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| Langdistanz und halbe Sachen Alles zur Ironman- und Ironman 70.3 Weltserie, den Hawaii-Qualifikationsrennen in Frankfurt am Main, Österreich, Schweiz und Europa, sowie der Half-Challenge und Challenge Serie mit den Rennen in Roth und Co. |
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| | #1 |
| Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts Registriert seit: 24.09.2008 Ort: Andechs (Oberbayern)
Beiträge: 374
| Ironman 70.3 Pescara Hallo zusammen, 4 Tage vor dem Wettkampf und es gibt noch keinen thread zu dem Ding? Naja, denn. Am Sonntag gibts also den IM 70.3 in Italien, in Pescara und das Ding hat einige Besonderheiten, die mir jetzt erst aufgefallen sind. 1. Schwimmen im Salzwasser - das war mir klar, darum mach ich den ja auch. Aber ist die Tide ein Grund für Punkt 2?!? 2. Start um 12.20h mittags. Was soll das bitte? In St Pölten hab ich mal gehört, daß alle IM um 07.00h starten müssen, sozusagen als Sonderregel Ironman. Und nun soll es in Pescara erst um 12.20h sein? Konsequenzen: Ich brauch eine weitere Übernachtung und es wird wohl recht warm werden. Trotzdem ist der Bike Checkin am Samstag und mindestens von 10-12h am So steht mein Rad mit 8bar in der Sonne. Ist das schlau? 3. Slotvergabe bis Mitternacht - siehe Punkt 2. Da penn ich wohl auf der Siegerehrung ein, das ist durchaus möglich. 4. Die schreiben, man muß Mitglied in einem italienischen Verein sein, sonst müsse man aus versicherungstechnischen Gründen 30€ Vereinsbeitrag für irgendnen Verein zahlen - zählt mein DTU - Startpaß da auf einmal nicht mehr? Hat überhaupt schon jemand einen Wettkampf in Italien gemacht? Es sind übrigends nur wenige Deutsche am Start. Ich hab nun ja schon einige Länderpunkte gesammelt, aber so komisch war das vorab noch nie. Selbst in Chile kam die Orga besser und verständlicher rüber. Oder mach ich mir da zuviele Gedanken? Hat überhaupt schon jemand Erfahrung mit Wettkämpfen in Italien? Event Schedule | Ironman 70.3 Italy So, ich heiz da jetzt mal kurz runter, sind ja doch ein par Stunden.
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| | #2 | ||
| Leihfahrradfahrer lass ich links liegen Registriert seit: 04.02.2011 Ort: München
Beiträge: 159
| AW: Ironman 70.3 Pescara Zitat:
Dein Rad wird ja auch von 12: xx bis 15: xx in der Sonne sein und du wirst sogar noch drauf sitzen. Wenn du dir damit unsicher bist machst du eben nur 7,8bar rein. Aber bei 8,0bar dürftest du so oder keine Probleme haben. Und Slotvergabe ist überall beim 70.3 erst abends. Ob 20 oder 22h macht doch auch keinen Unterschied mehr, oder? Zitat:
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| | #3 |
| Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts Registriert seit: 24.09.2008 Ort: Andechs (Oberbayern)
Beiträge: 374
| AW: Ironman 70.3 Pescara Naja gut, die Reifen haben in der Sonne im Stand ne andere Belastung als während der Fahrt, das sollte eigentlich bekannt sein. Und das ist ja auch die Gefahr. Und das andere ist halt, daß ich bei den anderen Rennen eigentlich immer am selben Abend nach Hause fuhr, und das fällt diesmal halt flach. Das macht es einfach nur wieder teuerer. Aber nun schaun mer mal.
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| | #4 |
| Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig... Registriert seit: 05.08.2007 Ort: Grossraum Hannover Alter: 44
Beiträge: 980
| AW: Ironman 70.3 Pescara Ich würde vermuten, das sie somit verhindern wollen, das man den Lauf in der vollen Mittagssonne machen müsste. |
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| | #5 |
| Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts Registriert seit: 24.09.2008 Ort: Andechs (Oberbayern)
Beiträge: 374
| AW: Ironman 70.3 Pescara So, das Ding ist Geschichte. War ein cooler Wettkampf mit einigen Besonderheiten. Das Schwimmen fand bei Hochwasser statt, so daß einen Tag vor dem Start noch mal die Schwimmstrecke aus Sicherheitsgründen geändert wurde. Im Wasser war es dann wellig und ich war langsam. Wär ich dann noch von Anfang an richtig geschwommen, wärs noch schneller gewesen, aber sei es drum. Salzwasserschwimmen ist aber cool, das wollt ich ja auch so. Die Radstrecke war ein Traum. Ok, der Belag war ne Katastrophe, aber die Berge kamen mir schon sehr entgegen. Durch die schwache Schwimmzeit war ich ganz hinten im Feld, hatte eh die letzte Startwelle vor den Staffeln und dann "durfte" ich einmal quer durchs Feld fahren. Genial motivierend, ich dachte immer, Italiener könnten radfahren, aber die hab ich alle stehen gelassen, bergauf und bergab. Und ja, da gab es schon einige Stürze - warum auch immer. Im Einzelzeitfahren verstehe ich das einfach nicht. 