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| Material: Laufen Mit Socken im Schuh oder ohne? GPS oder mit der Sonne laufen... |
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| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 29.05.2008 Ort: Stäfa CH
Beiträge: 142
| Erfahrungsbericht K-Swiss Blade Light Race Habe mir vor kurzem den K-Swiss Blade Light Race gegönnt. Hat nur 56 Euro gekostet. Nach dem ich mit dem K-Ona gute Erfahrungen gemacht hatte wollte ich einen Schuh mit der Blade Technologie ausprobieren. Gedacht ist er für Wettkämpfe. Erster Eindruck: Auffallend und auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, ist der Klettverschluss der sich lediglich über den Mittelfuss erstreckt. Im Vorfussbereich sind die Füsse völlig Frei. Das Meshobermaterial ist angenehm weich und hat keinerlei Stützfunktion. Im Mittelfuss- und Fersenbereich helfen Kunsstoffbesätze und eine feste Fersenkappe den Fuss zu stabilisieren. An der Ferse findet sich eine genügend grosse Lasche die ein schnelles Anziehen ermöglichen soll. Innen ist der Schuh komplett Nahtfrei. Die Sohle ist absolut neutral aufgebaut, die Sprengung ist relativ gering, die Blade Konstruktion ermöglicht eine grosse Torsion und Flexibilität. Im Vorffussbereich an der Innenseite und an der Ferse ist die Sohle zusätzlich mit abriebfestem Gummi besetzt. Es befinden sich Löcher in der Sohle, damit Wasser ablaufen kann. Ich habe den Schuh gewogen. Light ist nur der Name, er wiegt doch stolze 262 Gramm bei Grösse 44. Zum Vergleich, mein letztjähriger Wettkampfschuh, der Lunaracer wiegt bei gleicher Grösse 195 Gramm. Erfahrungsbericht: Stand ich dem Klettverschluss anfänglich skeptisch gegenüber, muss ich sagen, dass er genügend Halt vermittelt. Der Rückfuss sitz bombenfest, kein Rutschen. Auch dieser Schuh von K-Swiss ist im Vorfuss eher weit geschnitten. Mir kommt das entgegen, verfüge ich doch über einen entsprechend breiten Vorfuss. Das Innenmaterial ist einmalig weich und angenehm. Kaum vorstellbar, dass man sich darin Blasen laufen kann. Das Laufgefühl erinnert etwas an den Lunaracer, der Abdruck fühlt sich aber deutlich straffer an. Herrlich angenehm die Freiheit für den Vorfuss. Ich bin den Schuh über Distanzen zwischen 5 und 20Km gelaufen, dies in verschieden Tempos. Strasse, Forstwege, Wurzeltrails und auf der Bahn. Vor allem auf der Strasse überzeugte er mich, mit seiner Straffheit ohne dabei Bockhart zu wirken. Durch die Flexibiltät der Sohle im Vorfuss ist ein geschmeidiges Abrollen möglich. Da der Schuh ohne jegliche Stützelemente auskommt muss die Muskulatur selber für die entsprechende Halte- und Stützarbeit sorgen. Dafür ist sicherlich ein entsprechender Trainingszustand und ein eher aktiver Laufstil eine Voraussetzung. Im Gelände konnte der Schuh auch überzeugen. Auf den Trails vermittelte er einem ein direktes Gefühl zum Untergrund. Nervig waren lediglich die Steinchen, die immer wieder in den Querrillen der Sohle hängenblieben. Ich bin den Schuh auch 10 Km Barfuss gelaufen, dabei stellte ich keine Unterschiede zum Laufen mit Socken fest. Ob das Wechseln mit dem Klettverschluss schneller geht wage ich zu bezweifeln. In einem Versuch habe ich mehrmals jeweils mit dem Lunaracer (mit Schnellschnürung) und dem Blade Light Race den Wechsel vom Rad zum Laufen simuliert. Mal war ich mit dem einen, mal mit dem anderen schneller. Die Lasche an der Ferse ist aber so gemacht, dass sie auch wirklich was bringt, d.h. der Zeigefinger hat locker Platz darin. Fazit: Wer einen triathlonspezifischen Wettkampfschuh sucht, der im Vorfuss etaws breiter ist und etwas Mehrgewicht in Kauf nehmen will ist mit dem Blade Light Race von K-Swiss gut bedient. |
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