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Laufen "Running with Allen" war für Christian Bustos ein Highlight. Was muss man machen, um für Kurz- und Lang gewappnet zu sein?

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Alt 09.07.2010, 21:54   #1
Sakura
Nordic Walker-Hinterherhechler
 
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AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Zitat:
wenn ich radfahre und mit 36 kmh durch den niederrhein baller, muss ich auch das Tempo rausnehmen, wenn am straßenrand kinder spielen oder kettcar fahren, man weiss nie wie die reagieren. Training ist nicht das wichtigste im weltgeschehen.
Danke !!!!
Ich muss sagen, dass ich heute echt an die Decke gesprungen bin. Habe selbst einen Hund (hab also die super Perspektive aus beiderlei Seiten) und war heute morgen im Wald, asphaltierte Strecke, immer gut begangen und befahren. Dort sind auch viele Kinder, Spaziergänger und Hunde. Und manche Radfahrer, MTB, Rennradler, alles, rasen da um die Kurve wie irre !!! Da kommts mir echt hoch ! Mein Hund wurde heute fast angefahren, obwohl sie an der Seite ging. Es ist echt unmöglich, so rücksichtslos zu rasen, in einer so dicht begangen Straße. Ist der Wald nicht groß genug ???

Ansonsten, versteh ich auch die andeer Seite. Ich als Läuferin hatte auch schon etliches "Hintendran-Kleben", sei es aus Spiel, Übermut oder Angriffslust und es nervt tierisch, Tempo rausnehmen oder sogar ganz anhalten (da das Hetzverhalten dann verloren geht). Nervt einfach. Mein Hund ignoriert Jogger, hat sie so gelernt, weil ich auch keinen Hund bei mir kleben haben möchte.
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Alt 28.06.2011, 12:29   #2
iRace
Selber Radfahren ist schon toll
 
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AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Also ich hatte bisher auch das Glück zumindest nicht angegriffen zu werden.
Ein paar mal kamen schon die Hunde auf mich zugesprungen aber durch abbremsen konnte meist das Schlimmste verhindert werden. Ärgerlich ist es allemal, aber ich denke man muss auch als Läufer/Radfahrer Rücksicht auf andere nehmen -
  1. der Hundehalter kann die Augen nicht überall haben und wenn der sich umsieht und nicht weiß dass man mit 40 km/h unterwegs ist wird der sich wohl Zeit lassen den Hund zurückzurufen. Meistens tun sie es ja auch und wenn nicht dann kam das bei mir immer spätestens wenn die Halter gemerkt haben, dass ich grade Geschwindigkeit verliere um den Hund nicht umzubrettern. Beim Laufen ist es natürlich was anderes, wer da so eine Geschwindigkeit draufhat hat nichts auf Feldwegen zu suchen, sondern auf der Bahn und für all jene die eben nicht übermenschlich schnell laufen sind ein paar km/h weniger doch wohl kein Drama, oder?
  2. wenn man sich leise von hinten anschleicht und einen von beiden erschreckt muss man damit rechnen, dass einer von beiden falsch oder überraschend handelt. Dann sollte man eben darauf achten, dass man auch die Zeit gibt um zu reagieren und gegebenfalls den Anstoß zum Handeln geben in dem man zum Beispiel klingelt (hab seit ein paar Vorfällen immer eine Klingel kurz unter'm Sattel montiert, damit ich im Notfall auch so warnen kann, wie die Leute es gewohnt sind) oder sich - wie Stoenggi schon sagte - durch lautes Laufen oder Rufen ankündigt.
  3. falls einem all das zu viel Aufwand ist, dann sollte man sich eben Strecken suchen bei denen man sich sicher ist, dass man nicht von Tieren und ihren (Pseudo-)Rudelführern gestört wird. Zum Laufen nehm ich da zum Beispiel gerne einen unbefestigten, 8km langen Radweg zum nächsten Dorf, an dem keiner seinen Hund Gassi führt, da die Feldwege viel attraktiver sind und zum Radfahren nehm ich eben Strassen ohne Radweg/Fußweg bei denen eine solche Begegnung im Prinzip ausgeschlossen ist.

