Clemens Coenen: Will kein “Papierprofi” sein
Wo liegen Deine Stärken und was ist besonders verbesserungswürdig?
Radfahren geht eigentlich immer gut und für den Marathon habe ich letzten Herbst auf Hawaii auch ein passendes Rezept gefunden. In der Vergangenheit gab es da schon mal Probleme mit der Krafteinteilung und Energieversorgung. Das ist alles effizienter geworden.
Thema Effizienz: Beim Schwimmen fehlen mir knapp zwei Minuten für die erste “Gruppe”. Im Wasser muss ich also noch was machen – auch auf der Langstrecke kann man sich da nicht mehr viel Rückstand leisten.
Du hattest am am letzen Wochenende einen Doppelstart in Hameln und Paderborn, welche Absicht stand dahinter und wie ist es ausgegangen?
Das war ein guter und harter Trainingstag. Koppeltraining unter verschärften Bedingungen!
Das Sprintrennen in Hameln ist traditionell der TV Lemgo Saisonauftakt und Formcheck. Dort geht es immer um Plätze im Bundesligateam (die Serie startet eine Woche später in Gladbeck). Ich wurde dort zweiter hinter meinem stark laufenden Trainingskollegen Flemming Neumann.
Am Nachmittag kam ich dann der Einladung der Paderborner Veranstalter nach. Man suchte in dem kleinen Topfeld (unter anderem Daniel Unger und Jan Frodeno waren ja am Start) noch einen Starter aus der Region. Die Gelegenheit mit einem Olympiasieger zusammen zu starten, kommt ja auch nicht so oft für mich. Das wollte ich mir gerne “live” anschauen.
Wenn ein mittelmäßiger Schwimmer, wie ich, allerdings in einem ITU-Weltcupfeld startet, ist schnell klar wer nach 500 Metern das Becken als letzter verlässt…
Aber Triathlon ist halt erst an der Ziellinie vorbei und ich wurde noch 16. von 29. Startern. Also mit der Radleistung bin ich sehr zufrieden, der Rest wird mit ein wenig Erholung auch noch stabil.



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