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Laufen "Running with Allen" war für Christian Bustos ein Highlight. Was muss man machen, um für Kurz- und Lang gewappnet zu sein?

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Alt 01.02.2012, 15:34   #1
formkurve
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Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Eine relative neue Studie aus Frankreich hat gezeigt, dass eine Laufpace auf dem ersten Kilometer (olympische Distanz) von circa 5% unter der aktuell möglichen 10km-Zeit am besten für die Gesamtleistung im Laufen ist. 5% schneller oder 10% langsamer auf dem ersten Kilometer führte zu einer längeren Gesamtzeit, wobei die 5% schnellere Pace am schlechtesten abgeschnitten hat.

Eur J Appl Physiol. 2010 Apr;108(6):1115-23. Epub 2009 Dec 19.
Pacing strategy during the initial phase of the run in triathlon: influence on overall performance. Hausswirth C, Le Meur Y, Bieuzen F, Brisswalter J, Bernard T.

Welche Erfahrungen hat ihr gemacht? Lauft ihr zu Beginn schnell an oder eher langsamer?
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Alt 01.02.2012, 16:28   #2
ender
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Zitat:
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Eine relative neue Studie aus Frankreich hat gezeigt, dass eine Laufpace auf dem ersten Kilometer (olympische Distanz) von circa 5% unter der aktuell möglichen 10km-Zeit am besten für die Gesamtleistung im Laufen ist....
was heisst "aktuell mögliche 10km zeit"?
die aktuell mögliche 10km zeit ohne vorbelastung durch schwimmen und radeln?
dann wäre die studie nicht viel wert, denn dann würde sie nur das aussagen, was sowieso schon alle wissen, dass die 10km triathlonlaufzeit (bei ordentlich trainierten leuten) rund 1-2 minuten langsamer ist als die 10km sololaufzeit. kein vernünftiger mensch würde im triathlon mit 4min/km loslaufen, wenn er eine bestleistung von 41min auf 10km solo hat.

und auch der andere fall, wenn die aktuell mögliche triathlonlaufzeit gemeint sein soll, bringt irgendwie nicht viel. sagt irgednwie auch nur das aus, was sowieso jeder trainer reinruft....nicht ZU schnell anzufangen, aber eben auch nicht ZU langsam.
einen 5% rahmen zu treffen ist gerade für hobbysportler natürlich sehr schwer.

die größte aussagekraft hat das für mich für triathleten, die in direktem zweikampf stehen, sprich die weltcupstarter oder nachwuchsathleten (dann über 5km) in den windschattenfreien rennen. hier muss man den starken läufern einfach empfehlen vom ersten schritt an druck zu machen, damit sich der rest dann daran "blau" läuft. wird aber meines wissens auch sowieso schon von allen so gehandhabt (siehe brownlee).
nicht umsonst wird genau dieser erste kilometer auch immer wieder trainiert.
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Alt 03.02.2012, 10:49   #3
formkurve
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

In der Studie heißt es "10km control run at free pace". Ich gehe also mal von der Einzelleistung aus...

Du hast auf jedenfall recht mit deinen Überlegungen. Gerade die meisten Hobbysportler werden eher langsamer loslaufen. Aber im Weltcup und bei Ligawettkämpfen wird oft deutlich schneller, vermutlich über der 10km-Durchschnittspace angegangen. Nach der Studie ist das aber für die Gesamtleistung nicht von Vorteil. Die Frage ist nun ist die Taktik, das Laufen im "Windschatten", das Festbeißen am Vordermann wichtiger bzw. kompensiert diese die höhere Belastung durch das etwas zu schnell loslaufen oder wäre es vielleicht für manche Athleten besser ihre eigene Pace komplett durchzuziehen und gegen Ende des Rennens wieder aufzuholen?
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Alt 03.02.2012, 11:06   #4
deirflu
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Für uns Hobbyathleten ist diese Taktik sicher besser, da es für uns vorrangig doch eher um eine gute Zeit und nicht um Platzierungen geht.
Profis und Sieganwärter müssen ihr rennen aber oft Taktisch angehen und nehmen keine Rücksicht auf die Gesamtzeit. Daher wird oft sehr hart angelaufen um die Gegner unter druck zu setzen. Gewinnen tut der der am Schluss am wenigsten eingeht. Das diese Taktik zum Sieg führt zeigen ja die letzten Jahre im WC.
Ich glaube nicht dass man durch ein verhalteneres anlaufen,vor allem auf den kürzeren Distanzen, zum Sieg kommt da die anderen schon zu weit weck sind. Auf der LD sieht die Sache aber wieder etwas anders aus.
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Alt 03.02.2012, 12:00   #5
ender
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

