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Doping Wo hört Sportnahrung auf und fängt Doping an? Analysen, Erkenntnisse und Diskussionen über dieses Thema finden in diesm Forum ihren Platz.

Umfrageergebnis anzeigen: Sollen Dopingkontrollen bei Nicht-Profis (per Losverfahren) eingeführt werden?
Ja, ich bitte darum. 216 78,83%
Nein, ist nicht nötig. 58 21,17%
Teilnehmer: 274. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 14.10.2010, 17:35   #31
ender
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
Benutzerbild von ender
 
Registriert seit: 21.05.2002
Ort: Neubrandenburg
Alter: 41
Beiträge: 6.584
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

im zusammenhang mit dem threadthema würde mich mal interessieren, wieviel der hier vertretenen amateure bei jedem arztbesuch auf den wada-code hinweisen

ich nicht. wenn ich zum arzt gehe gehts mir in erster linie um meine gesundheit. und wenn ich dann ein medikament verschrieben bekomme, interessiert mich einen sch...... , ob das auf der dopingliste steht oder nicht.
ender está en línea   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 17:44   #32
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

Zitat:
Zitat von snoopy Beitrag anzeigen
Keine Quali ohne mindestens seit einem Jahr im freiwilligen Testpool zu sein. Plus von mir aus 10 Amateure per Los beim Wettkampf testen damit ich auch mal in so ein Reagenzglas pinkeln darf.
genauso muss es sein! wenn es ums geld geht, schafft die dtu eine regelung, dass nur der kohle gewinnen darf, der im testpool ist. aber zu einer WM darf jeder fahren, ggfls. auch ungetestet. das macht keinen sinn.

wer zu einer WM fährt - und das ist etwas besonderes - und sein ausdrückliches bestreben dazu ja auch schon dadurch äussert, dass er an qualifikationswettbewerben teilnimmt, sollte eigentlich in meinen augen sowieso zwingend im testpool sein! ob als pro sozusagen automatisch oder als amateur dann halt freiwillig.

dann regelt sich auch der ganze grütz vonwegen der kosten, weil dafür dann ja eine sondergebühr fällig ist.

damit bezahlen sie das verfahren dann sozusagen selber und es kommt zu keiner weiteren belastung der allgemeinheit. das finde ich fair!

dass das zu einer signifikanten veränderung der quali zeiten führt, glaube ich trotzdem nicht, aus den oben genannten gründen...
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 17:53   #33
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
im zusammenhang mit dem threadthema würde mich mal interessieren, wieviel der hier vertretenen amateure bei jedem arztbesuch auf den wada-code hinweisen

ich nicht. wenn ich zum arzt gehe gehts mir in erster linie um meine gesundheit. und wenn ich dann ein medikament verschrieben bekomme, interessiert mich einen sch...... , ob das auf der dopingliste steht oder nicht.

jaja... da kann man sich ganz böse selber anschmieren, auch mit anderen dingen...

ich glaube kaum, dass die meisten hier willens wären, das alles zu erfüllen und zu befolgen, was man da so an eigenverantwortung und verpflichtungen aufgebrummt bekommt. da ist der arzt und verschriebene medikamente noch das geringste.

und nur so nebenbei... mit dem was man da zu unterschrieben hat, steht der veröffentlichung der ganzen angelegenheit inkl. dem kompletten öffentlichen verriss der eigenen person nichts mehr im wege. prost mahlzeit für den der dann grade fertig studiert hat und nen job sucht. google sei dank!
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2010, 06:51   #34
funsport
Seepferdchen-Schreck
 
Registriert seit: 05.12.2006
Ort: Austria
Beiträge: 88
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

ich bin age grouper und wurde bei einem ironman 70.3 getestet.

eine woche vor dem rennen war ich erkältet und hab mir aus der apotheke was geholt. des öfteren habe ich mir in solchen fällen aspirin complex eingeworfen. dieses steht auf der verbotenen liste. keine ahnung warum und ist mir auch egal, denn wenn ich krank bin nehme ich das, was mir hilft.

natürlich hätte ich mich vorher informieren sollen aber hab ich eben nicht. so, dann wurde ich zur urinabgabe gebeten und anschließend muss man noch ein formular ausfüllen auf dem man auch vermerken kann, welche medikamente man in letzter zeit eingenommen hatte. ist der test dann positiv besteht die möglichkeit zu erklären warum man das medikament welches die verbotene substanz enthält eingenommen hat. hat man dann das medikament vom arzt verschrieben bekommen ist man angeblich aus dem schneider und die sache ist erledigt. so hat man mir das erklärt...
hätte ich dieses complex genommen und wäre positiv getestet geworden, hätte ich keine ärztliche verordnung gehabt da ich nicht wegen jeder kleineren erkältung zum arzt laufe.

phu...grundsätzlich hätte es mir ja egal sein können, da ich ja weiß dass ich nicht dope sondern nur dieses erkältungsmittel schuld am positiven test gewesen wäre und die einnahme sicher keine leistungssteigernde wirkung auf das rennen gehabt hätte, ABER --> ich glaub nicht das es besonders angenehm ist, wenn mein name mit doping in verbindung gebracht worden wäre. sämtliche leistungen bisher wären infrage gestellt worden, und und und...

