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Radfahren Druck wie Hellriegel, Stadler und Zäck gewünscht? Hier gibt es Tipps.

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Alt 05.08.2008, 14:25   #1
imported_speedy
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Training und Alkohol

Hallo zusammen,
man hört immer nur, dass man nicht so gut regeneriert, wenn man nach dem Training Alkohol trinkt. Ich hab aber noch nicht so genau verstanden, was da eigentlich im Körper passiert. Außerdem kenne ich auch einige echt gute Triathleten, die regelmäßig am Abend ihr Bierchen zischen und trotzdem sehr erfolgreich sind.
Kennt sich jemand aus?
S.
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Alt 06.08.2008, 17:01   #2
Thilo69
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Re: Training und Alkohol

Nein, ich kenne mich nicht damit aus, halte es aber grundsätzlich mal mit PARACELSUS! "In der Dosis liegt das Gift!!!"

Im Klartext: Ich glaube nicht, dass ein Bierchen am Abend gleich den ganzen Trainingseffekt zunichte macht. Ein Rausch dagegen wird wohl nicht nur ein paar Gehirnzellen abtöten!

Ich trinke selbst aber so gut wie nie Alkohol. Die Frage stellt sich für mich also nicht wirklich.
__________________
Ich bin dann mal weg!
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Alt 28.08.2008, 11:21   #3
imported_speedy
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Re: Training und Alkohol

neulich kam einen ganz interessante Frage auf: Alkohol ist doch ein sehr guter Energie-Träger. Wäre es nicht sinnvoll, Alkohol dann auch konsequenter in die Ernährung ein zu bauen?
S.
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Alt 04.09.2008, 15:53   #4
Thilo69
Mit Stützrädern-Fahrer
 
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Ort: Zirndorf
Beiträge: 19
Re: Training und Alkohol

OK! Nun ein nicht ernst gemeinter Tipp, der nur begrenzt zur Nachahmung empfohlen ist. Im Fernsehen würden sie jetzt sagen: BITTE AUF KEINEN FALL NACHMACHEN!!!

Ich habe mich mal eine Saison konsequent auch im Winter radfahrend vorbereiten wollen und bin - egal welches Wetter - 1x die Woche mit dem Rad unterwegs gewesen. Wie es dann klirrend kalt war, ist mir der Tee selbst in der Thermotrinkflasche eingefroren und ich hatte keine Ahnung mehr, was ich tun sollte. Alkohol wäre ja theoretisch die Lösung!

Wir haben dann 1-2x spaßhalber eine Flasche Baileys mitgenommen und nach unserem Hausberg (10km vor dem Ziel) zu dritt geleert. Das war lustig!

Ansonsten habe ich einfach viel zu viel Respekt vor den Wirkungen des Alkohol, dass ich mich nicht annähernd damit anfreunden könnte, diesen in irgendeiner Form als "positiv" zu verkaufen. Es gibt sicher bessere "Energieträger". Sonst fängt noch jemand an, ein Schäufele als Wegzehrung mitzunehmen.
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Ich bin dann mal weg!
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Alt 15.02.2009, 09:02   #5
Physiofee
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Re: Training und Alkohol

Punkte die gegen Alkohol und Training sprechen
  • ab ca 1/2 bier oder 1/4 wein, verschlechtert alkohol die magnesium- und elektrolytbilanz, welcher z.b. nach einem harten training oder wettkampf belastungsbedingt erniedrigt ist.
  • zusätzlich macht auch der alkohol noch eine magnesiumverarmung.
  • weiter reduziert alkhohol die körpereigene ausschüttung von wachstumshormonen (testosteron).
  • auch die rehydration nach training und wettkampf wird durch alkohol gehemmt.
  • die glukoneogenese in der leber wird behindert.
  • die infektanfälligkeit soll steigen.

Alkohol = längere Regeneration
somit dauert die regeneration und die trainingsanpassung länger. es sollte wegen dem sog. "open window" effekt alkoholkonsum die erste stunde nach sport, vermieden werden.

es gibt untersuchungen, die belegen, das nach einem feucht fröhlichen abend mit ca 0,8 promille, die leistungsfähigkeit tags drauf um ca. 10% niedriger lag.

alkoholfreie biere stellen übrigens eine gute alternative dar!. es ist leicht hypoton bis isoton und daher als "light"isogetränk mit kohlenhydraten zu sehen.

__________________
Hola... die Physiofee im Forum und als Physioexpertin
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Alt 16.02.2009, 10:06   #6
PeterMuc
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
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Alter: 41
Beiträge: 1.949
Re: Training und Alkohol

1. Bier ist kein Alkohol, sondern ein Grundnahrungmittel Das sollte man an dieser Stelle mal klar stellen. Und Nein ! Ich bin nicht in Bayern aufgewachsen.