eben.
es gibt ja 2 unterschiedliche ziele für weltcupstarter und hobbyathleten. den einen geht es um platzierungen, den anderen um zeiten. dementsprechend muss auch der rennaufbau bzw die belastungstaktik sein.
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Alt 06.02.2012, 10:56   #6
formkurve
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Für Hobbyathleten stimme ich euch voll und ganz zu. Auch für diejenigen im Weltcup, die die Top10 anstreben.

Aber gerade für die Weltcupstarter oder auch Ligastarter, die vielleicht eh nur Chancen auf die Top 25 haben wäre es evtl. sinnvoll nicht gleich voll Gas vorne mitzulaufen bis sie eingehen, sondern einfach ihre eigene Pace durchzuziehen, um dann eine etwas bessere Platzierung zu erreichen.
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Alt 06.02.2012, 12:43   #7
ender
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Zitat:
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Aber gerade für die Weltcupstarter oder auch Ligastarter, die vielleicht eh nur Chancen auf die Top 25 haben wäre es evtl. sinnvoll nicht gleich voll Gas vorne mitzulaufen bis sie eingehen, sondern einfach ihre eigene Pace durchzuziehen, um dann eine etwas bessere Platzierung zu erreichen.
ich glaube die haben da alle so ein ego, dass jeder glaubt, wenn vll auch nicht unbedingt gewinnen zu können, aber auf jeden fall bei einem guten rennen in die top10 kommen zu können
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Alt 11.02.2012, 13:45   #8
formkurve
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Das könnte sein... aber dann wäre eine andere Taktik zu mindest mal einen Versuch Wert.
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Alt 11.02.2012, 14:41   #9
Rosenberger
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
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Cool AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

das ist doch bekannt - nur nicht für jeden Läufer anwendbar - Progressiver Rennverlauf - glaub die Greif-Jünger machen das so...

selber folgende Taktik (LD)...bei 192 Puls (max) fang ich so mit 150-160 an
dann pendelt er meistens auf dem Rad um 150 - beim Laufen gehts dann Richtung 165-170

KD) die letzte Hälfte des Laufsplits geht auch schon mal mit 183! machmal klappts manchmal eben nicht...

strebe eine gleichmäßige Dauerbelastung von 165-170 an ohne einzubrechen
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zzzt zzzt zzzt... und vorbei
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Alt 11.02.2012, 14:55   #10
deirflu
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AW: Langsamere Pace zu Beginn des Laufens?

Zitat:
Zitat von Rosenberger Beitrag anzeigen
das ist doch bekannt - nur nicht für jeden Läufer anwendbar - Progressiver Rennverlauf - glaub die Greif-Jünger machen das so...

selber folgende Taktik (LD)...bei 192 Puls (max) fang ich so mit 150-160 an
dann pendelt er meistens auf dem Rad um 150 - beim Laufen gehts dann Richtung 165-170

KD) die letzte Hälfte des Laufsplits geht auch schon mal mit 183! machmal klappts manchmal eben nicht...

strebe eine gleichmäßige Dauerbelastung von 165-170 an ohne einzubrechen

Beziehst du diese ganzen Werte jetzt auf eine LD.
Wenn es so ist glaube kaum das du dass durchhalten kannst. Das wäre nämlich an der Grenze zur anaeroben Schwelle und dies ist ungefähr das max Tempo auf einer MD und wäre auf einer LD meiner Meinung nach unmöglich durchzuhalten.
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