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| Medizinisches Wo finde ich den richtigen Arzt? |
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| Physioexpertin Registriert seit: 18.01.2009 Ort: München Alt Riem
Beiträge: 1.513
| Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Aus aktuellem Anlass und sicherlich auch einmal mehr zur Eigenverarbeitung, lade ich Euch ein sich Gedanken zu machen über die Schilddrüse. Die Schilddrüse – Balance für Körper und Seele Unter all unseren Organen ist die Schilddrüse die größte Hormondrüse. Sie bestimmt etwas mehr als alle anderen Organe unsere Leistungsfähigkeit und Vitalität. Sie hält nicht nur den Körper mit in Schwung, sondern auch unser Erleben, unser Ichgefühl, und bewirkt, dass unsere Seele im Lot bleibt und mit den Ereignissen „schwingt“. Ihre Bedeutung geht also weit über die Stoffwechselfunktionen hinaus. Es gibt kein anderes Gewebe außerhalb des zentralen Nervensystems, das einen vergleichbar starken Einfluss auf unsere Stimmungslage und damit das hat, was wir als „Persönlichkeit“ oder „Charakter“ bezeichnen. Die Schilddrüse regelt auch das, was wir als „Lebenssinn“ bezeichnen, und zwar weniger als ein gedankliches Konstrukt denn als Empfindung. Als Betroffene der Form von Überfunktion und einem autonomen heißen Knoten, kann ich folgende Symptome bestätigen. Ein schleichender Prozess über Monate oder Jahre nistet sich ein und macht sich breit im eigenen Sein. Man erkennt sich selbst irgendwann nicht wieder: Haare fallen aus, die Muskeln verlieren an Leistungsfähigkeit und beginnen oft zu zittern, innerliche Hitze mit Herzbeklemmungen, Herzrhythmusstörungen, Extrasystolen und Bluthochdruck etablieren sich, während der Körper die Feuchtigkeit oft durch übermässiges Schwitzen (in meinem Fall Gott sei Dank nicht durch Durchfall) austreibt. Aktivität und Tatkraft kippen um in dauernde Nervosität, Gereiztheit, Angst, Aggressivität und Schlaflosigkeit. Die einstige Persönlichkeit, die sich eben noch unter der Wärme zu dehnen schien, schrumpft unter übergroßer Hitze zusammen und beginnt zu brennen, denn eine ausgeprägte Schilddrüsenüberfunktion führt häufig zu einer starken Persönlichkeitsstörung. Sehr oft sind in diesen Fällen schon über Jahre leichtere Überfunktionszeichen ignoriert worden. Jede Schilddrüsenkranke hat auch Zyklusstörungen. Möglichkeiten zur Schilddrüsenabklärung sind u.a. Ultraschall, Szintigrafie, Feinnadelpunktion, Laborbefunde. Das fatale an den Laborbefunden ist, daß diese eben nicht zu den Symptomen des Patienten passen müssen. Dies ist aber vielen Ärzten nicht bekannt. Auch in meinem Fall, waren die Blutwerte nur geringfügig über den Normalwerten, die Symptome aber zum Schluß unerträglich. Nun beginnt hier für viele die Odyssee an therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen. Eine Schilddrüsenfehlfunktion ohne gravierende Laborbefunde ist also keine Seltenheit. |
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| Physioexpertin Registriert seit: 18.01.2009 Ort: München Alt Riem
Beiträge: 1.513
| Re: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Teil 2 Viele Theorien gibt es allein zum Thema Jod. Wieviel Jod braucht der Mensch? In welcher Form sollte es zugeführt werden? Man geht von 150-300 Mikrogramm Jod pro Tag aus. Überschüssiges Jod wird über die Nieren ausgeschieden. Dennoch sollte der Überfunktionstyp nicht mehr als notwendig aufnehmen. In der Naturheilkunde gibt es viele Möglichkeiten eine Schilddrüse zu unterstützen. Jedoch bleibt die Konsequenz der medizinisch notwendigen Entscheidungen niemandem erspart. Homöopathie hat dort ihre größten Erfolge, wo seelische Konflikte körperliche Krankheitssymptome mit verursachen. Auffallend ist jedenfalls, daß jede 4. Frau eine Schilddrüsenerkrankung hat, aber nur jeder 20. Mann! Die meisten Schilddrüsenhomöopathika stammen aus dem Meer. Diese enge Verbindung zum Quell allen Lebens zeigt, daß Schilddrüsenüberfunktionen prinzipiell etwas mit dem Schenken von Leben und mit der Aufgabe, junges Leben zu fördern, zu tun haben. Das Meer steht aber auch für das Bewegliche, stetig