gott sei dank ist mir diese sache erspart geblieben da ich aus irgend einen grund diesesmal ein anderes nicht auf der verbotenen liste stehendes medikament genommen habe. übrigens hätte ich auch einen slot für die wm in clearwater bekommen den ich aber aus persönlichen gründen sowieso nicht angenommen hätte.
ich mache triathlon, weil es mir spaß macht diese sportarten zu trainieren und auch mich im wettkampf mit anderen zu messen.
funsport no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2010, 09:15   #35
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

Zitat:
Zitat von funsport Beitrag anzeigen
phu...grundsätzlich hätte es mir ja egal sein können, da ich ja weiß dass ich nicht dope sondern nur dieses erkältungsmittel schuld am positiven test gewesen wäre und die einnahme sicher keine leistungssteigernde wirkung auf das rennen gehabt hätte, ABER --> ich glaub nicht das es besonders angenehm ist, wenn mein name mit doping in verbindung gebracht worden wäre. sämtliche leistungen bisher wären infrage gestellt worden, und und und...

.
ich habs ja auch nicht zum spass geschrieben. einen kumpel von mir hat es mal genauso erwischt. und das war definitiv nicht lustig! der hatte übrigens grade fertig studiert und war auf jobsuche. viel spass kann ich da nur sagen in einer zeit, wo personalchefs auch gerne mal nen namen bei google eingeben. es gab in jeder sprache dieser erde unendliche treffer mit einem einzigen bezug.

da war auch wenig mit erklären oder so... ich wusste es sogar vor ihm, als ich nach einer gemeinsamen trainingsausfahrt mal kurz den videotext checkte bzgl. des abendlichen fernsehprogramms. kam direkt auf der startseite, noch bevor sich die post in seinem briefkasten befand. seine reaktion auf meinen spontanen anruf, könnt ihr euch sicher vorstellen.

und hierbei gings noch nichtmal um irgendwelche medikamente und auch nicht um leistungssteigerung. aber das wurde natürlich nicht erwähnt...

dafür zerrissen sich hinterher diverse foren auf übelsten niveau das maul darüber, wie weit der sport gesunken sei, wenn schon in solchen leistungsklassen "eingeworfen wird was geht". auch so einer für die weiter oben genannten 40% derer die alles so unglaublich voll sind. schon klar, dass das so ist... wenn man nicht in der lage ist, sich differenziert mit der materie auseinander zu setzen - was ja auch total bescheuert wäre, weil dann wäre ja der ganze hype vorbei und man müsste sich vom bildzeitungsniveau verabschieden.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2010, 00:34   #36
5Kämpferin
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
Benutzerbild von 5Kämpferin
 
Registriert seit: 09.03.2010
Ort: Erlangen
Alter: 30
Beiträge: 142
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

Genau solche GEschichten sind der Grund, warum ich deshalb extra nochmal zum Arzt bin zwecks Attest. Wenn ich wegen einer positiven Probe (Spray wegen allergischem Asthma) ein Dopingverfahren an den Hals bekomme (was bei den Dorfrennen extrem lächerlich wäre, zumal ich unter fernerliefen auf der Ergebnisliste erscheine ) hab ich aber als Medizinerin einen Ruf zu verlieren und kann im schlimmsten Fall meine Approbation angeben - das sind mir Sprints, OD´s und ein paar Läufe zum Spaß dann doch nicht wert... Und dank Google wird es sicherlich auch jedem Anderen negativ ausgelegt - vorallem beruflich (wie eure GEschichten ja auch zeigen)...
Auch wenn ich es lächerlich finde, so einen Aufriss wegen dem Ganzen zu machen - scheinbar ist es anders legal wirklich nicht machbar...
__________________
*addicted to sports*addicted to music*addicted to...nobody!*
5Kämpferin no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2010, 21:24   #37
mopson
Seepferdchen-Schreck
 
Benutzerbild von mopson
 
Registriert seit: 07.11.2010
Ort: Dachau
Beiträge: 89
AW: Dopingkontrollen bei Nicht-Profis: ja oder nein ?

naja,
trotzdem unterschreibt man bei seine anmeldung dieses papier wo deutlich steht dass man nicht gedopt ist.
wenn man es trotzdem tut, und doping ist alles was auf der liste steht, und das ist noch immer eine holschuld, muss man mit die konsequenzen rechnen.wenn man es trotzdem tut, selber schuld.

Es geht immerhin um die gesundheid der sportler, und jeder der asthma hat und einen ironman schafft, der macht so etwas unter arztliche begleitung oder?
und alles andere sind doch nur ausreden um doch am start zu gehen, doch die quali versuchen zu schaffen und und und...
ich glaube die meiste der sportler vergessen dass dieser sport, so wie eigentlich jeder sport, gemacht ist spass zu verbreiten und der körper gesund zu halten.
alles andere ist sich einfach selber in die tasche lügen...
mopson no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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