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| Medizinisches Wo finde ich den richtigen Arzt? |
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| | #1 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 27.08.2002 Alter: 41
Beiträge: 518
| AW: Triathlon und Antidepressiva Wie trainiert man denn mit Antidepressiva, wie z.B. Trevilor, die den Puls erhöhen? Bleibt man weiterhin in seinen Pulsbereichen und reduziert das Tempo, oder hört man auf sein Körpergefühl?
__________________ Es muss auch Gurken geben! |
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| | #2 | |
| Mod, die rechte und linke Hand vom Chef Registriert seit: 21.05.2002 Ort: Neubrandenburg Alter: 40
Beiträge: 6.138
| AW: Triathlon und Antidepressiva Zitat:
ansonsten bin ich kein arzt, und weiß nicht, ob training unter so einem medikamenteneinsatz überhaupt ratsam ist. ansonsten würde ich immer empfehlen, den puls im vorher festgelegten bereich zu halten und das tempo dann dementsprechend anzupassen. ist ähnlich wie bei hitze oder gegenwind....wenn die umstände und der puls sich verändern, muss auch das training angepasst werden. | |
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| | #3 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 12.05.2006 Ort: Salzburg
Beiträge: 81
| AW: Triathlon und Antidepressiva Hallo zusammen! Erstmals gehört die Indikation für ein Antidepressivum nicht vom Psychologen oder Hausarzt gestellt, sondern vom Psychiater. Zweitens gelten bei entsprechender Notwendigkeit weder Tri- noch Tetrazyklika zur first-line-Therapie sondern die im Allgemeinen gut verträglichen SSRI. Sollten NW auftrten (Benommenheit, Magen-Darm-Probleme, Unruhe, Zittrigkeit, sex. Dysfunktion) verschwinden diese in aller Regel nach 2-3 Tagen, sollten sie nicht besser werden, muss eine Umstellung in Erwägung gezogen werden. Die HF wird am ehesten durch sogenannte duale AD mit einer noradrenergen Wirkkomponente gesteigert, die aber normalerweise erst als 2. Wahl bei nicht ausreichender Wirksamkeit der SSRI verordnet werden. Dass man zumindest etwa 2 Wochen auf einen Wirkungseintritt warten muss, stimmt leider. An alle Kritiker: Man darf nicht alles glauben, was einem Bekannte oder das Internet erzählen..: AD machen nicht abhängig, beeinflussen nicht die Persönlichkeit und nehmen Dir auch nicht den freien Willen (über den man aber philosophieren könnte). Natürlich kann man auch ohne AD aus einer Depression (oder was Du auch immer haben magst) heraus kommen, aber Du fährst ja auch nicht mit einem Holland-Rad einen Tri, sondern versuchst das beste (leistbare) Material zu haben, also warum auf medikamentöse Hilfe verzichten. Auch ich stehe einer leichtfertigen Medikation kritisch gegenüber, deshalb gehört die Indikation vom FA f. Psychiatrie gestellt, der mit Dir auch über etwaige NW reden sollte. Einen eindeutigen negativen Einfluß aufs Training sehe ich an und für sich nicht, muss man sich aber individuell anschauen. Müdigkeit ist keine typ. NW von SSRI, kann aber bei anderen Wirkstoffen eine z.T. erwünschte Begleiterscheinung sein, um sie z. B bei Schlafstörungen einzusetzen. ich hoffe, Dir mit meinen Ausführungen etwas geholfen zu haben. Alles Gute! |
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| | #4 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 09.09.2008 Ort: KLEVE Alter: 35
Beiträge: 1.184
| AW: Triathlon und Antidepressiva die medikamente machen nciht selten dick - und zwar extrem, daher würd eich schon lockere training weitermachen. hohe umfänge bei geringem puls, alles andere mit dem psychater abklären |
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| | #5 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 09.10.2003 Ort: Odenwald Alter: 50
Beiträge: 100
| AW: Triathlon und Antidepressiva ... wenn Du aber AD einnimmst hast Du keinen Bock mehr auf Sport!
__________________ Man weiß eigentlich nie, wozu man fähig ist, bevor man aufsteht und beschließt, es zu versuchen |
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| | #6 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 12.05.2006 Ort: Salzburg
Beiträge: 81
| AW: Triathlon und Antidepressiva Also ich weiß nicht, woher Ihr Eure Informationen bezieht? Dass AD per se extrem dick machen, ist einfach Unsinn. Es gibt welche, die den Appetit anregen, der aber bei einer klinisch relevanten Depression ohnehin oft vermindert ist. Andere entstanden z.B. bei der Suche nach Appetitzüglern, also kann man die Sache nicht so verallgemeinern. Mag schon sein, dass irgendjemand einen Freund hat, dessen Bruder jemanden kennt, der auf ein AD zugenommen hat, aber das zu verallgemeinern ist wenig seriös. Und dass man mit AD nicht mehr trainieren kann ist ebenso unsinnig. Eher umgekehrt, wenn jemand unbehandelt (wirklich) depressiv ist, schafft er es nicht mehr, zu trainieren! |
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| | #7 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 09.09.2008 Ort: KLEVE Alter: 35
Beiträge: 1.184
| AW: Triathlon und Antidepressiva ich hatte 1,5 jahre als zivi mit psychisch kranken zu tun und da habe ich leute innerhalb dieser kurzen Zeit ihr Körpergewicht verdoppeln sehen. Andere waren bereits vorher in der 100-140kg Klasse. Hier waren allerdings auch Substanzen gegen Schiziophrenie im spiel. Ich habe zudem in meinem Bekanntenkreis mehr als einen fall und die müssen schon bei sehr geringen Dosen extrem aufpassen. ich will hier aber keine Medikamente schlecht reden, wer in einer solchen LAge ist, wird manchmal nicht um den einsatz dieser Mittel kommen und da geht das Überleben erstmal vor. |
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| | #8 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 12.05.2006 Ort: Salzburg
Beiträge: 81
| AW: Triathlon und Antidepressiva Mag ja sein, dass Du als Zivi mit psychisch Kranken zu tun hattest, aber psychisch krank ist nicht psychisch krank, und deshalb von mutmaßlich schwer Kranken, die wahrscheinlich nicht nur AD bekommen haben und von Einzelerfahrungen aus dem Bekanntenkreis allgemeine Rückschlüsse zu ziehen ist unzulässig. Also, wenn ein AD verordnet wurde, sollte vom Arzt eine individuelle Aufklärung über zu erwartende Nebenwirkungen erfolgen. Übrigens, Venlafaxin macht in der Regel nicht dick und man kann trainieren... |
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