Veränderliche, schwer Fassbare, Spontane des Lebens, ist ständigen Veränderungen und Schwankungen unterworfen, von denen manche wie Ebbe und Flut dem Einfluss des Mondes zuzuordnen sind. Es ist häufig ein weibliches Problem. Die Dynamik vor dem Hintergrund, Mutter-Kind-Konflikt? Zermürbende Probleme, die mit der Erziehung der Kinder in Verbindung stehen? Ein Konflikt mit der eigenen Mutter? Die Empfindung als Frau, Dinge zu tun, die man eigentlich nicht will? Spagat zwischen Weiblichkeit und Alltag? Der Bogen ließe sich weit spannen. Zu individuell sind die Einzelschicksale. Der Überfunktionstyp sucht auf alle Fälle Ruhe, Hektik macht in weiter krank. In Wirklichkeit ist es nämlich wichtiger, seinen Garten zu bestellen und wachsen zu lassen, egal was andere darüber denken. Der Zusammenhang zwischen Weiblichkeit und Schilddrüse ist auch daran zu erkennen, dass man das emotionale Überreagieren, das man heute bei Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion erlebt, früher als „Hysterie“ bezeichnete, also eine Krankheit der Hysterix (=Gebärmutter). Jedenfalls neigt aber ein Mensch mit starker Drüsenaktivität zu einem damit einhergehenden Charakterzug des lautstarken Ausagierens von Gefühlen. Als Betroffene hat man neben der notwendigen Schulmedizin, viele Möglichkeiten mit Ernährung, Bewegung, Naturheilkunde, Physiotherapie und Homöopathie unterstützend auf die Gesundung einzuwirken. Belassen darf man den Zustand auf keinen Fall. |
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| Selber Radfahren ist schon toll Registriert seit: 28.07.2008 Ort: München
Beiträge: 60
| Re: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Bei den Laborwerten ist oft das Problem das nur der TSH Wert abgenommen wird. T3 und T4-Wert wird oft beim Hausarzt vernachlässigt. Da diese relativ teuer bei der Kontrolle sind. Diese Werte sind aber wichtig um festzustellen ob eine Schilddrüsenerkrankung vorhanden ist. Wenn jemand den Verdacht hat, unter einer Schilddrüsenerkrankung zu leiden, sollte er gleich einen Endokrinologen aufsuchen. Es gibt verschiedene Arten von Schilddrüsenerkrankungen z.B.Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose bzw. Hyperthyreose), Kropf (Struma) oder Knoten hervorrufen,Autoimmunkrankheit der Schilddrüse Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis Ich z.B. habe(leide unter) Hashimoto-Thyreoiditis Hier handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt. Bei dieser Erkrankung kommt es infolge eines fehlgeleiteten Immunprozesses zur Zerstörung des Schilddrüsengewebes durch T-Lymphozyten. Darüber hinaus ist eine Antikörperbildung gegen schilddrüsenspezifische Antigene nachweisbar. Man hat lange bei mir nach der Ursache meiner andauernden Müdigkeit gesucht. In der Ausbildung wurde es so schlimm das ich mich von einem Arzt zum anderen gelaufen bin, um die Ursache meiner Müdigkeit herauszufinden. Ich hab als Baby schon mehr als gewöhnlich geschlafen. Erst mit 20 hat man dann ein Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt. Davor war es Hypothyreose, dies wurde aber auch erst mit 15 diagnostiziert. Ich nehme jetzt regelmäßig L-Thyroxin ein, vergesse ich das paar Tage - bin ich wieder unendlich Müde und Antriebslos. |
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| | #4 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Re: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele hallo zusammen, ich bin auch betroffen und leider an einer autoimmunen überfunktion (m.basedow). ich hatte bei diagnose sehr schlechte laborwerte,dennoch war es ein zufallsbefund bei einer routinekontrolle. persönlich habe ich die erfahrung gemacht,das man sehr auf sich allein gestellt ist,vor allem in bezug auf sport. ein vermeintlicher spezialist wollte mit damals sofortiges sportverbot erteilen... habe keinerlei probleme mit nachlassender leistungsfähigkeit o.ä.. klar,jetzt bin ich eingestellt,aber dennoch haben ja viele symptome. meiner meinung nach ist der vlerauf,bzw. die ausprägung der symptome sehr unterschiedlich. natürlich bin ich kein profisportler,aber auch mit einer solchen erkrankung kann man gute leistungen erreichen. vg |
