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Laufen "Running with Allen" war für Christian Bustos ein Highlight. Was muss man machen, um für Kurz- und Lang gewappnet zu sein?

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Alt 02.09.2009, 19:23   #1
loomster
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
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Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

also ich laufe erst seit einem jahr. selbst in der schule konnte ich mich vor langen strecken bestmöglich drücken. radfahren war kein problem und das mache ich gerne. und schwimmtraining hatte ich von 4-24 mehr oder weniger regelmäßig.
ich hab mir hauptsächlich fürs laufen einen pulsmesser geholt. max. puls liegt knapp unter 200. aber laufen mit einem puls unter 155 schaffe ich nicht. dann gehe ich quasi. bei 160-165 liegt mein wohlfühlpuls. mit dem bin ich auch schon strecken von 25km gelaufen. der ruhepuls und der belastungspuls geht aber einfach nicht runter, wie es einem immer wieder prognostiziert wird, wenn man mehr läuft. liegt das jetzt dadran, dass ich immer zu intensiv trainiere? und würdet ihr sagen, ich sollte wirklich mehr ganz langsam traben (was mir ehrlich gesagt, wenig spaß machen würde) oder kommt der niedrigere puls erst nach längerer zeit?
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Alt 02.09.2009, 20:54   #2
CHA23
Triathlonphilosoph
 
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Re: muss man wirklich ga1 laufen

Ging mir ähnlich, aber irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man einfach zu sehr verschleißt, wenn es immer zu flott zugeht. Dadurch schleift sich das Tempo derart ein, dass es schwierig wird damit schneller zu werden.

Nur wer langsam kann, der kann auch schnell laufen. Die Variabilität macht's.
Ob Puls 150 oder 155 ist dabei aus meiner Sicht egal, wichtig ist eine richtige Lockerheit beim GA1-Lauf zu erzielen. Ideal also für den Zeitraum von Oktober bis März.
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Servus,

CHA23
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Alt 03.09.2009, 07:39   #3
krelli
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
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Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

anscheinend bist du noch recht jung, oder hast einen relativ hohen Maximalpuls, aus meiner Sicht spricht überhaupt nix dagegen dass du in deinem Wohlfühlbereich läufst. Wenn du damit 25km schaffst und danach nicht gleich umfällst, geht das in Ordnung. Ich habe damit auch gute Erfahrungen gemacht, mein MaxP. liegt bei 190, außer die langen Läufe, laufe ich jede Einheit im IM-Tempo (155Puls), es ist gerade zu wenig um zu anstrengend zu sein und ich kann es jeden Tag laufen. Sehe es nicht so, dass der Puls sinken muss, das ist egal, die Geschwindigkeit muss STEIGEN, bei gleichbleibenden Puls!
Der Vorteil in diesem GA1/2 Bereich ist, dass dabei aus meiner Erfahrung heraus alle Geschwindigkeiten steigen, also auch das 10km Tempo.

Das mit dem Tempo einschleichen, da gebe ich meinem Vorredner recht, laufe dafür ab und zu mal ein paar Intervalle, Bergläufe oder Tempoeinheiten.
ABER ein Tipp noch, fange die erste Hälfte immer locker an, und die zweite Hälfte deiner Einheit ziehst du das Tempo an. Also immer schneller aufhören, als du angefangen hast. Das merkt sich der Körper nach mehreren Monaten dermaßen gut, dass du selbst auf einer Langdistanz noch in der zweiten Hälfte beschleunigen kannst.

viel Erfolg!
krelli
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Alt 03.09.2009, 09:16   #4
loomster
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
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Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

danke für die antworten. also mache ich mir jetzt mal keine sorgen, dass ich zu falsch trainiere. ich werde immer ein wenig schneller. nur kann ich halt beim radfahren und schwimmen den puls auch so weit runter kriegen. ich hatte nur gedacht, dass ich irgendwann mal in einem unteren pulsbereich laufen könnte. aber wie gesagt, das wäre bei mir dann gehen. und ja, ich bin 29 und mein max. puls ist relativ hoch. ich laufe aber halt in einem bereich, wo es nicht mehr so einfach ist, sich in langen sätzen zu unterhalten. und man hört von jedem, dass man dann eigentlich schon zu schnell läuft. allerdings fühle ich mich in dem bereich ganz wohl und er geht auch über längere strecken.
thx again
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Alt 03.09.2009, 11:16   #5
imported_fcbmit
Gast
 
Beiträge: n/a
Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

Hallo,

ich bin vor einigen Jahren nach einer längeren Pause von der leichtathletischen Mittelstrecke auf Tri umgestiegen. Überspitzt formuliert: Von dort war ich es gewohnt, dass Training - fast - immer schnell und hart ist. Nach dem Einstieg in Triathlon war dies ganz gut um mit wenig Aufwand (4 - 6h pro Woche) eine für mich passable Form auf der Kurzdistanz zu bekommen, die war aber extrem instabil und kaum "planbar".

Mit dem Eintritt in einen Tri Verein bin ich auf die Themen GA1 und Trainingsbereiche aufmerksam geworden. Ich habe dann auch ein paar Leistungsdiagnostiken machen lassen und mein Training umgestellt.

