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Alt 29.05.2010, 13:38   #1
Hamzta
Jedermännchen
 
Benutzerbild von Hamzta
 
Registriert seit: 11.08.2007
Ort: Rosenheim
Alter: 22
Beiträge: 273
Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

Hi,

ich habe mal gehört, dass man Cola erst möglichst spät trinken sollte und auch nur dann, wenns gar nicht mehr anderst geht? Was ist da dran?

Bei mir ist es so, dass ich dieses ganzen Iso-Drinks relativ schlecht vertrage und überhaupt auch nicht so gerne mag. Cola dagegen vertrage ich immer super. Bin quasi ein kleiner Cola-Suchti.
Mir gehts jetzt erstmal speziell um Kurzdistanz. Wie wäre sich auf dem Rad eine Wasser-Cola Mischung zu machen und dann beim Laufen komplett auf reines Cola umzusteigen? Essen würde ich wie gewohnt nichts. Das würde bedeuten, ich würde mehr trinken (weil ich Cola eben besser vertarge als Iso) und könnte gleichzeitig noch etwas Zucker zuführen (Vorteil gegenüber reinem Wasser).
Denke Langdistanz wäre nochmal ein komplett anderes Thema.

Was meint ihr? Klärt mich auf!
Hamzta no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 14:38   #2
flaix
All-Distance-Finisher
 
Registriert seit: 24.01.2008
Beiträge: 1.703
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

ich vertrage Cola ca. 6 Stunden lang. Dann macht der Magen zu. Also bis Mittelstrecke spricht rein gar nichts gegen Cola wenn 2 Sachen gesichert sind.
1. Du verträgst es generell gut.
2. Du hast deinen Blutzuckerspiegel gefühlsmäßig im Griff und kannst sicherstellen das Du rechtzeitig und wohldosiert nachschüttest.

An Eines trotzdem denken: Die alte Mark Allen Regel von maximal 300 kcal (realsistisch eher 200) umsetzbarer Zufuhr pro Stunde kannst Du auch mit Cola nicht überlisten
flaix no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 18:05   #3
muzze
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Benutzerbild von muzze
 
Registriert seit: 19.01.2009
Ort: NRW
Alter: 25
Beiträge: 405
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

Olaf Sabatschus hat mir erzählt er hätte sein bestes Rennen auf Hawaii (1994 Platz 5) von Anfang bis Ende mit Cola gemacht. Beginnend also nach T1.

Ich denke mal wie bei allen ernährungsstrategien gilt: Ausprobieren!
__________________
RESULTS, NOT REASONS.
another worthless Triathlon Page
muzze no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 19:05   #4
X S 1 C H T
'Norminator' und 'HellOnWheels' Terminierer
 
Benutzerbild von X S 1 C H T
 
Registriert seit: 14.06.2007
Alter: 24
Beiträge: 4.117
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

Ich bin auch Cola-Fan im WK.
__________________
nicolai-baumann.de
X S 1 C H T no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 19:26   #5
speeedo
Im Laufen Pinkler
 
Benutzerbild von speeedo
 
Registriert seit: 24.10.2006
Ort: österreich, bruck/mur
Alter: 32
Beiträge: 1.786
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

da ich diverse isotonische getränke nicht vertrage, nehme ich bei jedem wettkampf, wenn es angeboten wird ausschliesslich cola - mit reichlich wasser runtergespült.
__________________
wolfganggraf.blogspot.com
speeedo no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 19:27   #6
Tricody
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Registriert seit: 24.04.2005
Alter: 26
Beiträge: 628
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

Kenne auch diverse Radsportler, die Cola im WK trinken. Ich selbst vertrage Cola im WK gar nicht, dafür bin ich riesen Fan von Energy-Drinks, die geben mir sofort nen Schub und den Geschmack liebe ich auch über alles.
Tricody no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 19:40   #7
Yves
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Benutzerbild von Yves
 
Registriert seit: 08.08.2008
Ort: Schweiz - Solothurn/Basel
Alter: 24
Beiträge: 612
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

wie macht ihr denn das, schüttelt ihr die Kohlensäure raus und dann das Cola/Energiedrink in die Radflasche?
Yves no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 20:33   #8
su.pa
Vielstarter: Heute Sprint Morgen Mittel?
 
Benutzerbild von su.pa
 
Registriert seit: 17.03.2006
Ort: Süd-Ost-Bayern
Beiträge: 513
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

das Problem ist doch glaube ich, dass Cola nur relativ kurzfristig Energie bereitstellt und man aufpassen muss damit man nicht in den Unterzucker fällt. Man müsste dann wohl immer wieder nachschütten oder erst zum Schluß raus auf Cola umsteigen.
su.pa no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2010, 20:36   #9
ender
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
Benutzerbild von ender
 
Registriert seit: 21.05.2002
Ort: Neubrandenburg
Alter: 40
Beiträge: 5.974
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

wichtig ist halt wirklich nur der regelmäßige nachschub. der zucker der cola wird halt schenll umgesetzt, ist also schnell verfügbar, ist aber eben genauso schnell weg. und der körper richtet sich mit der zeit auf diese schnell verfügbare energiequelle ein.
bei mir persönlich (!) reicht 1 becher cola ca. 15min lang, ich habe also immer zugesehen, bei jedem verpflegungspunkt (also ca. alle 2km) einen becher cola nachzuschütten. dafür brauchte ich dann auch nichts anderes.
das mit den 15min weiß ich deshalb so genau, weil ich ca. bei km 40 immer die letzte cola trinke und dann regelmäßig direkt 5min nachm zieleinlauf n richtigen ausgewachsenen hungerast bekomme.
ender está en línea   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2010, 20:12   #10
Hamzta
Jedermännchen
 
Benutzerbild von Hamzta
 
Registriert seit: 11.08.2007
Ort: Rosenheim
Alter: 22
Beiträge: 273
AW: Was spricht eigentlich gegen Cola im Wettkampf?

Cool, Dann werde ich meine Cola Strategie auf jeden Fall mal versuchen. Im Training klappt's ja ganz gut.

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
wichtig ist halt wirklich nur der regelmäßige nachschub. der zucker der cola wird halt schenll umgesetzt, ist also schnell verfügbar, ist aber eben genauso schnell weg. und der körper richtet sich mit der zeit auf diese schnell verfügbare energiequelle ein.
bei mir persönlich (!) reicht 1 becher cola ca. 15min lang, ich habe also immer zugesehen, bei jedem verpflegungspunkt (also ca. alle 2km) einen becher cola nachzuschütten. dafür brauchte ich dann auch nichts anderes.
das mit den 15min weiß ich deshalb so genau, weil ich ca. bei km 40 immer die letzte cola trinke und dann regelmäßig direkt 5min nachm zieleinlauf n richtigen ausgewachsenen hungerast bekomme.
Ist das der Punkt warum jemand beim Ironman sagt "ich habe schon auf dem Rad mit Cola angefangen" und damit meint, es sei nachteilig? Das heißt ja, wenn ich zu früh auf Cola umsteige hab ich (zumindest auf der Langdistanz) mit der Verplegung Probleme, außer ich trinke wirlich in kurzen Abständen genug davon. Interresant.
Hamzta no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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