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| | #5 |
| Physioexpertin Registriert seit: 18.01.2009 Ort: München Alt Riem
Beiträge: 1.513
| Re: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Hoppla, was da doch wieder für gute Beiträge zusammen kommen. Gute Leistungen, stabil, bringt man nur wenn man gut eingestellt ist. Das dauert, aber sollte bei den meisten Patienten klappen, sofern keine weiteren Organe betroffen sind von einer komplexen Kette. Wer hat denn noch was über seine Schilddrüse zu berichten. Ich denke auch, daß viele "Fälle" unentdeckt bleiben. |
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| | #6 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 11.10.2009 Ort: München Alter: 37
Beiträge: 150
| AW: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Hallo zusammen, nachdem ich auch sonst so einiges mitnehme (u.a. Lactoseintoleranz, Sojaunverträglichkeit...) habe ich jetzt die wohl schlimmsten 4 Wochen meines (Sportler-) Lebens hinter mir. Ich bin schon seit Jahren oft übermäßig müde oder einfach platt. Oft quäle ich mich zum Sport, dann geht es danach kurz besser, bis ich mich dann doch wieder hinlegen muss. Nachts schlafe ich auch meistens mehr als 8 Stunden - wenn auch oft wirklich schlecht. Erste Diagnose war Eisenmangel. Und zwar so sehr, dass sogar die Eisenspeicher leer waren. Somit habe ich also jedes mal wenn ich wieder erschöpfter war als sonst zu Eisentabletten gegriffen - die mir dann auch noch den Darm angreifen... Aber irgendwie gab es keine Besserung mehr. Vor gut 5 Wochen bin ich morgens kaum noch aus dem Bett gekommen, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte. Seit Wochen hatte ich absolut keinen Appetit und Essen war nur noch ein "Vernunftding", hatte aber mit Lust am Essen nix mehr zu tun. Und somit war ich froh, wenn ich 2x am Tag etwas gegessen habe. Im Rahmen des Ü35 Gesundheitscheck - den ich dann gleich mal gemacht habe - kam beim großen Blutbild raus, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Das erklärt auch, warum ich trotz gesteigertem Sportpensum nicht ein Gramm abgenommen habe. Nun nehme ich seit gut 2 Wochen Tabletten und hoffe, dass ich bald mal wieder fit bin. Konditionell und so gibt es kein Problem, aber grundsätzlich fühle ich mich, als ob ich mit angezogener Handbremse durch's Leben gehe. Zum Glück ist es behandelbar - im Gegensatz zur Lactoseintolleranz... grummel - und es gibt sicher schlimmeres. Viele Grüße Saskia |
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| | #7 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 19.04.2010 Ort: Harz Alter: 39
Beiträge: 90
| AW: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Hallo Saskia, so ähnlich wie Du das beschreibst kenn ich das auch. Auch bei mir ist ab und zu Eisenmangel der Fall, der aber recht schnell mit Eiseninfusionen behoben wird. Kurz danach fühle ich mich einige Wochen besser. Allein wenige Tage Antibiotika (z.Bsp. Zahnarzt) reichen aus um die Anhebung des Eisenwerts wieder zunichte zu machen... Auch bei mir wurde eine Unterfunktion festgestellt. Anfangs bekam ich Thyronajod 50, nun 75. Irgendwie ein langer Weg. Mit 50 habe ich kaum Veränderungen festgestellt, mit 75 kam erstmal eine Pulsanhebung (die ich mir erst gar nicht erklären konnte). Nun, nach einem Dreiviertel Jahr hab ich wieder meinen Ruhepuls 44 und auch sonst normale Pulswerte. Trotzdem bin ich oft sehr müde und oft kraftlos. Deine "Handbremse" beschreibt das gut. Mein Hausarzt und auch die Endokrinologin haben aber mehrfach bestätigt das die Werte jetzt gut eingestellt sind. Trotz durchgängig viel Sport (auch wenn es oft lange nur schwimmen + Rad waren) hab ich einige kg zugelegt und hab (trotz sehr fettreduzierter Ernährung) Mühe damit. Berichte mal wie es bei Dir weitergeht!!! Bei mir läuft noch Diagnosik wegen zuviel Calziumausscheidung. Hat wohl mit meiner geringen Albuminkonzentration im Blut zu tun (Ca ist an Albumin gebunden). Das ist auch ein doofes Problem. Hab schon den 2. Ermüdungsbruch. Wünsche Dir alles Gute!