Inzwischen habe ich die Erfahrung, dass es bei geringen Umfängen (inzwischen 6 - 8 h pro Woche) und relativ hohen Alter (ich bin über 40) für mich extrem wichtig ist, mein Training massiv zu differenzieren. Damit trainiere ich
- entweder "lang und langsam", und zwar so langsam, dass es fast schon langweilig ist
(Beispiel: 2:30 Rad << 28er Schnitt, 20k laufen >> 5min/km, Puls < 140)
- oder "schnell und dann kurz", meistens Intervalle
Die Empfehlung vom Posting zuvor kann ich nur unterstreichen, gegen Ende einer EInheit kann man ruhig schneller werden.

Die Intensitäten und Verteilung verändert sich natürlich im Jahreszyklus, nichtsdestotrotz auf alles in der emotionalen Komfortzone und div. Fülltrainings (z.B. mittelschnelle 10k Jogs) habe ich nahezu komplett gestrichen.

Gruss
Christian
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Alt 05.09.2009, 10:02   #6
Dreisportler
Einer muss es ja tun
 
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Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

Zitat:
Zitat von krelli
Ich habe damit auch gute Erfahrungen gemacht, mein MaxP. liegt bei 190, außer die langen Läufe, laufe ich jede Einheit im IM-Tempo (155Puls), es ist gerade zu wenig um zu anstrengend zu sein und ich kann es jeden Tag laufen. Sehe es nicht so, dass der Puls sinken muss, das ist egal, die Geschwindigkeit muss STEIGEN, bei gleichbleibenden Puls!
Der Vorteil in diesem GA1/2 Bereich ist, dass dabei aus meiner Erfahrung heraus alle Geschwindigkeiten steigen, also auch das 10km Tempo.

Das finde ich interessant. Jede kürzere Einheit mindestens im IM-Tempo (Ironman-Tempo)....das wäre ja eine 4:30 bis 4:40 (mein Wunschtempo )....krass, aber warum nicht. Gilt aber wohl nicht für den Triathloneinsteiger...denke ich. Damit könnte man sich auch viel kaputt machen, wenn man sich noch nicht so unter "Kontrolle" hat.

Werde ich mal ausprobieren.
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Triathlon in Dänemark
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Alt 05.09.2009, 10:08   #7
Dreisportler
Einer muss es ja tun
 
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Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

Zitat:
Zitat von fcbmit
Inzwischen habe ich die Erfahrung, dass es bei geringen Umfängen (inzwischen 6 - 8 h pro Woche) und relativ hohen Alter (ich bin über 40) für mich extrem wichtig ist, mein Training massiv zu differenzieren. Damit trainiere ich
- entweder "lang und langsam", und zwar so langsam, dass es fast schon langweilig ist
(Beispiel: 2:30 Rad << 28er Schnitt, 20k laufen >> 5min/km, Puls < 140)
- oder "schnell und dann kurz", meistens Intervalle
Das ist glaub ich der größte Fehler den viele Triathleten machen....ihre Training nicht richtig differenzieren....langsam darf auch langsam sein und wenns hart ist, darf es auch mal weh tun......Die Dosis muss halt stimmen...
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Triathlon in Dänemark
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Alt 05.09.2009, 11:44   #8
loomster
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
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Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

nur noch mal zur kontrolle, ob ich das richtig verstanden habe. wenn ich kurze strecken laufe (bis 10km) soll ich ruhig im höheren pulsbereich laufen. und wenn ich meine lange runde am wochenende drehe, dann soll der puls aber wirklich gefälligst unten bleiben?!?
loomster no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2009, 19:30   #9
Nörchen
Selber Radfahren ist schon toll
 
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Beiträge: 60
Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

So mach ich es

Bis 15km lieg ich oft bei einen Pulsbereich von 160-164

Bei langen Strecken über 20km bei 150-154 Puls
Nörchen no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2009, 22:56   #10
trifrasch
Nordic Walker-Hinterherhechler
 
Registriert seit: 13.07.2007
Ort: München
Beiträge: 11
Re: Muss man wirklich so viel GA1 laufen?

Vergiss doch die Pulsbereiche mal... die so individuell, danach kann man sich fast nicht richten.
kurz zu mir: mein Maximalpus ist 203 und ne sprintdistanz mach ich mit ca 190-195puldurchschnitt.
da würden andere schon längst im graben liegen.(und ich steh nur lachend daneben)
du willst ja nicht deinen Puls trainieren, sondern willst schneller werden:

das heisst du brauchst grundlage, für die länge...
hier solltest du dich wohl fühlen, das heisst du solltest noch sprechen können wären du läufst oder radelst.

und du brauchst tempo, für die schnelligkeit...
wenn du kurze intervalle machst oder auch länger temposachen(bis.1h) muss es weh tun!

von ZU langsamen läufen kann ich wirklich nur abraten: einige athleten laufen ihre langen und langsamen läufe mit so einer schlechten technik, weil durch das langsame tempo sich ein schlappschritt einschleicht.
bevor ich von der sache mit dem schlappritt gehört habe hatte ich sehr oft knieprobleme. die sind jetzt nicht mehr. ich lauf im Training die 25km mit ca 1:55h, als langen lauf und fühl mich bestens

Und nie vergessen: die Beste Lauf ABC Übung ist der Tempolauf!!!
trifrasch no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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