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Claudia Webers Blog Nr. 7: Der Pannenteufel

Thomas Wenning, einmaligNoch acht Wochen bis zu meinem großem Tag, dem Ironman Wiesbaden 70.3, was liegt da näher sich vorher mal die Wettkampfstrecke anzuschauen. Das Pfingstwochenende kam da wie gelegen, rund 2,5 Stunden Anfahrt von zu Hause bis zum Hotel in der Nähe des Raunheimer Waldsees, wo der Schwimmstart sein wird. In den vergangen Wochen war die Diskussion immer noch, ob nicht vielleicht im Hafen von Wiesbaden geschwommen wird, aber die endgültige Entscheidung fiel vor gut zwei Wochen für den Raunheimer See. Am Pfingstsamstag stand dann ersteinmal die 90 Kilometer Originalstrecke auf dem Programm. Vom Waldsee ging es durch Raunheim in Richtung Wiesbaden, die Strecke hatte ich mir vorher ausgedruckt, mein Freund begleitete mich mit dem Auto und ich konnte mich ganz auf die Radstrecke konzentrieren.

Plattfuß bei Kilometer 20

Na ja, Gedanken gingen mir durch den Kopf, was denn passiert, wenn ich mal wieder einen platten Reifen habe. Bei meinem Triathlondebüt in Hamburg im letzten Jahr hatte ich gleich zwei Plattfüße auf der 20 Kilometerstrecke. Kaum hatte ich auch nur dran gedacht, macht es zisch und so ein Mist, da war er wieder, der Pannenteufel bei Kilometer 20. Letztens erst hatte ich noch bei einem Radkollegen das Schlauchwechseln geübt und jetzt konnte ich es auch vernünftig anwenden. Hinterrad raus, Schlauch entnehmen, neuen Schlauch rein, per Druckluftkartusche 4 Bar drauf und den Rest mit der großen Luftpumpe aus dem Begleitfahrzeug und weiter ging es die Hügel hinauf.

Thomas Wenning, einmalig

Pannenteufel Nummer zwei

Vom Wetter her hatte ich den wärmsten Tag mit über 30° Grad erwischt und so war trinken sehr wichtig. Ich hatte mir morgens meine vier Radflaschen mit Maltodextrin und Amsport Energy Competition Gel zusammengemixt, die Mischung ist schon seit meiner Ultralaufzeit mehr als erprobt. Dann passierte es bei Kilometer 40, gerade als ich an Wiesbaden vorbei gefahren war und der Aufstieg zum Taunus auf der B417 begann. Das mir bekannte Geräusch war wieder da und was soll ich sagen, wieder ein platter Reifen am Hinterrad. Per Telefon schnell meinen Freund im Begleitauto angerufen, der bereits in Engenhahn bei Kilometer 50 wartete, dann stellten wir fest, dass ich keinen weiteren Schlauch eingepackt hatte. Also das Rad ins Auto und zurück in Richtung Hotel nach Rüsselsheim, unterwegs konnten wir noch zwei neue Schläuche bei einem Radgeschäft kaufen und so wollte ich die Tour am Sonntag fortsetzen.

Früher Start in den Tag

Thomas Wenning, einmaligAm Sonntag morgen klingelte der Wecker bereist um 6:00 Uhr, da ein Schwimmtraining im Raunheimer See, sowie die restliche Radstrecke und die Fahrt nach Hause auf dem Programm standen. Schnell den defekten Schlauch ersetzt und ab ging es zum Schwimmen in den Waldsee. So früh am morgen war noch nicht so viel los und ich konnte mir einen Eindruck von der Ironman Schwimmstrecke verschaffen. Mit Neoprenanzug ging es in das 21 Grad warme Wasser und ich schwamm einen kleinen Teil der Strecke ab. Gegen 9:00 Uhr strömten schon viele Badegäste in Richtung Waldsee und ich packte die Sachen ein, um den zweiten Teil der Radstrecke abzufahren.

Vier Ersatzschläuche im Gepäck

In den nächsten Wochen geht es noch mindestens zwei Mal nach Wiesbaden, um die Strecke noch besser kennen zu lernen, aber diesmal mit mindestens vier Ersatzschläuchen. Als weitere Trainingswettkämpfe folgen jetzt noch über die Olympische Distanz der Mittelmosel Triathlon, sowie der Harz Triathlon im Juli.

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Fotos: Thomas Wenning

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