So, und wer mir jetzt sagt, dass der letzte Post Ewigkeiten her ist - das ist mir aufgefallen, aber ich wollte meinen Senf dazugeben und war nicht mal annähernd hier angemeldet, als der geschrieben wurde. Und wenn der lange Zeitraum euch stört hättet ihr eben weiterposten sollen.
iRace no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2011, 09:44   #3
STREET
Mit Stützrädern-Fahrer
 
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Alter: 50
Beiträge: 20
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber kenne einiges von dem was hier geschrieben wurde.

Grundtenor ist immer, soll sich der Mensch dem Hund anpassen oder der Hund dem Mensch. Der Hundehalter meint eben immer, man müssen sich dem Tier anpassen, soll das nicht so erschrecken, soll keine "unbekannten Bewegungen" machen, etc. Selbst bleib ich jetzt immer sofort stehen, wenn ich so ne Töle erblicke, vor allem wenn der größer ist. Natürlich kommt dann da meist "der tut nix" oder dergleichen. Von einem der "nix tat" hab ich heute ne kleine Markierung am Schienenbein.

aufm Rad ist mir auch mal einer hinterhergelaufen, allerdings schaffen die meist keine 40km/h (mit Rückenwind ) dann kommt hiterher immer ein Gekreische vom Hundehalter, entweder meint der mich oder den Hund, keine Ahnung..
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Alt 05.08.2011, 10:09   #4
mopson
Seepferdchen-Schreck
 
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Beiträge: 89
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Mmmmmh, jetzt möchte ich mal kurz in der runde fragen...

Wer muss auf wem aufpassen?
Der Sportler auf den Hund, oder der Hundehalter auf sein Tier?

Stellen wir es doch anders: wenn ein Hund ein Kind angreift, wer ist dann Schuld?
also, sagt man dort doch auch, nimm bitte der Hund an der Leine.

Beispiel Zwei: Die Polizei zu Pferd wird angebellt von einen freilaufenden Hund, Pferde erschrecken und werfen der Polizist aus dem Sattel.
Also hätte das auch vermieden werden können durch die Hunde anzuleinen.

Kann es sein dass Hunde eine Gefahr formen aber nicht angeleint werden müssen?
Bei einem Gespräch mit der Bayer. Polizei bekommt man die Antwort dass es anscheinend eine sehr starke Hundelobby in Bayern gibt. Kann es deswegen sein dass Kinder,Sportler oder anderen angegriffen werden?

Und nein, es sind nicht die Tiere schuld.
mopson no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2011, 11:13   #5
velomox
Mit Stützrädern-Fahrer
 
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Beiträge: 39
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Zitat:
Zitat von mopson Beitrag anzeigen
Mmmmmh, jetzt möchte ich mal kurz in der runde fragen...

...

Und nein, es sind nicht die Tiere schuld.
Hallo @,

das ist m.E. der wichtigste Satz! Solange Menschen ohne jeden (Hunde-)Verstand solche Tiere halten dürfen wird sich daran auch nichts ändern. Nicht an den "Haufen" auf den Spielplätzen und nicht an den (fast) gebissenen Menschen.

Gruß Velomox
velomox no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2011, 11:14   #6
Milorz
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AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Zitat:
Zitat von Powermanpapa Beitrag anzeigen
in meinem Leben bin ich unendliche Male durch Autofahrer lebensgefährlich bedrängt worden, noch nie durch Hunde

Deiner Logik nach, müsste ich nur noch mit Schrot Flinte draussen unterweg sein und jedes mal durch die Heckscheibe schießen
Nein, Powermanpapa, du irrst. Denn es ist doch klar, dass ein Tier, wie es ein Hund zweifelsohne ist, auf einer niedrigeren Stufe steht, als ein Mensch. Würdest Du einen Menschen mit einer Flinte verletzten, so, wie du es schreibst, wirst du als Krimineller verurteilt.

