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Challenge Regensburg: Julia Viellehner will auch in Regensburg ihre Marathon-Stärke ausspielen

18. März 2016 von Christine Waitz

Ingo Kutsche, einmaligRegensburg, 18. März 2016 – Neben Größen wie Chris Mc Cormack kündigen sich nun auch weitere Profis zum Challenge Regensburg an. Als erste Dame des erwarteten Profifelds, freuen sich die Organisatoren die Deutsche Julia Viellehner begrüßen zur dürfen. Die 30-jährige Sportlerin aus dem Chiemgau ist nicht nur in Triathlon-Kreisen bekannt. Vielmehr kennt man die studierte Gesundheitsmanagerin als hervorragende Läuferin. So konnte sie im letzten Jahr den Münchenmarathon in 2:40:26 gewinnen.


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Keine Frage. Auch für den Challenge Regensburg hat sich Viellehner eine gute Laufzeit vorgenommen. „Unter drei Stunden wäre perfekt“, verrät sie schon im Vorfeld. Dass sie damit Chancen hat, ganz weit vorne zu landen, das scheint klar. Auch ein Blick in ihre sportliche Vita lässt auf eine Spitzenplatzierung hoffen. So wurde sie 2015 beim Challenge Roth in 9:23 Stunden starke Siebte. Ebenso stehen ein Europameistertitel über die Mitteldistanz und zahlreiche Altersklassensiege zu Buche.

Im Interview verrät sie nicht nur ihre Ambitionen für das Rennen am 14. August 2016, sondern auch, wie man sich am besten auf die Herausforderungen vorbereitet.

Ingo Kutsche, einmaligHallo Julia! Am 14. August 2016 wirst du dich in die Reihe der Triathlon-Profis des Challenge Regensburg einreihen. Was ist dein Ziel für das Rennen?

Julia Viellehner: Das erste Ziel bei einer Langdistanz lautet immer: Ankommen. Dann folgt: mit einem Lächeln über die Ziellinie LAUFEN (lacht). Wenn alles gut läuft, würde ich mich sehr über eine top 5 Platzierung freuen. Ein absoluter Traum wäre natürlich ein Podestplatz!

Wenn du Konkurrenten einladen dürftest, neben wem würdest du gerne einmal am Start stehen?

Julia Viellehner: Besonders gerne würde ich neben der Lokalfavoritin Sonja Tajsich am Start stehen. Aber zum Beispiel auch neben Chrissi Wellington – ich las ihr Buch auf dem Flug nach Hawaii und bin sehr beeindruckt von ihrem Kampfgeist!

Das letzte Jahr war ein besonders erfolgreiches für dich. Nicht nur wurdest du beim Challenge Roth siebte in 9:23 Stunden. Als größter Erfolg steht dein Sieg beim München  Marathon in 2:40:26 Stunden zu Buche. Was nimmst du dir für den Marathon beim Challenge Regensburg vor?

Julia Viellehner: Ganz klar: Ich würde in Regensburg gerne unter drei Stunden laufen.

Warum hast Du dich ausgerechnet für den Challenge Regensburg entschieden?

Julia Viellehner: Mir gefallen Stadt und Umgebung. Beim Arber Radmarathon konnte ich die Region ja schon ganz gut erkunden. Außerdem hängen für mich viele schöne Erinnerungen an Regensburg. Beispielsweise die Deutschen Crosslaufmeisterschaften, das Rolf-Watter-Sportfest, das Lauftraining mit der Telis Finanz-Gruppe, oder auch die Meisterschaft 1.000m, die ich ganz sicher nie wieder laufen würde (lacht). Ich hatte und habe viele Freunde in Regensburg und bin gerne vor Ort!

Sicher ist auch, der Kurs ist ein echtes Highlight. Eine wellige und abwechslungsreiche Radstrecke, die durch idyllische Dörfer und kühle Wälder in der wunderschönen Landschaft des Bayerischen Waldes führt. Die Laufstrecke ist eine gelungene Kombination aus publikumsreichen Stadt-Marathon, durch die lebendige Studentenstadt mit vielen Bäckereien und Cafés, und ruhigeren Abschnitten purer Natur entlang der Donau!

Der Zieleinlauf ist ein besonderes Highlight dieses Rennens – die einzigartig und imposante Kulisse auf dem Regensburger Domplatz ist mehr als eine Entschädigung für die vorangegangen Strapazen!

Einen schnellen Marathon laufen, ist eine Sache. Den schnellen Marathon auch auf der Langdistanz abzurufen, eine ganz andere. Was ist dein Tipp für die ideale Laufperformance im Triathlon?

Julia Viellehner: Mein Tipp ist: Man sollte im Training auch einmal lange Koppelläufe trainieren. Ich selbst laufe hier bis zu 30 Kilometer. Im Rennen selbst sollte man darauf achten, auf dem Rad ausreichend Energie zu sich zu nehmen und dann den Laufpart nicht zu flott zu beginnen!

Was war dein bisher erinnerungswürdigster Triathlon-Moment?

Julia Viellehner: Mein erinnerungswürdigster Moment ist  sicherlich der Zieleinlauf auf Hawaii bei meinem ersten Ironman. Ich habe bis heute keine Ahnung, wie ich die letzten 20 Kilometer des Marathons überstanden hab – aber … ich kam schlussendlich doch an!

Zur Website des Challenge Regensburg.

Foto: Ingo Kutsche

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