__________________ Liebe Grüße Noiram |
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| | #8 |
| Physioexpertin Registriert seit: 18.01.2009 Ort: München Alt Riem
Beiträge: 1.513
| AW: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Nun ein Bericht nach vielen Wochen und Monaten. Kurz nach der OP standen die Halswirbelsäulen Probleme durch die OP bedingte Lagerung im Vordergrund. Dies ist mittlerweile dank der liebevollen Behandlung durch Kollegen/innen weitgehend behoben. Ich versuchte wenige Tage nach der OP wieder mit dem Training zu beginnen, hatte ich doch Kraichgau gemeldet. Die Wochen zeigten aber, dass sich das Herz einfach nicht erholen wollte. Ebenso begann die Narbe zu "arbeiten" sie wurde dick und rot. Nach einem Kontroll Check up beim Arzt bekam ich dann ein komplettes Sportverbot. Er sagte von Anfang an, der Körper sollte 1 Jahr bekommen um sich einzustellen auf die neue Stoffwechsellage. Die Verdauung brauchte ca 3 Monate bis sie wieder in Gang kam. Das funktioniert mittlerweile wieder alles normal. Ein erster Erfolg. Der Unterzucker ist aktuell komplett weg. Aber ich trainiere auch fast nichts. Hunger? Eigentlich ganz normal. Ich kann mittlerweile nach einem Frühstück auch erst um 14 oder 15 Uhr etwas essen. Reicht mir völlig. Gewicht? Wenn ich mich normal ernähre, für mich 3 mal täglich, habe ich bei eigentlich null Training ein Plus von 2-3 kg. Da warte ich nun einfach mal ab was passiert, wenn ich wieder im regulären Training bin. Generell hat sich der Körper aber verändert. Die Haut ist fahler und das Bindegewebe hat nachgelassen, was nicht nur auf das mangelnde Training und Alter zurück zu führen ist. In der Literatur wird dies sehr gut beschrieben. Es fühlt sich ein bisschen an wie "verwelken". Die Dosis der Schilddrüsenhormon Tablette wurde auf 75 mg festgelegt. Das ist für mich so ungewohnt. Der Zustand ist unbeschreiblich. Ich bin teilweise so müde, dass ich mich um 15 Uhr hinlegen müsste. Aber wer kann das schon :=) Dann habe ich einfach mal versucht die Dosis auf 100 mg zu erhöhen. Das war herrlich. Endlich wieder mehr Leben im Körper. Sofort war ich leistungsfähiger im Alltag und wacher. Dann bei der nächsten Blutkontrolle flog es auf :=)) Ok. Nun haben wir über 88 mg zurück den Weg zu den 75 mg im Visier. Das Herzrasen ist sehr gut geworden. Ich merke einen Zusammenhang mit der Menge des Essens. Wenn ich mal wieder aus purer Gewohnheit den Magenfüllzustand an die obere Marke bringe :=)) kriege ich Herzrasen. Ebenso wenn ich spät und viel esse. Mit etwas Augenmerk auf die veränderten Bedürfnisse, kann ich das aber ganz gut steuern. Mittlerweile kann ich fast jede Nacht ohne Herzrumpeln -klopfen schlafen und auch durchschlafen. Auch das starke Herzklopfen durch einen Lagewechsel, also z.B. auf die linke Seite drehen, ist so gut wie weg. Für den Alltag fühle ich mich weitgehend hergestellt. Für den Sport reicht es immer noch nicht. Nun wollte ich nach Sportfreigabe für das Grundlagentraining wieder anfangen. Die Arbeit liess mich aber schier nicht ins Training kommen. Wenn ich aber genau hinein höre, habe ich vor der OP einfach jede freie Stunde genutzt um mich auf mein Radl zu setzen. Jetzt habe ich eher das Gefühl mich hinzusetzen und was zu lesen. Der Antrieb ist also definitiv reduziert. Für mich fühlt es sich an, als hätte man mir 10 Batterien ausgebaut. Die Herzfrequenz ist auch in utopischen Bereichen. Ich habe mittlerweile die Uhr in die Kommode gelegt und versuche in einem absoluten "Wohlfühl"bereich zu