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Pulsmesser und andere Leistungsmesser Fragen zu Pulsmessern, Leistungsmessern und Radcomputern gehören in dieses Forum.

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Alt 19.05.2011, 16:13   #1
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.429
eigene laktatmessung

hat von euch schonmal jemand selber ein laktatmessgerät besessen und verwendet? wie sind eure erfahrungen?

aufgrund meiner fast ausschließlich schlechten erfahrungen mit "professionellen" diagnostikern könnt ich mir vorstellen, dass ich selber besser "raten" kann. allerdings kann ich mir dann wenigstens den testaufbau selber aussuchen oder aber auch mal selber innerhalb "normaler" trainingseinheiten die entwicklung beobachten etc.

insgesamt würden mir viele möglichkeiten einfallen was man mal überprüfen könnte, was aber oft nicht geht, weil das halt nicht standartprogramm xy ist... z.b. 5x2000m mit ansteigendem tempo und schauen, ab wann einem das ganze auch vonwegen der blutwerte um die ohren fliegt oder die entwicklung des laktatwertes innerhalb eines TDL oder oder oder... (alles was halt für olympiakader mit super dupa unterstützung geht und gemacht wird, wozu man aber als "normalo" keinen zugang hat)

hier gäbe es sogar was inkl. auswertungssoftware mit unterschiedlichen standatisierten schwellenmodellen (falls man auch mal nen komplett stufentest selber machen will)

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ach so... die antworten: "es hat sich auch schonmal jemand totgemessen" oder "das bringt nichts wenn man sich damit nicht auskennt" oder "lass es lieber von einem diagnostiker machen" hab ich im netz schon zig mal bei google gefunden. ihr wisst schon was ich meine...
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2011, 17:50   #2
ender
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
Benutzerbild von ender
 
Registriert seit: 21.05.2002
Ort: Neubrandenburg
Alter: 40
Beiträge: 6.138
AW: eigene laktatmessung

nachdem bei mir ein accusport gerät mal 3,4mmol/l im ruhezustand angezeigt hat, ist mein vertrauen in solche art geräte begrenzt.
was man noch machen könnte und was bei uns zum teil schon gemacht wurde......sich bei nem sportarzt oder arzt des vertrauens material zum blutabnhemen holen (stecher, pipetten, blutbehälter), dann blut selbst abnehmen und zur laboruntersuchung wieder beim arzt einreichen. kostet natürlich auch n bischen was, aber man hat laborwerte.
ender está en línea   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2011, 11:28   #3
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.429
AW: eigene laktatmessung

meinst du, das das problem die messung im gerät selbst ist? das eigentliche problem ist doch, wenn z.b. schweiß mit in das zu messende blut gerät, oder man zu wenig blut auf dem messstreifen hat. trat der fehler öfter in dieser größenordnung auf? was hat der hersteller dazu gesagt?

nö... weggeben würd ichs nicht wollen. muss alles so unabhängig, einfach und unkompliziert wie irgendmöglich sein sowohl zeittechnisch als auch organisatorisch.
muss ja auch noch 40h arbeiten und neben dem vielen training bleibt eh schon viel zu wenig zeit.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2011, 11:34   #4
ender
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Beiträge: 6.138
AW: eigene laktatmessung

Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
meinst du, das das problem die messung im gerät selbst ist? das eigentliche problem ist doch, wenn z.b. schweiß mit in das zu messende blut gerät, oder man zu wenig blut auf dem messstreifen hat. trat der fehler öfter in dieser größenordnung auf? was hat der hersteller dazu gesagt?.....
keine ahnung. war während einer vorführung von nem vertreter der firma. allerdings ist das alles schon n paar jährchen her. vll klappts ja heuer besser.
das problem ist, wenn so ein problem in dieser größenordnung auftritt, fragt man sich automatisch, ob vll geringere abweichungen noch öfter auftauchen. dann hinterfragt man jedes ergebnis.
will solche geräte nicht grundsätzlich schlecht reden. wahrscheinlich ist die qualität der messungen heute besser und die fehlerquote geringer. ist halt nur eine erfahrung von mir.
ender está en línea   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2011, 22:04   #5
snoopy
Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner
 
Registriert seit: 09.05.2004
Ort: Bodensee
Alter: 45
Beiträge: 491
AW: eigene laktatmessung

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
nachdem bei mir ein accusport gerät mal 3,4mmol/l im ruhezustand angezeigt hat, ist mein vertrauen in solche art geräte begrenzt.
Dazu fällt mir auch was ein. In meinem zweiten Jahr als aktiver Läufer, Marathonvorbereitung, habe ich auch mal einen Laktattest machen lassen. Institut hat eigentlich einen guten Ruf hier in der Gegend, habe auch alle Vorbereitung diszipliniert gemacht (gute zwei Tage vorher kein Training).
Das Ergebnis war dass mein Laktat bei Ruhepuls schon ~2.5mmol/l war und die Kurve in einem typischen Bogen nach oben ging.... eben um mindestens 2mmol zu hoch. Die Auswertung des Sportdocs war "...hmmm, keine wirkliche Ahnung, habe mich auch mit dem Prof unterhalten, muss Übertraining oder so sein."
Ich war viel zu verunsichert um einen Nachtest zu fordern, der Test war für'n Axxxx und die nächsten Wochen waren trainingstechnisch auch Verunsicherung pur. Das Geld hätte ich besser in Laufschuhe investiert

Heute, 10 Trainingsjahre später weiß ich dass ich da nie und nimmer im Übertraining gewesen sein kann weil mein überschaubares Trainingspensum zu 100% im tiefen GA1 war. Der Fehler kann nur im Gerät gelegen haben, vielleicht falsch/schlecht gereinigt oder sowas.

Ich habe auch schon drüber nachgedacht ob der Akkusport ein Thema wäre, könnte man sich ja mit Sportkollegen kostenmäßig teilen. Was mich abgeschreckt hat war nicht der Anschaffungspreis sondern der höllische Preis pro Mess-Sensor: ~2,-Euro, macht bei einem Stufentest gleich nochmal 12-20 Euro.

Oder kann man die Akkusport-sensoren auch durch irgendwelche günstigeren Standardteile ersetzen?
__________________
fka "snoopy_0/42/226"
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