30er Schnitt im GA 2 Pulsbereich bedeutete 1. Drittel in der AK, da fuhren viele langsamer als anderswo. Bei den Pros haben Sundberg 12, Cigana 13 Minuten gegenüber Sankt Pölten verloren, bei mir waren es 19 (!). Man konnte aber den gesamten Wettkampf gut auf dem RR fahren, das war wohl genau die Schwelle, ab der sich das TT lohnen würde. Laufen war dann am Spätnachmittag in der Stadt und damit manchmal schon schattig, aber nicht kalt. Die Strecke war auch nicht übervoll und ich kam nach der Aufholjagd noch im ersten Drittel der AK an, das war ok. Organisiert wurde der Wettkampf von den Deutschen, die auch Wiesbaden und Frankfurt machen. Auch die Kampfrichter kamen aus Deutschland. Es gab auf dem Rad praktisch kein Windschattenfahren, das was ich gesehen hab, war wohl das sauberste, seitdem ich MDot mache. Großes Lob an die KaRis! Die Wechselzone war eng, aber ok. Es gab keine Beutel wie in Sankt Pölten, sondern eine Schale, in der alles reinmußte. War aber ok, weil man im Einteiler alles machen konnte und keine Regenjacke oder ähnliches brauchte. Pasta Party war dagegen ernüchternd. Italien - da muß es gute Pasta geben, das kann doch nicht wahr sein. Dazu keine Massage und kein Erdinger Alkoholfrei. Überhaupt war der Athletes Garden eher sparsam. Hmmm. Siegerehrung und Wettkampfbesprechung waren open Air, alles in der Innenstadt und am Strand. Das war cool. Es wurde auch von der Bevölkerung einigermaßen akzeptiert, die hatten schon Respekt vor den Athleten. Einige mußten dann mit dem Auto auf die Laufstrecke fahren, das war nicht so schlau - aber die kamen da echt irgendwie durch. Waren aber wenige, vielleicht so 10 insgesamt. Alles in allem war es ein guter und fairer Wettkampf, bei dem man aber beim ersten Mal keine Bestzeiten erwarten kann.
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| | #6 |
| Nur-mal-kurz-Reingucker Registriert seit: 18.05.2010 Ort: München Alter: 51
Beiträge: 1
| AW: Ironman 70.3 Pescara Erst einmal Glückwunsch zu Pescara 70.3. Nun mehr Geschichte. Im Land der Wohnmobilisten habe ich mir gesagt, fahre ich einfach mal mit dem Womo nach Pescara und hänge noch ein paar Tage Urlaub hinten dran. Die Anreise war beschwerlich und lang.Freitag nach der Arbeit ab zum " geliebten" Wettkampf, um hoffentlich rechtzeitig am Samstag um 18.00 Uhr da zu sein. In Pescara habe ich vergeblich nach einem Hinweis gesucht, in welche Richtung ich jetzt fahren muss. "Rush hour", Samstag nachmittag in Italien, eine Stunde geirrt und dann verzweifelt gegen 18.30 endlich ein paar Athleten gefunden. Gott sei Dank war die Organisation so nett, alles bis 20.00 Uhr abzuwickeln, denn mein Womo stand ca 3 km entfernt von der Registrierung entfernt. Es war und ist mir bis heute unklar, warum man sich bis Samstag anmelden muss, wenn der Wettkampf erst nächsten Tag um 12.20 Uhr startet?. Naja. Auch auf meine Frage, wo man sich mit seinem Wohnmobil hinstellen darf, das ist nebenbei in Rapperswill echt gut organisiert, wurde mir der Hauptbahnhof empfohlen, für 3,50€. Dabei wurde in der Marina, am Hafen eine kleine Station für Wohnmobilisten organisiert, den leider nur niemand kannte. Zum Wettkampf. Massenstart für Profi`s, Frauen und jenseits 50. Wenn man eine gewisse Altersgruppe erreicht hat, ist nicht so mein Ding. Also musste man sich etwas zurück halten um der "Nähe" im Wasser etwas aus dem Wege zu gehen. Das kostet Schwimmminuten. Auch die Flut und die Wellen beim aufgewühlten Wasser sind ein nicht zu unterschätzender Faktor. Aber Salzwassser mit den Temperaturen war ein tolles Gefühl ! Von der Radstrecke habe ich nicht viel mitbekommen. Die Strassen haben nicht unser deutsches Niveau. Die Berge haben es in sich. Aber ok. Die Versorgung bei km 30 und 60 fand ich nicht ausreichend. Zumal ich den Versorgungsriegel verloren habe und nicht zurück wollte... Das Laufen war schön. Aber wer wie mein Vorredner von abgesperrten Strecken ausgeht, der sollte sich Pescara doch mal näher anschauen. Aber es war das erste Mal, und es ist einfacher sich zu verbessern, als gleich alles perfekt zu machen. Die Kampfrichter kann ich ebenfalls nur positiv erwähnen. Windschattenfahren wurde wirklich kontrolliert und für italienische Verhältnisse doch eine gelungene Veranstaltung. Ich bin nach dem Wettkampf gleich weiter gefahren. Und wenn man sich noch ein paar Tage Urlaub gönnt ist es eine wunderschöne Region, es gibt viel zu entdecken und wer möchte , sollte sich mal das Naturschutzgebiet Gargano und seine Berge näher ansehen. Aber nur fürs Wochenende ist die Strecke zu weit entfernt.. |
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