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| Ernährung Alles zur sportlichen oder allgemeinen Ernährung. |
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| | #11 |
| Mit Stützrädern-Fahrer Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 34
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Ich denke mit ein paar Tagen Pause kannst du auf keinen Fall was falsch machen. Alles was hier geschrieben wurde, klingt richtig. Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit außer Übertraining. Bei mir sind die Symptome identisch, wenn ich gerade irgendeine Erkältung oder ähnliches ausbrüte. Ein paar Tage weiß ich gar nicht, was mit mir los ist und plötzlich bin ich krank - was wohl dann auch des Rätsels Lösung war. Deshalb rate ich zur Pause. Im Zweifelsfall ist die sowohl bei Übertraining als auch bei sich ankündigender Erkrankung angebracht. |
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| | #12 |
| Mod, die rechte und linke Hand vom Chef Registriert seit: 21.05.2002 Ort: Neubrandenburg Alter: 40
Beiträge: 6.138
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie .....bei andauernder müdigkeit, lustlosigkeit usw sollte man auch immer pfeiffersches drüsenfieber im auge behalten. sprich mal ein blutbild machen lassen und auf EBV untersuchen lassen..... |
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| | #13 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Also liebe Leute, ich kann hier aus zeitlichen Gründen nicht alle Beiträge lesen, aber ich habe mich in dieser Saison und auch in der Saison davor abgeschossen. Unbefriedigende Finishs, anschließend weiter und weiter versucht, bis ich irgendwann vom Arzt die Pause verschrieben bekam. Zur Belastung kommt nicht nur die rein physische Belastung, sondern auch die psychische z.B. durch Anstrengung im Beruf oder Privatleben hinzu, die man ernst nehmen muss. Man sollte nie über eine längere Zeit so trainieren, dass man sich völlig erschöpft fühlt. Nach einer einzelnen Trainingseinheit oder sogar nach einem ganzen Trainingslager ist das OK, aber man kann sich den gesamten Sport ruinieren, wenn man nicht zwischendurch wirklich mal PAUSIERT!!! Die trainingsphysiologischen Zusammenhänge habe ich erst jetzt verstanden, lange nachdem alles zu spät ist. Man erleidet irreversible Muskelschäden im Gewebe, wenn man immer und immer ehrgeizig weitermacht, und man kann sogar seinen Herzmuskel kaputtmachen. Und das ist für Langsdistanztriathleten kein Ammenmärchen! Diese Schäden kann man nicht mit Ruhepuls oder Wettkampfleistungen messen, sondern nur mit dem eigenen Gefühl. Selbst Profiathleten wissen oft nicht, wann Schluss ist. Und Schluss ist Schluss, also wirklich mal eine Woche oder mehrere Wochen gar nichts tun!!! Dein Körper wird's Dir danken! Ein Vereinskollege von mir hat es wunderbar vorgemacht. Er wartet nach dem IM Austia nun schon seit einem Jahr auf ein Spenderherz und hat durch seine häufige Krankheit seinen Job verloren. An einen weiteren Wettkampf lebenslang nicht mehr zu denken, und er ist Mitte Dreißig. |
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| | #14 |
| Jedermännchen Registriert seit: 23.04.2010 Alter: 22
Beiträge: 308
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Die psychologische Komponente ist glaub ich nicht zu unterschätzen. Nicht nur "anima sana in corpore sano" sondern auch andersrum. Wenn man sich schon zum Training quälen muss und im Kopf eine "anti Haltung" hat kann das keine guten Auswirkungen haben. Der Weg eines jeden Triathleten/in sollte einmal jährlich zum Kardiologen führen, das schützt nicht vor allem, aber vor einigem!
