenz oder der technik zu arbeiten, dann hat man in meinen augen viel gewonnen. wenn man dann natürlich früh viel EB und SB fährt, ist es meiner meinung nach zuviel.

um dem problem mit der fehlenden form beim übergang ins frühjahr aus dem weg zu gehen, kann man ja langsam in richtung frühjahr von ga1 zu ga2 in zu eb und sb langsam aufbauen... aber dann bin ich deiner meinung, dass man damit erst im februar anfangen muss, wenn man nicht grade im märz schon topform haben muss.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2010, 18:38   #20
trax
Seepferdchen-Schreck
 
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Alter: 33
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AW: Rollen training

Eure Meinungen sind sehr Interesant

ich denke auch das man jetzt im GA1 training egal ob Schwimmen Laufen oder Radf ahren immer wieder mal anziehen sollte also mal einen Sprint machen ein Abc -lauf oder mal einen kleineren gang bei Rad fahren nehmen um reize im Köper zu setzten...

nur zu doll sollte man nicht anziehen damit man nicht zu früh auf der Spitze ist....


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