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Christians Blog: Vom Chefredakteur zum Sub10 Ironman

19. November 2017 von Christian Friedrich

jakob kjeldsen, frei  Kopenhagen, 19. November 2017 – Der eine oder andere kann sich vielleicht noch erinnern. Bis vor einigen Jahren hat hier bei triathlon.de ein Chefredakteur namens Christian Friedrich gearbeitet. Christian ist vor einigen Jahren nach Dänemark ausgewandert und hat dort seine Familie gegründet. Wie es Christian in den letzten Jahren ergangen ist und was er jetzt so treibt, erfahrt ihr in seinem neuen, wöchentlichen Blog.


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Start in mein Ironman Training

Das Training für die Triathlonsaison 2018 ist im vollem Gange und ich bin natürlich auch dabei. Wenn auch viel früher als die Jahre zuvor, als ich mich meistens erst nach Weihnachten oder noch viel später strukturiert dem Training widmete. Okay, vielleicht sollte ich mich noch kurz vorstellen. Ich bin der Christian und mache Triathlon seit 2004. Und bis auf 2013 (Geburt Sohn Nummer 1) und 2015 (Geburt Sohn Nummer 2) stand immer eine Langdistanz auf dem Plan.

Ich würde mir gerne endlich mal diese Quali holen

Aber dieses Jahr soll beziehungsweise gehe ich die Sache zum einen wieder früher an und auch gleich noch strukturierter. Ich investiere etwa 100 Euro in den monatlichen Trainingsplan und hab mir ausgerechnet das ich mit 10-12 Stunden Training endlich mal auf eine wieder schnelle Ironmanendzeit kommen kann. 9:27 Stunden sind zu schlagen, die ich 2008 in Frankfurt mit ausgezeichneten Beinen und auch 10 Jahre jünger brauchte. Mittlerweile bin ich 43, und übrigens im Durchschnittsalter eines Ironman Hawaii Teilnehmers, und würde mir gerne endlich mal diese Quali holen. Ob es 2018 beim Ironman in Hamburg soweit ist, weiss ich in 10 Monaten.

Vom Minimaltrainierer zum planvollen Training

Christian Friedrich, freiWobei ich mir dieses Jahr wirklich einige Gedanken im Vorhinein gemacht habe. Die Jahre zuvor war ich wirklich eher der Minimaltrainierer. Da wurde dann bis Anfang April nur täglich an die Arbeit mit dem Rad gefahren (2 x 10 Kilometer) und vielleicht mal 30 Kilometer gelaufen Geschwommen dann vielleicht mal zwei Monate vor dem ersten Wettkampf, der oftmals im Mai lag. In der wärmeren Trainingsperiode, genannt Sommer, kamen dann schon einige Trainingsfahrten mit dem Triathlonfahrrad hinzu, aber hier sprechen wir von Einheiten zwischen 1,5 und 3 Stunden. Meistens dann auch nur reine Intervalleinheiten. Damit kam ich dann auf 4:48 Stunden bei einer durchschnittlichen Halbdistanz oder auf 10:13 (Roth 2016) und 10:24 (Ironman Kopenhagen 2017). An sich keine schlechten Zeiten aber nicht das was ich mir erwünscht hatte. Aber wünschen ist genau das Problem :-)

jakob kjeldsen, freiZielzeit 9:20 h

Deswegen wollte ich für die neue Saison mal wieder richtig planen und musste für mich erkennen, das ein schnelles Ironmanprojekt (wir sprechen halt von 9:20 – 9:30 Gesamtzeit) einige Opfer fordert. Was geht also bei mir, der vielleicht ein klein wenig Talent zum Schwimmen mitbringt, aber ansonsten eher alles zwar kann, aber nur nichts richtig. Wichtig: Die Familie darf nicht zu kurz kommen und vor allem meine Kinder und meine Frau sollen nicht zu den Opfern meines Trainings zählen. Aber die Vorzeichen stehen gut und die ersten zwei Trainingswochen haben gut funktioniert ohne das ich im Freizeitstress stecke.

Sehr speziell für mich war auf jeden Fall mein Training am Wochenende. Am Samstag waren um 6:20 Uhr bereits 90 Minuten Rollentraining erledigt und Sonntag morgen waren 80 Minuten Laufen noch vor 7 Uhr abgespult. Wenn das mal gut geht.

Gute Bedingungen machen das Training leichter

Allerdings hab ich auch gute Bedingungen. Meine Arbeit beginnt sehr früh und endet früh (meistens jedenfalls). Ich habe mehrere Schwimmbäder, genauer gesagt vier, im Umkreis von 1 bis 5 Kilometern, einen Rollentrainer, den ich auch nutzen kann wenn die Kinder schlafen und zudem gute Lauf- und auch Radbedingungen. Achse, ich wohne übrigens in Kopenhagen und Kopenhagen liegt in Dänemark. In der Stadt des Fahrrades.

Ich gebe zu, das waren jetzt viele unterschiedliche Informationen, aber ein Anfang ist gemacht.

Bis nächste Woche
Euer Christian

Fotos: Jakob Kjeldsen, Christian Friedrich

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