__________________ Schmerzen muss man sich verdienen! |
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| | #15 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 17.03.2006 Ort: Süd-Ost-Bayern
Beiträge: 520
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Dass Deine Probleme jetzt in der Pause kommen sind m. E. auch typisch. Kenne in meinem beruflichen Umfeld einige Fälle von Burn-Out und das kam immer in einer Ruhephase raus. Am WE, vorm Urlaub etc. Finde Dein Programm das letzte Jahr auch ziemlich voll. Den Marathon nach einer Langdistanz machen ja viele noch (bei Dir waren es sogar zwei), aber ich denke, das 24 Std Schwimmen war dann wirklich zu viel. Habe einige Bekannte, die sich mit einem 24-Std-Radrennen abgeschossen haben (und die hatten danach Blutwerte wie nach einem Herzinfarkt!!!), so eine Belastung darf man einfach nicht unterschätzen, mit ein paar Std Schlaf nachholen ist es da nicht getan. Ich würde jetzt lieber mal zulange als zu kurz Pause machen. Wann, wenn nicht jetzt? Geh Skifahren oder Kicken, wenn Du Dich unbedingt bewegen willst und versuche es ansonsten mit Wellness, Sauna oder z.B. Yoga - da lernt man wunderbar sich in seinen Körper hineinzufühlen und auf ihn zu hören! |
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| | #16 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 17.05.2009 Ort: bei Regensburg Alter: 35
Beiträge: 97
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Hallo, vielen dank für die Tipps, vor allem aber für die Unterstützung. Die Ur-Ursache ist eindeutig identifiziert: es ist das Herz, und zwar nicht von der medizinische Betrachtungsweise, sondern wirklich eher die Verarbeitung der Gefühlen (ich konnte es noch nicht richtig wahr haben)... die Seele darf durch den Sport oder Arbeit (oder beides) nicht verloren gehen. Das alles so pünktlich zu Weihnachten passieren muß, ist glaube ich ein Segen gewesen. Pausieren ist auch natürlich wichtig, die Pause darf aber nicht nur der Athlet genießen sondern der Umkreis auch (Partner, Kinder). Theoretisch wissen wir es alle, aber praktisch wird zu wenig geübt (so wie viele Trockentrainingseinheiten, die auch keinen Spaß machen). Ich fühle mich zwar körperlich noch schwach, die Stimmung ist aber schon wieder Top und es soll das Wichtigste sein. und für 2012 gibt's auch nur noch eine LD (außer mit viel Glück eine Quali ?) Frohe Weihnachten an Euch allen, Gregu PS: mögliche irreversible Schäden sind mir eigentlich nie durch den Kopf gekommen. Wenn so ein Spruch von Leute kommt, die von unseren Hobby gar keine Ahnung haben, höre ich einfach nicht zu... Danke Betty Boo für den Hinweis, werde ich jetzt da auch besonders aufpassen! |
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| | #17 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 07.10.2009 Ort: Köln
Beiträge: 576
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Hallo Gregu, wenn Du die Probleme noch immer haben solltest, dann lass einen Borreliosetest machen. Bei mir hat sich herausgestellt, dass das sogenannte Überlastungssyndrom ziemlich handfeste medizinische Gründe hatte, und nun hat der Arzt noch weitere Monate verstreichen lassen, ohne die Erkrankung zu behandeln. Man muss in so einem Fall schnell aktiv werden, weil die Heilungschancen mit fortgeschrittenem Verlauf der Erkrankung schwieriger werden. Gruß Betty |
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| | #18 |
| Seepferdchen-Schreck Registriert seit: 17.05.2009 Ort: bei Regensburg Alter: 35
Beiträge: 97
| AW: Übertrainingssymptome / Apathie Hi Betty Boo, scheiß Dings diese Boreliose! und wohne direkt an der dONAU!! und bin nicht einmal FSME geimpft Aber zur Zeit sieht es gut aus, ich sehe eine langsame aber stetige Steigerung der Leistung; der Körper meldet sich nach jedem Bestzeit mit Sehnen und Knochenschmerzen, was denke ich eine Anpassung bedeutet... Viele Grüße, Gregu |
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