Wenn ich mit meinem Spray einen Köter in Notwehr umpuste, ist das Notwehr. Klar soweit?

Es geht doch um´s Primzip. Und im Prinzip ist ein gesunder Mensch mehr wert als ein böser Hund (Köter).

Von daher kann ich die Bemerkungen Deiner "Hilfs-Sherifs" auch nicht nachvollziehen.

Mit diesem Post ist die Sache für mich erledigt. Von einer Anzeige wegen Beleidigung sehe ich ab...

Milorz
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Alt 17.08.2011, 21:32   #7
Nichhtschwimmer
Nordic Walker-Hinterherhechler
 
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AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

@Milorz
Das wäre Nichtmal Notwehr sondern Sachbeschädigung. In Deutschland zählt ein Tier als Sache. Es beseht nur die Gefahr einer Anzeige wegen Tierquälerei. Du hast aber Recht damit das die Gesundheit eines Menschen immer als höheres Gut angesehen wird. Ich bin bei Hunden auch sehr empfindlich. Ich hab einfach Schiss vor den Viechern. Ich wechsel sogar für ne Fußhupe die Straßenseite. Leider ist das bei einem nicht angeleinten Hund egal. Mir ist mal ein Bernhardiner im Vollsprint hinterher. Das sorgt mal für einen sauberen Puls

MfG Thomas
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Alt 18.08.2011, 07:28   #8
Milorz
Inaktiv oder gelöscht
 
Registriert seit: 07.08.2006
Beiträge: 1.212
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Hallo Thomas,

danke für den Post. Man hatte mich, weil ich den Menschen über den Hund stelle, grob zusammengefasst, als Hohlkopf bezeichnet. Überdies wurde die Ansicht, von wegen Abwehr von Hundeattacken, als "gequirrlte Scheiße" bezeichnet.

Damals war ich relativ neu hier im Forum. Von einem erfahrenen Fori hätte ich schon etwas mehr Fingerspitzengefühl erwartet, zumal eine Attacke eines Hundes unangenehm ist und die Abwehr derselben, mit Konsequenzen für den Hund, legal ist.


Eine Anzeige wegen Tierquälerei bekommt man nicht (schon eher wegen einem Anti-Grizzly-Spray aus Alaska). Ein Polizeibeamter meinte mir gegenüber glasklar und knallhart, dass wenn ein Hund unerlaubt, also gegen meinen Willen, näher als 1m herankommt, Selbstverteidigung erlaubt ist. Wenn ich zufällig ein Taschenmesser dabei habe und damit das Tier verletze ist das auch rechtens. Ganz im Gegenteil liegt es vielmehr an mir, den Hundehalter anzuzeigen, wenn er seinen Hund auf mich loslässt.

"Der will ja nur spielen...".

*edit: und nein, ich bin kein Hundehasser. Ich mag Tiere sehr gerne. Aber deswegen muss ich mich ja wohl nicht anspringen und beißen lassen, oder?

Gruss,
Michael
Milorz no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2011, 12:39   #9
Neoprenmiteingriff
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Benutzerbild von Neoprenmiteingriff
 
Registriert seit: 09.08.2008
Ort: Kölle
Beiträge: 633
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Nach einer Beissattacke eines Hundes in meinen wohlgeformten Oberschenkel und den damit verbundenen Schmerzen etc habe ich jetzt einen kleinen Pfefferspray immer(!) dabei. Nur nicht im Wettkampf. Der Hund mag im Zweifel nichts dafür können, doch meine Gesundheut stelle ich über jedes Tier. Ausserdem ist das Zeug biologisch abbaubar.

Da Problem sehe ich bei den Hundehaltern; die Profis halten den Hund fest und geben die Komandos....ohne Probleme.
__________________
Och nö, jetzt nicht noch Laufen!
Neoprenmiteingriff no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2011, 13:11   #10
schmiddi_LL
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Registriert seit: 03.06.2009
Beiträge: 519
AW: Angriffslustige Waldbewohner, Hunde und andere tierische Mitsportler

Die Profis müssen den Hund nicht festhalten
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