sportlern. Das ist schwierig, denn man kennt intuitiv die Zeiten und Geschwindigkeiten, die man sonst immer hatte. Ich denke es würde helfen komplett neue Strecken zu suchen, damit man sich neu "triggert". Nun bin ich vor 2 Wochen bei einer Radausfahrt gestürzt. Das erste mal in 20 Jahren. Ich hatte vorne einen Schleicher. In einer 90 Grad Kurve zog es mir das vordere Laufrad förmlich aus der Hand und es klappte nach links weg. Die Clicks gingen Gott sei Dank auf, Rad und ich folgen über den Asphalt. Aua. Linkes Becken die Pappe ab, Knochen blank, blaue Flecken und leider auch eine Schultergelenksecksprengung. Der Helm hat Schlimmeres verhindert. Nun geht wieder nichts mit Training. Nächste Woche versuche ich mal im Studio mit dem Sitzrad anzufangen :=)) Nun hoffe ich, dass ich nach meiner Rückkehr aus Hawaii, in ein gemütliches Grundlagen Training komme und somit nächstes Frühjahr Euch berichten kann, wie sich die Stoffwechsellage und das Herz so machen. Kleiner Nachtrag für Insider: mit dem Schwimmtraining muss ich wohl noch warten, die Schulter kann das gerade gar nicht :=) |
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| | #9 |
| Mit Stirnlampe auf dem Kopf Renner Registriert seit: 09.05.2004 Ort: Bodensee Alter: 45
Beiträge: 491
| AW: Die Schilddrüse - Balance für Körper und Seele Hi Physio, was mich ein bisschen wundert (vielleicht verstehe ich es aber auch nicht zu 100%) ist, dass Du eine Dosisänderung auf 100mg versucht hast und dass dann die Blutkontrolle dich verraten hat. Waren das nur die Schilddrüsenwerte die ein bisschen hoch in der Norm waren oder waren andere Mängel drin? Ich war der Meinung dass der Normbereich für Schilddrüse für manche Ärzte ein heiliges Maß ist obwohl die normale Streuung bei verschiedenen Personen doch recht hoch ist. Will sagen dass viele gesunde(!) Menschen irgendwo am Rand der Norm liegen und sich in der Mitte oder am anderen Rand der Norm extrem unwohl fühlen würden... und Sympthome der Über- und Unterfunktion hätten. Was ich mir auch vorstellen könnte ist dass Dein Körpergefühl vielleicht über die Messwerte aus dem Labor gehen müsste: Warum sollte Dich Dein Arzt auf exakt 75mg einstellen wenn Du zumindest zeitweise ein Wohlgefühl mit 100mg erzielt hattest? Weil der das aus dem Lehrbuch hat? Falls das so ist könntest Du Dich vielleicht nach einem flexibleren Endo umschauen, vielleicht ist das die Lösung? Ganz kurz meine SD: Ein paar Wochen nach meiner ersten LD in 2008 hoher Puls, immer heiß, zittrig, schwitzen, nervös, Sport unmöglich da jede kleinste Anstrengung mich an den Max-Puls gejagt hat. Erste Hausarztvermutung heißer Knoten, danach diagnostiziert der Endo einen vermuteten Hashimoto (obwohl der Ultraschall untypisch war, dafür habe ich die Krankheit in der Familie gehäuft). Hashimoto fängt oft mit Überfunktion an ("Ausbrennen" der SD) und wandelt sich dann über die Zeit in eine Unterfunktion. Therapie war ein SD-Blocker (Carbimazol, bis 30mg), das ich dann langsam ausschleichen durfte. Mein Körpergefühl hat damals immer sehr exakt zu den Messwerten gepasst: Ich konnte anhand meines Ruhepulses und dem zittrig fühlen immer schon sagen ob der Blocker zu hoch oder zu niedrig dosiert war. Nach gut 9 Monaten war ich medikamentenfrei und habe bisher keine UF-Beschwerden. Vielleicht war's ja eine nichtchronische Entzündung statt Hashimoto oder der Hashi kommt irgendwann mal mit einem neuen Schub zurück... mal schauen.
__________________ fka "snoopy_0/42/226" |
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