2. Scherz beiseite: Alkohol ist ein sehr potentes Zellgift, je nach Dosis wirkt es auf die unterschiedlichsten Bereich des Körpers, das haben sicherlich schon einige erlebt. Was die Waidfrau geschrieben hat stimmt alles. Insbesondere in bezug auf die Leber muss man sich immer vor Augen halten, dass diese nicht alle Funktionen gleich gut erledigen kann. Da die Leber eines unserer wichtigsten Stoffwechselorgane ist, muss man sie gerade als ambitioniert Sportler hegen und pflegen (dazu gehört übrigens auch der moderate Einsatz schlechter Fette wie in Chips und Schoki). Ich persönlich habe übrigens bei mir festgestellt, dass ich auch gar nichts mehr vertrage, nach 2 Bier mit Alk. kann man mich weglegen

3. Ein Nach-Wettkampf-Bierchen hat aber auch positive Effekte, wirkt entspannend (liegt an dem Hopfen) und kann u.U. auch beim Einschlafen helfen. Die Geschichten, die über Rotwein erzählt werden (Resveratol, Herz-Schutz etc.) kann man da wieder getrost vergessen, da muesste man den Stoff in solchen mengen trinken

4. Für mich ist der Griff zur Flasche durch die Ersatzdroge Bleifrei-Bier in einer kompromissfähigen Darreichungsform sichergestellt.
__________________
Tempogefühl habe ich nur beim Nase putzen.
PeterMuc no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2009, 11:29   #7
imported_Svenni
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Beiträge: n/a
Re: Training und Alkohol

Also ich bin ein absoluter Fan von dem alkoholfreien Bieraus dem Süden der Republik, und nach einer langen anstrengenden TRainingsausfahrt gibt es nichts besseres als auf der Terrasse zu sitzen und ein oder auch zwei zu genießen. Mir hilft es, dass muss natürlich nicht für jeden zutreffen, aber ich halte die psychische Komponente für enorm wichtig, wenn also nun jemand meint und die Erfahrung gemacht hat, mit einem oder zwei Bier nach dem Training zurecht zukommen, ist das sicher als richtig zu erachten. Denn zu verbissen betriebene Ernährung ist in meinen Augen enorm hinderlich. Man kann nicht immer nur Salat und Vollkornbrot essen, nur weil es rein medizinisch vielleicht sinnvoll wäre. Ich persönlich denke, man vergisst da einfach zuviele Dinge, die nicht genau eforscht sind oder nicht in diese Modelle passen. Genuss in Maßen ist in meinen Augen genauso förderlich, wie gutes Training und aber auch mal einen Tag im Freibad ohne Kachelnzählen.

Gruß aus Stade
Svenni
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Alt 14.09.2009, 15:06   #8
hbk-05
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Re: Training und Alkohol

ich muss jetzt einfach mal was loswerden.
ein bekannter von mir ist auch triathlet. er trinkt auch öfters mal was. und dann nicht so "ein zwei bierchen". zwar auch nicht viel, so "jedesmal ein vollrausch muss sein". aber wie schon gesagt er trinkt öfters mal was. auch mit einer zigarre hab ich ihn schon zwei dreimal gesehen.

nunja, und der läuft einen sprint triathlon in einer stunde.
oder auch schon mal einen ironman in 09:48 stunden.

also, ich glaub nicht, dass alkohol soooo schlimm ist. man sollte nur aufpassen und schauen wies einem am besten taugt.
ich zb. halte mich seit ich sportle etwas zurück. allerdings trink ich doch gerne einen über den durst. manchmal

bevor jetzt die diskussion los geht: man kann auch ohne alkohol spaß haben und ich verzichte doch nicht auf alkohol und gleichzeitig auf meinen spaß, kann ich sagen, jeder ist einer anderen meinung

kann jetzt sein, dass ich mit diesem beitrag keinem weitergeholfen hab, aber ich wollte einfach mal schreiben, dass ich jemdanden sehr gut kenne, der den sprint triathlon unter einer stunde läuft

mfg
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Alt 14.09.2009, 15:46   #9
Ralph
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Beiträge: 1.963
Re: Training und Alkohol

die Frage ist dann nur...wie schnell ist er ohne Alk.
Aber du hast Recht, wir sind (fast) ja alle Hobby-Athleten. Vor allem Spass solls machen.
__________________
keep it simple
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Alt 14.09.2009, 15:52   #10
Dreisportler
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Re: Training und Alkohol

Zitat:
Zitat von Ralle
die Frage ist dann nur...wie schnell ist er ohne Alk.
Aber du hast Recht, wir sind (fast) ja alle Hobby-Athleten. Vor allem Spass solls machen.
(das Smilie haste vergessen )

Ich hatte am Wochenende auch fast einen Vollrausch, weil ich beim Griechen (Baldham an der S-Bahn bei München...kann ich nur empfehlen) zwei Ouzo (auch den von meiner Frau) trinken "musste" und am Ende gab es noch einen Metaxa.......mei ich vertrach halt hicks eh nicks (mehr). Aber ich hab es eh nicht so mit Allehol...unabhängig von meinen sportlichen Ambitionen. A Radler mag ich und Schöfferhofer mit Kaktus(/Feige
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