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Clemens Coenen im Interview:
Nach Verletzung noch rechtzeitig fit geworden für Roth

8. Juli 2011 von Meike Maurer

Vor einigen Wochen hatte Clemens Coenen bei einem Radsturz die Hand gebrochen, einen Tag vor Roth gibt er sich aber dennoch zuversichtlich und denkt, dass seine Form passt. triathlon.de hat mit dem 33-jährigen über seine Rennstrategie für den Challenge Roth gesprochen.


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Glückwunsch zum 2. Platz beim Rothsee-Triathlon. Wie fit bist du schon wieder für die Challenge Roth, nachdem du dir Mitte Mai den Mittelhandknochen gebrochen hast?

Rothsee war ein Trainingsrennen zum Abschluss von ein paar anstrengenden Tagen auf der Challenge Strecke. Auf dem Rad war ich etwas müde und konnte dem “Helldrive” nicht folgen. Vom Schwimmen war ich sehr positiv überrascht. Da habe ich meinen Rückstand durch die Verletzung (4 Wochen ohne Schwimmtraining) fast aufgearbeitet. Das Gefühl im Wasser wird von Einheit zu Einheit besser. Im Grunde muss die Form jetzt aber auch stehen. Das wichtigste: Ich freu mich aufs Rennen mehr denn je.

Wie sieht nach dieser Vorgeschichte  deine Rennstrategie für den 10.7 aus?

Strategie? Möglichst wenig falsch machen … Ich muss mal sehen, wie und mit wem ich aus dem Wasser komme. Kann sein, dass ich es wie immer in die 49/50min Gruppe schaffe, aber 52 min könnten auch passieren. Die Schwimmform ist etwas wackelig nach dem Unfall. Von wilden Mitfahraktionen will ich mal Abstand nehmen und mehr mein eigenes Tempo fahren. Lieber als neunter vom Rad und weiter vorlaufen anstatt als fünfter vom Rad und dann 18. werden.

Wie lautet dein persönliches Ziel?

Ich weiß nach drei Starts hier, dass ich auf dem Kurs eine 8:15h plus/minus schaffen kann. Soviel zu den Zeiten in einer Freiluftsportart. Eine gute Top10-Platzierung ist mein Ziel. Also nicht unbedingt 10. Werden. Ansonsten bin ich da für alles “einstellige” offen J.

Wie oft warst du in Roth schon am Start? Auf was freust du dich am meisten?

Seit 2004 bin ich immer in Roth. Das jetzt wird mein vierter Einzelstart. Sonst war ich Staffelschwimmer oder habe meine Frau angefeuert.

Roth ist für uns immer ein Familienwettkampf, da meine Frau und mein Sohn auch mit an der Strecke sind.

Wie sehen die letzten Tage vor Roth bei dir aus?

Ausruhen, aber gleichzeitig vorbereiten und Spannung aufbauen bei unserer Gastfamilie in Allersberg. Es gibt noch ein paar Medien- und Orgatermine und einen Besuch auf der Expo, so daß es nicht langweilig wird bis zum Start.

Wie sieht nach Roth die weitere Saisonplanung aus?

Nach einer kleinen Erholungsphase steht eventuell ein regionales Rennen an und ein Start als Radfahrer in Wiesbaden in der “Team Bärenherz”-Staffel von Langstreckenschwimmer Alex Studzinski. Im September dann die Langdistanz DM in Köln und als Abschluss plane ich mit der ITU WM in Las Vegas im November. Der Challenge Capetown wäre eine Alternative.

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