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Chris McCormack:
Medienshow oder ernsthaftes sportliches Ziel?

14. Juni 2011 von Meike Maurer

Im Februar verkündete der amtierende Ironman Weltmeister Chris McCormack, dass sein nächstes sportliches Ziel nicht die Titelverteidigung in Kona sei, sondern er sich für die Olympischen Spiele in London 2012 versuchen wolle zu qualifizieren. Am kommenden Samstag ist es nun soweit, Macca soll in Kitzbühel seine Weltcup-Premiere 2011 geben.


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Stand der Dinge: Was ist seit der Ankündigung passiert?

Die Saison 2011 lief für den Australier bisher alles andere als überzeugend. Im Frühjahr plagten in Verletzungssorgen – weder beim Internationalen Abu Dhabi Triathlon noch beim 70.3 Ironman in Puerto Rico sah der 38-jährige die Ziellinie, sondern stieg beide Male auf der Laufstrecke mit Wadenproblemen aus.

Auch den geplanten Start beim ersten Triathlon-Weltcup, der Dextro Enegy Serie am 10. April in seiner Heimat Sydney, musste McCormack wegen eben diesen Wadenprobleme absagen.

Hingegen einem Start mit resultierendem Sieg am 2. April beim TriStar Nevis über die Distanzen 1-100-10 km stand nichts im Wege.

Es folgte Mitte April ein sechster Platz beim TriStar auf Mallorca und erst kürzlich – am ersten Juniwochenende – der Sieg über die Langdistanz bei der Premiere des Challenge-Rennens im australischen Cairns.

Ein spezifische Kurzdistanz-Vorbereitung sieht vermutlich anders aus.

McCormack in Europa

Seit dem Wochenende ist Macca in Europa. Auf Facebook und Twitter ist zu lesen, dass der Australier am Genfer See sein Quartier aufgeschlagen hat. Zwischen Cairns und der Schweiz war Macca allerdings noch schnell in New York, um sein neues Buch „I`m here to win“ zu promoten, ein Fotoshooting für seinen Sponser Clifbar zu machen und um bei einem Sprinttriathlon am Lake Sebago eine wenig Geschwindigkeit für das anstehende ITU-Rennen in Kitzbühel aufzunehmen.

Es ist also wirklich spannend, wie ausgeruht der 38-jährige in Kitzbühel erscheinen wird.

Fakt ist: Macca hat derzeit noch keinen einzigen ITU-Punkt gesammelt und nur drei Australier können sich für die Olympischen Spiele in London qualifizieren. Wer sich im Weltcup auskennt weiß, dass die Australier unter anderem mit Courtney Atkinson, Brad Kahlefeldt und Brendan Sexton wirklich gute und erfahrene Weltcup-Starter haben, gegen die Macca sich behaupten muss.


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