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Julia Gajer – mit Selbstvertrauen nach Roth

Challenge Roth Special 2012:
Julia Gajer – mit Selbstvertrauen nach Roth

28. Juni 2012 von Christine Waitz

Foto: Helmut Grammer frei Julia Gaier hat in diesem Jahr einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. Nicht nur überzeugte sie durch außerordentliche Konstanz in ihren Rennen, auch lieferte sie alle Rennen auf höchstem Niveau ab und konnte Größen wie Caroline Steffen, Natascha Badmann und nicht zu vergessen die direkte Konkurrentin des kommenden Wochenendes Sonja Tajsich stehen lassen. Wie sie mit dieser Erfolgswelle und dem resultierenden Druck umgeht und was sie sich vom Challenge Roth erwartet, das lest ihr hier.


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Die letzten Wettkämpfe sind für dich ja scheinbar perfekt verlaufen – Siege in St. Pölten, beim Challenge Kraichgau, in Erding. Wie sicher geht man da ins Rennen? Oder gibt es trotzdem Dinge, die einem Nervenflattern bereiten?

Ich reise mit einer Menge Selbstvertrauen nach Roth, mein Start in die Saison verlief mehr als perfekt. Trotzdem werde ich hier erst meine 2. Langdistanz überhaupt bestreiten. Ich verfüge daher nicht über Erfahrungen aus vielen Rennen.

Du hast letztes Jahr in Roth deine erste Langdistanz bestritten. Welchen Tipp im Vorfeld fandest du am hilfreichsten?

Nicole Leder sagte zu mir: „Sei geduldig, auf einer Langdistanz kann viel passieren, vor allem auf den letzten 15 Kilometern des Marathons!“ Daran habe ich während des Wettkampfes immer wieder gedacht und mein Rennen durchgezogen. Auch in diesem Jahr im Kraichgau war dieser Tipp im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.

Foto: triathlon.de frei
Julia Gajer siegt in Erding

Wenn ich an das Rennen zurück denke, kommen mir vor allem immer wieder die vielen Zuschauer und Fans an der Laufstrecke am Kanal in den Sinn, die mich wie die Wahnsinnigen angefeuert und nach vorn geschrieen haben. Mit dieser Unterstützung war es mir möglich noch auf Platz 2 zu laufen.

Gibt es einen Streckenabschnitt, den du gar nicht leiden kannst?

Die Strecke ist einfach wunderschön, ich freue mich auf jeden Abschnitt. Ein bisschen Bammel habe ich vor dem Schwimmstart, da ging es im letzten Jahr etwas ruppig zu, worauf ich nicht wirklich gefasst war.

Welche Konkurrentinnen wirst du besonders im Auge behalten?

Das Frauenfeld ist in diesem Jahr insgesamt sehr stark besetzt. Ich erwarte ein sehr spannendes und enges Rennen. Als beste Deutsche auf der Langdistanz in den letzten Jahren habe ich natürlich Sonja Tajsich auf der Rechnung. Die Langdistanz ist ihre besondere Stärke, sie hat sich kontinuierlich weiter entwickelt und kann auf eine Menge Erfahrung bauen.
Eine sehr starke Leistung hat in diesem Jahr auch schon Rachel Joyce mit ihrem 2. Platz beim Ironman Melbourne in 8:46 h gezeigt. Sie hat sich in den letzten Jahren stark verbessert und zählt für mich daher zu den ganz heißen Sieganwärterinnen.

Welche Bedingungen wünschst du dir für den Renntag?

Sonne, 22 °C und Windstille. Aber ich habe auch vor Regen, Wind oder Hitze keine Angst, ich bin weder kälte- noch hitzeempfindlich.

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Foto: Helmut Grammer

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